{"id":2744,"date":"2015-02-19T22:31:28","date_gmt":"2015-02-19T21:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=2744"},"modified":"2015-02-19T22:31:28","modified_gmt":"2015-02-19T21:31:28","slug":"offene-worte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=2744","title":{"rendered":"Offene Worte"},"content":{"rendered":"<p>Es kommt nicht oft vor, da\u00df Deutsche ehrliche Worte \u00fcber Asylanten verlieren, weil sie Angst haben, sofort in die ultrarechte Ecke gestellt zu werden. Das ist \u00fcbrigens in der DDR ganz \u00e4hnlich gewesen: &#8222;Was, du bist gegen unbezahlte Sonderschichten im Rahmen der Friedensbewegung?! Dann bist du auch gegen den Frieden!&#8220; Auf diese Weise bekommt der betreffende damals wie heute ein Etikett draufgeklatscht, das ihm zwar \u00fcberhaupt nicht gerecht wird, mit dem sich aber wunderbar von au\u00dfen arbeiten l\u00e4\u00dft. Damit mu\u00df nun 25 Jahre nach der Einheit endlich Schlu\u00df sein! Einen guten Schritt vorw\u00e4rts machte dabei die \u00b4S\u00e4chsische Zeitung\u00b4 am gestrigen Tage. Der folgende Artikel stammt aus dieser Quelle:<\/p>\n<div id=\"attachment_2745\" style=\"width: 1459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Tunesier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2745\" class=\"wp-image-2745 size-full\" src=\"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Tunesier.jpg\" alt=\"Tunesier\" width=\"1449\" height=\"2046\" srcset=\"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Tunesier.jpg 1449w, http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Tunesier-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Tunesier-725x1024.jpg 725w\" sizes=\"auto, (max-width: 1449px) 100vw, 1449px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2745\" class=\"wp-caption-text\">Aus der \u00b4S\u00e4chsischen Zeitung\u00b4 vom 18.2.15<\/p><\/div>\n<p>Der Artikel ist schon in sich sehr interessant. Einen besonders wichtigen Satz aber habe ich angestrichen. Da steht tats\u00e4chlich: &#8222;Wenn gibt\u00b4s Arbeit, dann nicht klauen.&#8220;<br \/>\nDas mu\u00df man erstmal sacken lassen. Und dann sagt der extreme Rechte: &#8222;Ist doch klar, die Niggerbagage ist doch sowieso blo\u00df auf\u00b4s Klauen aus! Mu\u00df man sich da wundern?!&#8220;<br \/>\nNein, mu\u00df man nicht, aber aus einem anderen Grund. Betrachten wir doch mal die Vorgeschichte: Den Gro\u00dffamilien in Tunesien geht es schlecht. Die jungen M\u00e4nner k\u00f6nnte man schon noch mit durchf\u00fcttern, wenn man wollte, aber man hat da andere Pl\u00e4ne. Man schickt diese mit Hilfe der letzten famili\u00e4ren Finanzreserven nach Europa, wo sie f\u00fcr viel Geld arbeiten k\u00f6nnten und den L\u00f6wenanteil des Geldes der Familie schicken. Schlitzohrige Schleuser best\u00e4rken sie nat\u00fcrlich in diesem Vorhaben. Nun sind aber Luftschl\u00f6sser keine sehr stabilen Geb\u00e4ude und brechen bereits bei der Ankunft in Deutschland zusammen. Die Jungs sitzen nun im Asylantenheim, d\u00fcrfen nicht arbeiten und haben dadurch viel Zeit. Es wird also nichts mit dem jugendlichen Helden, der im gelobten Land wie ein Verr\u00fcckter &#8222;malocht&#8220; und Euros \u00fcber Euros an seine Familie schickt und sie gl\u00fccklich macht. Er kann von dem, was er hier bekommt zwar leben, nicht aber zus\u00e4tzlich noch die Familie in Tunesien. Also bleibt zur Geldbeschaffung zum Zwecke der pers\u00f6nlichen Reputation nur noch die illegale Variante. Diese beschreibt der markierte Satz. Er zeigt, da\u00df die Hemmschwelle zum Verbrechen in diesem Fall nicht wirklich gro\u00df ist. Wobei&#8230; wei\u00df man denn, ob diese Handlungsweise unter den Tunesiern nicht vielleicht ganz legitim ist?<\/p>\n<p>M\u00fcssen wir das wirklich \u00fcber uns ergehen lassen???<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es kommt nicht oft vor, da\u00df Deutsche ehrliche Worte \u00fcber Asylanten verlieren, weil sie Angst haben, sofort in die ultrarechte Ecke gestellt zu werden. 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