Ich werde alt

Ja, es ist wahr! Schließlich lese ich jeden Tag die ´Sächsische Zeitung´ und trotzdem ist mir ein entscheidendes Detail eines meiner Lieblingsthemen entgangen. Erst ein hiesiger Kollege brachte mich auf den Trichter.
Er schrieb mir per E-Mail:

So entspannt kann ich nur bei 8×8 reisen. Bei Funktaxi müssen sich die Fahrgäste anschnallen.

Beigefügt war eine Anzeige in selbiger Zeitung vom 21.7.14:

OhneGurtDa müssen wir natürlich die Waffen strecken. Bei uns muß man sich leider an´s Gesetz halten.
Eines wundert mich außerdem: Die beiden Fahr- oder Sitzgäste sehen eigentlich aus wie ganz normale Bürger. Darf denn “so etwas” dort überhaupt mitfahren?!

Das ist doch so was von unfein!

PS: Es ist allerdings auch möglich, daß es sich um die Eltern des Fahrers handelt, die bei ihm um eine Audienz nachgesucht haben, damit sie ihn wenigstens mal für eine halbe Stunde zu Gesicht bekommen.

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Der Taxigott haßt mich!

Jeder hat mal Pech und jeder hat mal Glück! So einfach ist die Rechnung – im Normalfall. Wenn diese Regel aber aus dem Ruder läuft, bekommt man das dank eines sehr feinen Gespürs für solche Fälle recht schnell mit. So fällt mir auf, daß ich in letzter Zeit sehr häufig kurz vor einer vielversprechenden Vorbestellung durch einen Sofortruf “weggebeamt” werde.
So stand ich z.B. gestern um die Mittagszeit in Coschütz in Erwartung einer Dialysefahrt und werde – wie kann es anders sein – 2 Minuten vor der Angst abberufen, um eine Omi für 6,30 € vom NETTO nach Hause zu fahren. Auf dem Weg zurück habe ich dann der Kollegin, die 2 Wagen hinter mir stand, mein Leid geklagt(Jammern hilft manchmal! ;-) ).
Heute nun stand ich am Herzzentrum als Ecke und hinter mir fährt besagte Kollegin auf. In einem Anflug von Galgenhumor habe ich ihr sofort klargemacht, daß wohl sie die Dialysefahrt bekommen wird, weil ich wieder planmäßig 2 Minuten vorher weg bin. – Ich hatte unrecht! Ich war erst etwa 10 Sekunden vorher weg, natürlich wieder für 6,40 €, was sonst?!
Nachdem nun der Rest des Tages ebenfalls keine Bäume herausriss, stand ich am frühen Nachmittag an der Flensburger und erwartete eine VB: 6-Sitzer mit Gepäck. Diese Bezeichnung sowie Ort und Zeit deuteten auf eine sehr lukrative Tour( Vielleicht teilt sich der dann Glückliche mal hier mit ). – Muß ich weitererzählen… ? Nun ja, 5 Minuten vorher war´s vorbei mit der Herrlichkeit. Wieder war die Sofortbestellung für eine ältere Dame(Warum eigentlich ist das fast immer so???). Und ausgerechnet jetzt ruft meine Frau an!! – Ich habe sie abweisen müssen, sonst hätte sie aus meinem Tonfall geschlossen, ich wolle mich scheiden lassen.
Ich habe den ganzen faulen Zauber dann durch ´Termination´ entzaubert. Sehr bezeichnend war die Tatsache, daß ich just bei der Feierabendheimfahrt noch eine relativ einträglich Dialysefahrt abfassen kann. Das heißt für mich: Wenn du Umsatz machen willst, tritt dich der Taxigott in den Arsch, indem er dir Kleckertouren gibt. Willst du allerdings nach Hause, gibt er dir eine Tour, die auch mal extra etwas dauern kann.
Tja, mein lieber, wenn du´s halt so willst, dann kann ich nur sagen:

Du mich auch!!

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Rolle rückwärts

Falls da jemand gedacht hat, daß ein Ausfall der Klimaanlage am T5 bis zur Reparatur endgültig ist, dem muß ich sagen: “Falsch gedacht!” Als ich nämlich heute vormittag bei stetig steigender Temperatur voller Verzweiflung den Klima-Knopf drückte – wurde es plötzlich kalt! Ein nachfolgendes Aus- und Wiedereinschalten bestätigte dies. Der Tag war nun gerettet, aber was mein Auto elektronisch so treibt,

das wird wohl sein Geheimnis bleiben.

