Doa legst´di net nieder!

Klingt eintönig, ist es aber nicht! Wir waren schon wieder im Spaßbad, diesmal allerdings mit unserem „Kind“ und auch etwas weiter weg, nämlich im Riff Bad Lausick. Der Fußboden im Naßbereich war hier vom Feinsten, nämlich verschiedenfarbigster Schiefer, der eben nicht nur schön, sondern auch trittsicher war. Und hier war auch der Imbiß ein Highlight, weil er  fast schon den Charakter eines Imbisses überstieg. Das Angebot konnte hier mit den Preisen und dem Einsatz des Personals im positiven Sinne mithalten. Das setzte sich allerdings leider nicht bis zum Ein-, Ausgangsbereich fort, wo eine offensichtlich dauergenervte Kollegin hörbar die Doofheit der Benutzer beklagte, die nicht mal in der Lage sind, ein Armband sicher in einem Kistchen abzulegen, welcherart Äußerung aber auch nur sinngemäß und nicht wörtlich getan wurde.

Nun aber das weniger schöne Erlebnis des heutigen Tages:
Wir wollten zu unserem Ziel von der A14 über die Abfahrt Nr. 31 Richtung Grimma abfahren. Kurz davor aber fingen plötzlich alle Fahrzeuge vor uns an, den Warnblinker zu setzen. Der Grund dafür kam auch sofort in Sicht: Neben der Mittelleitplanke standen zwei PKW, der vordere war nahezu unversehrt, der direkt dahinter stehende allerdings war „mit ohne vorn“, wie wir mit etwas Sarkasmus feststellen konnten. Das meint, daß ihm an der Front mehr fehlte als der Durchblick. Nebenher sah es an der Unfallstelle aus, als ob gerade ein Pflug den Mittelstreifen entlanggefahren wäre. Die Stützen der Planke zeigten geradezu anklagend auf ihre etwa 1m danebenstehenden Kollegen. Das schien genau so, als wollten sie sagen: „Uns reißt´s hier die Füße weg und ihr merkt gar nichts davon!“
Nach Tätigkeit meines „Spontan-Kameraauges“ behauptete ich: „Das muß schon eine kleine Weile her sein, denn da vorn steht auch ein Krankenwagen“. Gegen diese Annahme sprach allerdings ein Mysterium: Warum um alles in der Welt hat sich noch kein Stau gebildet und die Polizei ist auch noch nicht da?!
Man konnte an der Unfallstelle langsam vorbeifahren, wobei bei den allesamt unversehrten Beteiligten eine relative Entspanntheit zu beobachten war. Deshalb war auch kein Grund zum Anhalten, zumal am rechten Rand ebenfalls noch 3-4 Fahrzeuge standen. Und siehe da – der Krankenwagen stand dort tatsächlich, sah aber nicht wirklich gesund aus. Bei ihm endete auch eine Spur, die an der Mittelleitplanke begann und ganz deutlich anzeigte, daß hier eine Felge ohne ihren Reifen handwerkte. Diese Meinung mußte ich allerdings revidieren: Dem Krankentransporter fehlten 2 Reifen. Nach dem ersten Anschein würde ich mal vermuten: Er war der Pflug.
Nun gut, also wieder ein Unfall in meiner allernächsten Nähe. Es belastet mich mental gar nicht, sondern im Gegenteil: Als Taxifahrer bin ich Profi und wenn ein Profi vor Ort ist, wird meist überflüssiger Unfug unterlassen. Es freut mich, wenn ich helfen kann. Nur eines macht mir Sorgen: Ist meine ständige Nähe zu Unfällen noch normal oder zeigt das schon Züge des Paranormalen?! Sei es, wie es sei: Wenn die Polizei in Zukunft Zeugen für Unfälle sucht, einfach mal bei mir nachfragen.

Ich habe mit Sicherheit irgendwas in petto!

