{"id":3917,"date":"2023-03-29T22:39:15","date_gmt":"2023-03-29T20:39:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=3917"},"modified":"2023-03-29T22:43:18","modified_gmt":"2023-03-29T20:43:18","slug":"horror-im-taeglichen-leben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.taxiblog-dresden.de\/?p=3917","title":{"rendered":"Horror im t\u00e4glichen Leben"},"content":{"rendered":"<p>Als erstes mu\u00df ich vorausschicken: \u00b4Ich hasse Horrorfilme wie die Pest!&#8220; Das Produzieren solchen Schwachsinns ist nicht besser als das Dealen mit Drogen. Der Sinn eines kom\u00f6diantischen Filmes erschlie\u00dft sich mir m\u00fchelos, denn er erheitert mich einfach und macht mein Leben noch lustiger. In Horrorfilmen sehe ich h\u00f6chstens als Ziel &#8211; nicht als Sinn &#8211; sein vielleicht beschissenes Leben nach dem Ende des Filmes wieder sch\u00f6ner zu finden. Etwas anderes kann ich nicht finden. W\u00e4re es aber da nicht besser, alle Kraft in die Verbesserung des Lebens zu stecken als sich selbst zu verarschen?<\/p>\n<p>Soviel zum Film, was aber macht man, wenn einem der Horror im t\u00e4glichen Leben gegen\u00fcbertritt?\u00a0 &#8211; Es war f\u00fcr mich heute schon der Horror, als mich der Postmann gegen 10:30\u00b0\u00b0 aus dem Bett klingelte. Er kam dann mit einem Paket menschlicher Ausma\u00dfe an. Ich holte es herein und las in riesigen Buchstaben: LEBENDE PFLANZEN! Sofort hatte ich Adele vor den Augen, eine \u00fcberdimensionale und trotzdem schnell wachsende fleischfressende Pflanze aus dem Film &#8222;Adele hat noch nicht genachtmahlt&#8220;. Diesen habe ich bereits zu DDR-Zeiten gesehen, weshalb er heute anders hei\u00dfen mu\u00df, denn in der DDR war ja alles Schei\u00dfe. Er hei\u00dft deshalb landl\u00e4ufig: &#8222;<a id=\"title\" class=\"yt-simple-endpoint style-scope ytd-child-video-renderer\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BApHrLpxuGs&amp;list=PLAdx6YvZQ9YnWIodcmx2wpxH1daenfN6v\">Adele hat noch nicht zu abend gegessen<\/a>&#8222;. Am Anfang hat bestimmt auch diese sich mit Inseken begn\u00fcgt, aber bald waren ihre verzahnten Bl\u00e4tter doppelt so gro\u00df wie ein Tennisschl\u00e4ger, woraufhin bald schon im Haushalt ein Hund vermi\u00dft wurde, im sp\u00e4teren Verlauf noch eine Frau, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Nach diesem Erlebnis fand ich so keine richtige Ruhe mehr, weshalb ich dann schon gegen 13:15\u00b0\u00b0 aufstand. Heute war wieder mal Einkaufen angesagt. Normalerweise kann ich alles bei LIDL kaufen, aber heute hatte ich unter ca. 8,-\u20ac Leergut eine Pfandflasche dabei, weshalb ich zuerst zum Kaufland ging. Hier nun ging der Horrortrip weiter! Nach einem schweifenden Blick \u00fcber die Wursttheke kam mir spontan die Idee: &#8222;Ich k\u00f6nnte mal wieder \u00b4<a href=\"https:\/\/www.gutekueche.de\/tote-oma-rezept-10562\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tote Oma<\/a>\u00b4 machen. Also dann ran an den Speck! \u00c4\u00e4\u00e4hh, an die Theke. Dort lag ein St\u00fcck Gr\u00fctzwurst, das nach meinem Augenma\u00df die richtige Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr mein Wunschgewicht hatte &#8211; Ich meine nat\u00fcrlich nicht MEIN Wunschgewicht, sondern das f\u00fcr die Wurst! Weniger als 1 kg bei 1,74 m Gr\u00f6\u00dfe w\u00e4re ja auch arg wenig gewesen. Die Verk\u00e4uferin &#8211; ich meine hiermit die &#8222;Fachverk\u00e4uferin f\u00fcr Fleisch- und Wurstwaren&#8220; &#8211; legte also das bezeichnete St\u00fcck Wurst auf die Waage und sagte 860g an. Ich befand das f\u00fcr gut, weshalb sie das St\u00fcck herunternahm und ein m\u00f6rderisches Messer ergriff. Diesen Typ kenne ich als &#8222;Furiermesser&#8220;, wird jetzt aber als Schinkenmesser bezeichnet. Bis hierher war alles nichts Besonderes, dann aber sagte sie: &#8222;Ich schneide ihnen erstmal das Schnippel ab!&#8220; Der Schreck fuhr mir wie ein Donnerschlag in die Knochen und ich br\u00fcllte: &#8222;Neeiiin! Lassen sie das&#8230; aber es war zu sp\u00e4t! Sie hatte den Endzipfel der Wurst schon entfernt.<\/p>\n<p>Ja! Das kommt vom Horrorfilm!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als erstes mu\u00df ich vorausschicken: \u00b4Ich hasse Horrorfilme wie die Pest!&#8220; Das Produzieren solchen Schwachsinns ist nicht besser als das Dealen mit Drogen. 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