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Grabenkämpfe an der Schwitz-Front

Wenn man im Laufe der Jahr(-zehnte?)e von 67 Kilo auf 100 kommt, dann sinkt leider auch die Wärmeverträglichkeit im selben Verhältnis oder schneller. Deshalb wird diese im Gange befindliche Woche für mich ein Alptraum!
Es fing heute früh eigentlich alles ganz normal an. “Alle Systeme arbeiten normal”, hätte man wohl bei ´Apollo´ und CO. gesagt. Also ab an den Taxistand, Vorbestellung abwarten und dann ran an den Feind… äähhh – Kunden. Beim Einrangieren in die Parklücke dann Verwunderung: Eigentlich bin ich doch nah dran am Hintermann, also warum in Gottes Namen piept es nicht?! Kurze Kontrolle – Ja, bei 10cm Abstand sollte es schon piepen! Sei´s drum, Kunde rein, Fahrt zur Uniklinik, dort an der Schranke Chip ziehen… Wie denn, wenn das Fenster nicht runtergeht?! Na gut: Security-Mann hilft. :-)
Nun nochmaliger Check des Fensters: Ist wirklich so! Also dann eben gleich zum Hof, da kann ich gleich noch andere Sachen erledigen. Dort übergebe ich das Auto, um 5 Minuten später zu erfahren: “Geht doch alles!” Recht hat er! Na dann eben wieder ab ins Getümmel.  – Mmhhh – reichlich warm hier drin! Klima ist aber an. Sollte die etwa… Zurück zur Werkstatt und prüfen lassen.
Tja, dem Klimakompressor war´s wohl auch zu heiß und er wollte in Rente gehen und wahrscheinlich noch ein paar seiner Kumpels mitnehmen—> Reparatur nächste Woche! Klasse, eine ganze Woche ohne Klima! Bei Temperaturen knapp unter 30° war dann heute schon mal um 15:30 Uhr Finale statt 21:00 Uhr.  ;-) Es ist schon Mist, wenn man seine Körpertempratur mithilfe von Weißbier herunterkühlen muß,

aber es schmeckt herrlich…weißbier

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Asoziale unter sich

Gerade eben wollte ich an der Matratze horchen gehen und nur noch mal schnell bei ARD reinschauen, als plötzlich meine Müdigkeit verflog. Grund war ein Filmbeitrag aus Leipzig. Es ging hierin um einen Jungen ´aus gutem Hause´, der wegen Überfüllung des nächstgelegenen Gymnasiums in ein weiter entferntes, laut Text in einem alten Arbeitergebiet gelegenes umgeschult werden soll. Den Jungen interviewte man auch höchstselbst, weil ja Schüler aus gutem Hause weit intelligenter sind als Erwachsene aus Arbeitergebieten…  Er meinte, ein bißchen fahren bis zur Schule ist ja nicht schlimm, aber es müßte doch nicht in so ein “Assigebiet” sein! Was meint er nur damit?! – Nun ja, “Assi” ist die landläufige Kurzbezeichnung für “Asozialer”. Was also ist ein Asozialer? Entsprechend der Herleitung des Wortes bedeutet “asozial” soviel wie “nicht gemeinschaftsfähig”. Nicht gemeinschaftsfähig ist z.B. jemand, der mit jemand anderem aus irgendwelchen Gründen nicht zusammenleben kann oder will. Dies ist offensichtlich bei dem gesehenen Jungen der Fall, denn er will partout nicht in eine Schule in diesem Gebiet.

Warum also will ein “Assi” nicht zusammen mit anderen “Assis” lernen?!

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Der Trend geht zum Zweitspion

Nachdem ich nun nach meinem Urlaub bereits wieder den vierten Tag gefahren bin, habe ich trotzdem kein neues Artikelthema aufreißen können. Aber wie das eben so ist, sorgt meine liebe ´SZ´ doch immer wieder für Munition.