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Einsichten

Wir Taxifahrer sind im Prinzip die getriebensten im Straßenverkehr. LKW´s liefern heutzutage bis auf die halbe oder sogar Viertelstunde genau aus, da man sich so ein Lager spart. Straßenbahnen und Busse fahren nach minutengenauem Fahrplan und werden ständig elektronisch überwacht. Wir allerdings streben oftmals danach, eine einzige Sekunde schneller zu sein als die Kollegen, denn derjenige, der zuerst am Taxistand ist, fängt den Fisch und der nächste beobachtet vielleicht 2 Stunden lang die Angel. Aber: Wir kriegen das schon hin.
Bei Bahn und Bus ist das komplizierter. Wenn dem Fahrer sein „Fahrplanmodul“ oder wie auch immer das heißt ansagt, daß er hinterher ist, muß er beschleunigen. Das natürlich geht manchmal nur durch Maßnahmen, die den potentiellen Kunden nicht erfreuen. So kommt es sehr oft vor, daß die Bahn klingelt und abfährt, obwohl für den Fahrer sichtbar Leute gerannt kommen. Ich muß hier mal eine Lanze für die Fahrer brechen: Ganz knallhart muß man nämlich sagen, daß man nun wirklich nicht auf jeden warten kann. Wer weiß denn, ob hinter dem letzten nicht noch 3 kommen!
Also Leute, bitte nicht ärgern, wenn ihr stehenbleibt, sondern freuen, wenn ihr mitgenommen werdet. Das nennt man nämlich „Positives Denken“.
Und dieses Positive habe ich heute auf einen Blick gesehen: Nach Aufnahme der Fahrgäste durch die Straßenbahn rollte ich noch vor Anfahrt langsam nach vorn und sah eine junge Frau, die von vorn kommend der Bahn entgegeneilte. Weil wir ja Winter haben, trug sie einen dicken schwarzen Mantel. Nun stiegen die Temperaturen heute allerdings über die 12°, weshalb sie den Mantel offenließ. Es war deutlich zu sehen, daß sie auf einen Sprint nicht vorbereitet war: In der rechten hatte sie eine mittelgroße Tasche, während sie mit der linken Hand den Mantel zuhielt und damit auch einigen anderen Sachen den Weg versperrte, die es nach außen drängte. Es war dies ein zugegeben nicht uninteressanter Anblick. Und was soll ich euch sagen: Die Frau erreichte die Bahn!

Warum nur hat der Fahrer so lange gewartet?

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Rekordgagen

Rekordgagen sind in aller Munde…, aber wiederum auch nicht! Es kommt ganz darauf an, wie man „Gagen“ ausspricht. Am gebräuchlichsten ist das Aussprechen des zweiten „G“´s wie „ch“. In diesem Falle handelt es sich um die höchsten jemals irgendwo gezahlten Gehälter für Freiberufler. Spricht man allerdings das Wort „Gage“ so aus wie etwa in „Gugelhupf“, dann ist das ein Papierflieger (jedenfalls hier in Sachsen). Wie man nun im vorstehend verlinkten Wikipedia-Artikel lesen kann, beträgt der Weitenrekord einer „Gage“ etwa 1,5 km.

Aber damit genug des Vorgeplänkels:
Nach einem Tag voller Schläfrigkeit schien es mir heute angebracht, den Tag gegen 16:00Uhr zu beenden. Natürlich versucht man auf dem Nachhauseweg, alles mitzunehmen, was sich noch bietet. So verpaßte ich knapp eine Vorbestellung am Moränenende und stellte mich dann in eine ähnlich Flieger-verdächtige in Niedersedlitz. Groß war die Vorfreude, um 17:00 noch einmal zum Flieger zu gelangen, zumal das von Niedersedlitz ca. 40 € Umsatz ausmacht! Weil ich ein Glückspilz bin, bekam ich die Vorbestellung auch und fuhr von der Lugaer Straße zum Bhf Niedersedlitz! Ich erhielt also meine Fliegertour, muß allerdings anhand der Flugstrecke feststellen:

Es war nur eine Gage!!!

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Doa legst´di nieder!

Wenn ein Bayer von etwas überrascht wird, dann kann schon mal der o.a. Spruch kommen. Zutreffen würde das z.B. auf unser heutiges Ausflugsziel, das Meißner Freizeitbad „Wellenspiel“. Das war zwar sooo überraschend auch wieder nicht, aber wenn man dort voller Tatendrang und frisch geduscht den Badebereich betritt, kann es sehr wohl und sehr schnell passieren, daß man sich langlegt, allerdings im wahrsten Sinne des Wortes! Bisher bin ich in noch keinem Bad derartig herumgeeiert wie gerade in diesem. Deshalb war es hier auch vollkommen überflüssig, die sonst üblichen Hinweisschilder mit dem Aufdruck „Im Badebereich bitte nicht rennen“ anzubringen, denn spätestens beim 2. Schritt wäre sowieso Finale gewesen. Ich habe das Gefühl, irgendjemand wollte hier einen größeren Posten glatter Fliesen loswerden.
Mehr Sicherheit bietet da der Imbiß im Hause. Man läuft dort nicht Gefahr, daß man sich an der bestellten Soljanka Mund und Rachen verbrüht. Jedenfalls bei uns war das so, als wir nach etwa 10 min. unsere lauwarme Soljanka genießen konnten.
Schön war, daß die Eintrittspreise nicht so überbordeten. Man könnte also noch mal hinfahren.

