{"id":1761,"date":"2013-05-15T21:15:56","date_gmt":"2013-05-15T19:15:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=1761"},"modified":"2013-05-15T21:18:32","modified_gmt":"2013-05-15T19:18:32","slug":"wetterfuhligkeiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=1761","title":{"rendered":"Wetterf\u00fchligkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Heute mu\u00df trotz allen Sonnenscheines ein gesundheitlich bedenkliches Wetter gewesen sein. Dies mache ich an folgenden Tatsachen fest: Heute abend f\u00fchlte ich mich trotz moderaten Arbeitstages total fix und foxi, meine Tochter nach einer Stunde Einkaufens zum Ko&#8230;, viele Autofahrer m\u00fcssen total gestre\u00dft gewesen sein, weswegen es in und um Dresden zahllose Unf\u00e4lle gab und dann waren da noch so kleine, nette Ungereimtheiten. Das waren diese Sachen, wo man sich sagt: &#8222;Na ja, es ist ja nichts passiert, aber ganz auf der H\u00f6he war der Fahrer jetzt aber nicht!&#8220; So durfte ich heute erstmalig in meinem Leben (!) sehen, wie man von der Hansastra\u00dfe stadtw\u00e4rts die Spitzkehre nach rechts in die Gro\u00dfenhainer abbiegt &#8211; Reife Leistung! Die Frage nach dem Typus des Fahrers klammern wir hier mal aus.<br \/>\nDa\u00df das Wetter allerdings schon am Morgen auf\u00b4s Gem\u00fct schlagen k\u00f6nnte, h\u00e4tte ich nicht gedacht. Ich angelte mir per &#8222;Hacken&#8220; den n\u00e4chstm\u00f6glichen Auftrag, der im n\u00e4chstgelegenen Plattenbaugebiet lag. Die Herrschaften waren ein \u00e4lteres Ehepaar, von denen die Frau recht schlecht zu Fu\u00df war und deshalb einen Rollator benutzte. Was allerdings die Frau an Beweglichkeit der Beine zu wenig hatte, glich er mit der Beweglichkeit seiner spitzen Zunge mehr als kompensierend aus, wie ich feststellen mu\u00dfte:<br \/>\nEr war als erster drau\u00dfen, sah mich an und fragte, wo denn mein Taxi sei. Ich wies auf meinen 3 m entfernt stehenden T5. &#8222;Das ist ein Bus. Ich dachte, sie k\u00e4men mit dem Taxi!&#8220; Die Zunge war tats\u00e4chlich so spitz, da\u00df sie mir bereits jetzt meine zu fr\u00fcher Stunde noch recht d\u00fcnne Haut anritzte. Ich teilte ihm aber in voller Beherrschung noch mit, da\u00df er gro\u00dfe Autos schon ausschlie\u00dfen m\u00fcsse, wenn er sie nicht haben wolle. Au\u00dferdem w\u00e4re er nicht gewillt, den h\u00f6heren Preis f\u00fcr den Bus zu bezahlen. Meine Versicherung, das sei absolut der gleiche Preis, tat er schlicht mit dem Hinweis auf eine L\u00fcge meinerseits ab. Als er dann noch nachlegte, wenn wir gekonnt h\u00e4tten, h\u00e4tten wir ihm wohl einen LKW geschickt, ri\u00df die angeritzte Haut pl\u00f6tzlich so weit auf, da\u00df der nur darauf lauernde b\u00f6se kleine Geist in meinem Innern entweichen konnte. Dieser zwang mich zu sagen: &#8222;Nein, mein Herr, LKW ging leider nicht, denn der ist in der Werkstatt. Wenn sie aber m\u00f6chten, kann ich gern den Hubschrauber rufen.&#8220;<br \/>\nIn diesem Moment war nun aber seine Frau am Taxi angelangt und versuchte, &#8211; nach mehreren Ermahnungen an ihren Mann &#8222;H\u00f6rst du jetz\u00b4ma\u00b4off?!&#8220; &#8211; mit Hilfe meiner \u00b4Hitsche\u00b4 einzusteigen. Dies gelang ihr allerdings nicht, weshalb ich die Sache abbrach und den Ruf eines niedrigen Taxis ank\u00fcndigte. Ich machte allerdings den Fehler, beim Warten auf den Funkkontakt stehenzubleiben, woraufhin ich mir noch einige unqualifizierte Bemerkungen seinerseits anh\u00f6ren mu\u00dfte. Ich bin dann abgefahren und habe einen anderen Wagen bestellt, nat\u00fcrlich nicht ohne Hinweis auf die Giftigkeit des Fahrgastes.<\/p>\n<p>Gibt es eigentlich keine Eignungstests f\u00fcr Fahrg\u00e4ste, \u00e4hnlich dem P-Schein, nur eben von der anderen Seite?!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute mu\u00df trotz allen Sonnenscheines ein gesundheitlich bedenkliches Wetter gewesen sein. 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