Zweitspion

Aus der ´Sächsischen Zeitung´ vom 10.7.2014

Heute hatte sie wieder eines meiner Lieblingsthemen parat: US-Spionage in Deutschland. Da bin ich doch glatt bereit, vom Leder zu ziehen und bin mir auch nicht für den “Bad Guy” zu schade. (Sorry, den “Bad Gay” kann ich nicht.  ;-) ) Deshalb bin ich der Meinung, wenn die USA die Spionage als etwas derart Normales ansehen, daß man darüber gar nicht redet, dann machen wir´s doch einfach genauso! Ansonsten blamieren wir uns ja in deren Augen, weil wir zu mädchenhaft sind. Wir müssen nur noch festlegen, was wir ausspionieren wollen. Laßt uns also mal untersuchen, warum die USA Deutschland bespitzeln:
Als Spionagegründe haben wir militärische, politische und wirtschaftliche. Das gehen wir jetzt mal der Reihe nach durch.
1. Militärisch müssen sie uns nicht bespitzeln. Schließlich sind wir in der NATO, verwenden deshalb auch Waffen, die in der NATO bekannt sind und taktisch machen wir sowieso nur, was uns unser großer Bruder UdSSR sagt… Mist! Jetzt habe ich mich doch in der Zeit vertan! Also OK, es ist ja jetzt der große Bruder USA. Da gibt es also nichts zu spitzeln.
2. Politisch sieht es auch trübe aus, denn “politisch begründet” würde bedeuten, daß in den USA eine unabhängige Politik existiert. Da diese Politik aber vollständig von den “amerikanischen Interessen” (also wirtschaftlichen) dominiert wird, bleibt nur noch die
3. Wirtschaftsspionage. Man forscht aus, was es Neues gibt und wirft dann ein Riesen-Staatsbudget in den Kampf, um schneller zu sein. Genau so sehe ich das.
Laßt uns also hier einhaken und die USA im Gegenzug wirtschaftlich ausforschen… Nur – was wollen wir damit eigentlich erreichen?! Wollen wir das Wissen zurückerobern, das bei uns abgeschöpft wurde oder vielleicht das Wissen, das wegen ungenügender Förderung aus Deutschland abgewanderte Wissenschaftler in den USA erlangten? Das Verdienst der USA besteht doch im Wesentlichen in der Erkenntnis, daß sich mit deutschen Wissenschaftlern hervorragend arbeiten läßt! So weit ist man in Deutschland leider noch nicht. Schon die Vergangenheit z.B. militärischer Hochtechnologie zeigt dies auf: Wo wären die USA in puncto Raketentechnik, Kernwaffen, Stealthbomber und was weiß ich noch für Hochtechnologien ohne die Deutschen?!
Deshalb wäre es vielleicht am besten, wenn wir freiwillig auch noch die intimsten Nachrichten an die Amerikaner übermitteln. Ich mache hier gleich mal den Anfang, indem ich berichte: “Ich war heute – am 10.7.2014 – exakt um 21:40 Uhr kacken!” Belegen kann ich dies durch den gewiß installierten Sensor im Spülkasten. Und schon freut sich der Ami, denn, …

… er hat doch nun endlich auch Informationen über unsere Verdauung!

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“Der Willi”

Gestern erhielt ich eine E-Mail von einem – wie er sagt – ´Nebenbei-Fahrer´ aus dem Bereich MTL. Darin ging es um eine Stellungnahme meinerseits zum Thema Mindestlohn in der ´LVZ´. Das soll aber nicht das Thema sein, sondern er… oder besser gesagt sein Status.
Mögliche Begriffe für diesen sind z.B. der vorgenannte sowie weitere namens ´nebenberuflicher Fahrer´, ´Springer´, ´Wochenendfahrer´, ´studentischer Fahrer´, ´Aushilfsfahrer´ und wer weiß was noch für Bezeichnungen, aber “Der Willi” ???!!

Ich stand vor Jahren einmal mit dem Vito-Fahrer einer anderen Firma auf der “Platte” (Vorhalteplatz am Flughafen) und unterhielt mich mit ihm über´s  tägliche Geschäft und die Autos. Er war Stammfahrer und hatte in seinem Vito seine eigene Ordnung, was eigentlich überall so ist. Sehr oft sind auch zwei Fahrer auf einem Wagen, die entweder ständig konträre Dienste haben oder eben Wechselschicht fahren. Diese müssen sich dann natürlich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, sofern sie verschiedene Ordnungen bevorzugen. Bei mir z.B. sieht das relativ einfach aus: Wir lassen im Prinzip keine privaten Dinge im Taxi außer wir vergessen mal was.   ;-)
Wenn ich meinen Dienst beginne, weiß ich ganz genau, was ich zusätzlich zu normalen Handgriffen zu tun habe:
1. Fahrersitz ganz runter und ganz nach vorn (Sitzriese :-) )
2.Funkgerät Displaybeleuchtung dauerhaft “EIN” (Tagdienst)
3. Rechten Außenspiegel nach rechts außen stellen (Nutzungsgewohnheiten)
Aus dieser Ordnung heraus beginnt praktisch jede Schicht gleich und das ist gut so.

