Der tumbe Taxifahrer

Neulich bemerkte ein Fahrgast beim Einsteigen als Erstes mein Notebook auf dem vorderen Mittelsitz meines Vitos. Amüsiert meinte er, das habe er noch nicht gesehen, daß ein Taxifahrer ein Notebook dabei hat. „Meistens sitzen die Fahrer tumb in ihrem Wagen und schauen um sich oder schlafen sogar oder stieren in ihre Bild-Zeitung.
Daraufhin habe ich ein paar Tage genauer hingeschaut und kann als Ergebnis sagen: Zu einem gewissen Prozentsatz hat er recht, doch dieser ist nicht sehr hoch, zumindest in Dresden nicht. Mehrheitlich ist unser Taxifahrervölkchen recht kommunikativ. Man sieht viel öfter Gesprächsgruppen als ´Rumsitzer´. Auch das mit der Bild-Zeitung stimmt ja so üüüberhaupt nicht! Die Morgenpost ist viel verbreiteter. Außerdem sind Net- oder Notebooks bei Taxifahrern gar nicht so selten. Ich selbst kenne z.B. alleine schon 10 Kollegen, die einen solchen dabeihaben. Wahrscheinlich ist er aber nicht sichtbar, denn es gibt auch Zeitgenossen, die auch gern einen solchen hätten.

Merke: Nicht jeder, der Taxi fährt, ist ein Depp!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
Dieser Beitrag wurde unter Taxi abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten auf Der tumbe Taxifahrer

  1. Reinhold sagt:

    Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum die Kollegen mit dem Laptop im Taxi sitzen. Mir ist es zweimal passiert. Ich sitze mit aufgeklapptem Laptop im Taxi. Die Kollegen kommen augenzwinkernd vorbei. Mit dem Spruch.“ Weiber, oder … ?“ auf den Lippen. Wir haben wohl selbst nicht die beste Meinung voneinander.

  2. Bernd Bernd sagt:

    Von sich selbst hat vielleicht noch jeder eine gute Meinung, aber schon beim Nebenmann hört es auf. Das merkt man dann auch schon mal daran, daß einem kollegenfeindliches Verhalten vorgeworfen wird, obwohl dieses gar nicht stattfand. Wie sagt da doch ein altes Sprichwort so schön: „Was ich selber denk´ und tu´ trau´ ich auch gern Andren zu!“

  3. Bernd Bernd sagt:

    @Konstantin
    Bitte lies dir meine Startseite durch. Dort steht unter anderem: „Das einzig zwingend Echte muß die E-Mail-Adresse sein, da hierüber die Freischaltung erfolgt.“ Eine Adresse mit nur „x“ um das @ herum ist relativ unglaubwürdig. Deshalb ist dein Kommentar hier nicht erschienen
    Sorry!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.