{"id":1872,"date":"2013-07-28T19:16:54","date_gmt":"2013-07-28T17:16:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=1872"},"modified":"2013-07-28T19:18:24","modified_gmt":"2013-07-28T17:18:24","slug":"nackte-tatsachen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=1872","title":{"rendered":"Nackte Tatsachen"},"content":{"rendered":"<p>Gerade eben bin ich aus Prerow zur\u00fcck. Was f\u00e4llt einem bei &#8222;Prerow&#8220; ein? Na klar : Sommer , Sonne, Sandstrand, Meer und&#8230; und&#8230;? Nacktbaden! &#8211; Tjaaa Leute, das war einmal, jedenfalls in seiner eindeutigen Form! Heute, wo dank technischen Fortschritts fast alles einfacher wird, ist in diesem Bereich alles komplizierter geworden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte kurz zwei Schl\u00fcsselerlebnisse erz\u00e4hlen. Am Donnerstag letzter Woche sind wir nicht im Ortsbereich von Prerow an den Strand gegangen, sondern ein ganzes St\u00fcck in Richtung Zingst, weil dort das Wasser klarer und algenfreier war. An jedem Deich\u00fcbergang steht dort ein Schild, auf welchem man sehen kann, wie der zugeh\u00f6rige Strandabschnitt klassifiziert ist: Bewacht oder unbewacht, Hunde erlaubt oder nicht, dies und jenes und&#8230; FKK oder nicht! Und nun kommt\u00b4s, man staune: Auf der ganzen Linie FKK! Das h\u00e4tte fr\u00fcher bedeutet: &#8222;Textil nicht erw\u00fcnscht!&#8220;. Jetzt hingegen ist das gar nicht mehr einzuhalten. Wer will Textilbadern zumuten, zum Strand 1 Stunde mit dem Auto zu fahren, obwohl sie nur 5 Fu\u00dfminuten entfernt wohnen.<br \/>\nEinen Tag sp\u00e4ter bin ich mit dem Rad zum Dar\u00dfer Ort gefahren und habe meinen R\u00fcckweg \u00fcber die &#8222;Einkaufs- und Kneipenmeile&#8220; des Regenbogencamps genommen. Dieses kenne ich aus der Vergangenheit als reinen FKK-Zeltplatz. Und nun frage ich verzweifelt, wie es m\u00f6glich ist, da\u00df ich w\u00e4hrend dieser Durchfahrt (etwa 2km) nicht einen einzigen nackten Menschen gesehen habe?!<\/p>\n<p>Diese beiden Begebenheiten lie\u00dfen in mir einen b\u00f6sen Verdacht aufkommen. Wir wissen ja, da\u00df ab 1990 vermehrt Altbundesb\u00fcrger die ostdeutschen K\u00fcsten eroberten und dabei nicht ganz so freiz\u00fcgig dachten. Das ist aber lange noch kein Grund, sich bis heute in den Ohren zu liegen, ob man nackt baden sollte oder nicht. Wenn man n\u00e4mlich Nackt- und Textilstr\u00e4nde rigoros trennt, kann jeder in seiner Fasson gl\u00fccklich werden&#8230; &#8211; Nur einer nicht: Derjenige, der Geld verdienen will! Meist sind das hier die Gemeinden und die von ihnen genehmigten Gewerbetreibenden. Man sagt sich hier wahrscheinlich: &#8222;La\u00df die doch ihre Kulturk(r)\u00e4mpfe alleine austragen und sich irgendwie einigen, ob man nackt oder textil badet. Hauptsache ist, die kommen \u00fcberhaupt und wir fetten ab. Wenn wir Str\u00e4nde restriktieren, gibt das sowieso nur \u00c4rger&#8230; und Geldeinbu\u00dfe&#8230; und Mehrarbeit im Amte(geht ja gar nicht)&#8230; und&#8230; und&#8230;<br \/>\nTja liebe Gemeinden, so sehe ich das&#8230;<\/p>\n<p>Und Sie?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade eben bin ich aus Prerow zur\u00fcck. Was f\u00e4llt einem bei &#8222;Prerow&#8220; ein? Na klar : Sommer , Sonne, Sandstrand, Meer und&#8230; und&#8230;? Nacktbaden! &#8211; Tjaaa Leute, das war einmal, jedenfalls in seiner eindeutigen Form! 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