Anders sieht es dann aber aus, wenn an freien Tagen der Stammfahrer ein Springer fährt. Er fährt vielleicht nur einen Tag pro Woche und das immer auf einem anderen Auto. Er kann nicht jedesmal die Vorlieben der Stammfahrer erfragen, denn schließlich sind sie ja nicht miteinander verheiratet. Die Folge ist, daß mancher Stammfahrer bei seiner nächsten Schicht herummault, weil seine Schicht eben mal nicht ganz genauso begann wie immer.
Und jetzt kommt “Der Willi” ins Spiel!
Bei meinem damaligen Gespräch klagte der Kollege: “Der Willi hat dieses gemacht und jenes gemacht und anderes hat er nicht gemacht…” Man muß sich den Inhalt der Klagen ungefähr so vorstellen wie bei der Serie “Frauentausch”. Dort werden sinngemäß auch so ungemein wichtige Themen gewälzt: “Ich wische meinen Flur immer von links nach rechts und es ist unglaublich, daß diese Schlampe ihn ständig andersherum wischt! Ich werde ihr das Neuverlegen der Fliesen in Rechnung stellen!”
Dieser andere Mensch also, der alles anders macht als man selbst, ist “Der Willi”!
Das mit dem Willi habe ich damals allerdings nicht geschnallt und ihm geantwortet, daß ich dazu nichts sagen könne, weil ich ja Willi nicht kenne, über den er sich beschwert. Erst später wurde mir klar, daß das eine Art Herabwürdigung aller Einsatzfahrer sein soll.
Diese nun finde ich völlig deplaziert! Mag der Springer sein, wie er will, aber ein grundsätzliches Mißtrauen hat er nicht verdient. Dabei liegt doch die Zufriedenheitslösung so nahe:

Verbiete doch einfach deinem Chef den Einsatz von Springern!

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Dönerdeutsch

In Anbetracht meiner urlaubsbedingten Themenflaute bin ich heute mehr als dankbar für die Steilvorlage der ´Sächsischen Zeitung´ zum Thema “Kiezdeutsch”. Man kann es natürlich auch so wie die Artikelüberschrift nennen.

Kiezdeutsch

Aus der `Sächsischen Zeitung´ vom 3.7.14

Als Verfechter einer deutschen Sprache, die diesen Namen auch verdient, kann ich an diesem Artikel natürlich nicht kommentarlos vorbei- und zur Tagesordnung übergehen. Also nichts wie vorwärts zur Analyse:

Der erste Absatz über das “spielerische” Wiederholen eines Wortes mit vorgestelltem “M” erinnert mich doch stark an die “Löffelsprache” aus meiner Kindheit. Dort gab es den Beispielsatz: “Duluwu biliwist dolowoof!” Den eigentlichen Satz dürfte wohl jeder erkennen, der nicht wirklich ´dolowoof´ ist.   ;-)
Wenn dann im Zusammenhang mit dieser im Artikel genannten Kreation von “innovativ” gesprochen wird, dann frage ich mich schon, ob man das Fahhrrad alle 50 Jahre neu erfinden muß und dafür noch Applaus verlangt! Die “Löffelsprache” pflegte man schließlich in den Jahren um 1965. Der Unterschied war nur, daß wir Kinder aus uns selbst kreativ waren, weil es damals hierzulande keinerlei Migranten gab. – Warum eigentlich nicht! Schließlich hatten wir in unserem abgeschotteten und militärisch gesicherten Land die allerbesten Bedingungen für Asylsuchende. Allerdings hatten wir eben keine Währung, die auf dem Weltmarkt hätte bestehen können oder die im Herkunftsland des Asylsuchenden irgendetwas wert gewesen wäre. Ob das wohl irgendeinen Einfluß hatte… ?

Zum weiteren Verlauf des Artikels möchte ich anmerken, daß es tatsächlich Verwerfungen der deutschen Sprache gab und gibt, die vornehmlich aus jugendlichem Munde stammen, sich im Laufe der Jahre dann aber auswachsen. Ärgerlich ist dann nur, wenn Sprachwissenschaftler dies als ganz normale Fortentwicklung der deutschen Sprache bezeichnen, die ja schon seit Jahrhunderten stattfindet. Die Erfahrung zeigt zum Glück, daß die meisten zu einer ordentlichen Ausdrucksweise zurückfinden, spätestens dann, wenn sie eine sogenannte ´höhere gesellschaftliche Stellung´ einnehmen.

Eine besonders lustige Stelle in diesem Beitrag fand ich kurz vor dem letzten Absatz: “Heike Wiese geht davon aus, daß der Einfluß des Türkischen auf das Deutsche weit weniger stark ist als umgekehrt. Wissenschaftler beobachteten seit einer Weile, daß sich in Deutschland das Türkische stark verändert – es übernehme deutsche Ausdrücke und auch Konstruktionen aus der deutschen Grammatik, berichtet sie.”
Da kann ich nur ausrufen: “Ja wat´n Wunder, wo es doch auch Deutsche gibt, die jahrelang im Ausland leben und dann beim Deutschsprechen überlegen müssen. Man stelle sich aber mal vor, der Einfluß der deutschen Sprache würde in der Türkei selbst gravierende Ausmaße annehmen! Die Folge wäre wahrscheinlich ein Zwist ungeahnten Ausmaßes. Erdogans “Gusche” würde bestimmt rattern wie ein Maschinengewehr.
Im weiteren Text wird dann gesagt: ” …daß Sätze wie: ´Gehst du Bus oder bist du mit Auto?´ in Zukunft zur ganz normalen Hauptstadtsprache gehören werden.”
Dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht und selbst wenn:

Was bin ich doch froh, daß ich dort nicht wohnen muß!

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Lebenswege

Weil ich noch immer Urlaub habe, heißt das nicht unbedingt, daß es nichts zu schreiben gäbe.  So geht es mir doch wie Otto, der in einem seiner Sketche positiv erstaunt war, “…wie Einfaches – ja fast Banales – aus der Sicht des Körpers wirkt…!” Es soll hier allerdings nicht um den menschlichen Körper gehen, sondern darum, was ihm einverleibt wird.
So habe ich doch heute die Zeit genutzt, um wieder einmal einen leckeren Tomatensalat mit Feta zu produzieren. Leider hatte ich aber nicht explizit das Vorhandensein aller Ingredenzien überprüft, weswegen ich mir nicht sicher war, ob z. B. das Öl noch reicht und ob nicht der Essig sogar ganz alle ist. Ich wußte zwar, daß ich vor einiger Zeit eine Essigflasche dem Recycling zugeführt habe, aber an einen Neukauf konnte ich mich nicht erinnern.
Voller Zweifel öffnete ich also den Gewürzschrank und: Gott sei Dank – das Öl reichte noch und auch eine Essigflasche stand dort. Außerdem merkte man dieser sofort an, daß ihr Inhalt seine erste Lebensphase als Alkohol verbracht hat.

Sie war nämlich immer noch total zu!  ;-)

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Verdienste

Wie schon erwähnt befinde ich mich derzeit im Urlaub. Allerdings bin ich zu Hause und habe deshalb keine Geschichten über ferne Länder (MV) mehr zu erzählen. Was liegt da näher, als sich wieder einmal mit Themen zu beschäftigen, mit denen sich meine Lieblingszeitung auch beschäftigt. Zum Glück habe ich heute ein sehr dankbares Thema gefunden, was ich auch sofort auswalzen möchte:

ScheelIch denke, jeder kennt Walter Scheel als DEN singenden Bundespräsidenten. Man hat eigentlich in der Erinnerung ein positives Gefühl bei seinem Namen. Wenn man nun aber ein landesweit bekanntes Wort anwendet, was da lautet: “Jeder bekommt den Ehepartner, den er verdient!”, dann müßte er ein ganz schlimmer Finger sein. Die Sprüche, die diese seine Ehefrau laut diesem Artikel abgibt, sind wirklich ´unter aller Sau´. Allein der Satz: “Ich darf das, ich bin Frau Scheel!” sagt einem doch alles. Da ist eine alternde Frau, die in ihrem Leben nichts weiter geschafft hat, als Frau Scheel zu sein und das will sie bis an ihr Ende selig auskosten.

Das hat er wirklich nicht verdient!

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