Man kann es aber auch lassen.

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Teufel in Weiß

Ja, es gibt sie noch: Die Momente, wo mir der Mund offenstehen bleibt. Man könnte denken, im vorgerückten Alter und ca. 20 Jahren im Taxi hat man genug erlebt, aber die heutige Zeit ist schnelllebig und niemandem ist mehr irgendwas zu blöd, um es mit Schmackes hinauszuposaunen.
So brachte ich z.B. Heute früh eine Patientin in die Uniklinik. Den ganzen Weg lang passierte fast nichts. Nur kurz vor der Uni erlaubte ich mir, aufgrund fehlenden Platzes die goldene Regel „Ein Radfahrer ist so breit wie hoch zu mißachten“, weil man ja sonst auf der zugeparkten Fiedlerstr. niemals vorbeikommt. – Kaum war ich neben ihm, setzte eine Schimpfkanonade ein, die jeder Vorstadtschmiere in den Slums der dritten Welt Ehre gemacht hätte. Nur Sekunden später, als ich an der Schranke warten mußte, setzte sich dieses fort, indem der Radfahrer an meine Seite heranfuhr und mich anbrüllte: „1 Meter und 50 hat man beim Überholen Platz zu lassen!“ Nach einem weiteren Satz, der mir aufgrund seiner Wichtigkeit  leider entfallen ist, folgte dann der Knaller: Es entfuhr ihm der Satz: „Ihr kotzt mich nur noch an, ihr Scheiß-Ossis!!“ Sprach´s  und entradelte flink in´s  Unigelände. ????????????????
Die Frau sah mich mit großen Augen an, ich sie mit noch größeren. Hätten die Fragezeichen über unserer beider Köpfe metallische Schneiden gehabt, würde ich künftig Vito-Kabrio fahren.
Nun aber zunächst erst mal zu den Tatsachen: Das mit dem Abstand ist nominell korrekt. Wenn wir auf der Straße alles korrekt machen würden, käme der Verkehr zum Erliegen; soviel dazu. Im dargestellten konkreten Fall hätte der Herr allerdings sehr große Mühen auf sich nehmen müssen, um von mir touchiert zu werden. War das sein Plan und er hat´s  nicht geschafft? Tut mir leid, das nächste Mal fahre ich näher ran, damit er es nicht so schwer hat, mich zum Buhmann zu machen. Übrigens gilt beim Überholen von Fahrzeugen durch Radfahrer auch die 1,5 – allerdings in Zentimetern! Oder hat vielleicht jemand irgendwo eine gesetzliche Regelung gefunden, die diesen Tatsachen widerspricht? Na gut, lassen wir das verkehrsrechtliche mal beiseite und kümmern uns um uns Scheiß-Ossis.
Ich weiß nicht, wo das 25 Jahre nach der Einheit noch herkommt, noch dazu von einem Exemplar der Siegerseite. Es hört sich aber hier an wie ein enttäuschter Verlierer. Ist dies etwa einer der Herrschaften aus der dritten oder vierten Reihe bundesdeutscher Hierarchie, der in den wilden Osten reiste, um den Urwaldvölkern mal so richtig zu zeigen, wo der Hammer hängt?!
Und jetzt kommt die scheußlichste Überlegung: Wenn ein Mann in den 40ern mit dem Fahrrad in die Uniklinik fährt, ist das gewiß kein Patient. Krankenpfleger in diesem Alter habe ich dort auch noch nicht gesehen. Wäre es also möglich, daß es sich hier um einen Arzt handelte?! Wenn ja, dann scheint mir dieser per se anfällig für Kunstfehler zu sein, weil er gestresst ist. Wenn man dann noch seine Äußerung mit den Ossis einbezieht, dann muß man sein Auftauchen am Bett eines Patienten der ungebrauchten Bundesländer mit einem Skalpell in der Hand schon im Vorhinein als versuchten Mord werten!

Aber saache ma, mei Guudster, wennde disch hier ni dorheeme fiehlst und die Ossis gotzen disch alle an, …

Was machst´n du dann hier noch?

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Zangengeburt

Es war einmal, vor vielen, vielen Monden, da kaufte ich mir ein Starthilfekabel. Weil ich schon immer eine Vorliebe für große Wagen hatte, hatte ich auch schon immer große Fahrzeugbatterien… Ja gut – Akkus. Solcherart Akkus produzieren oder brauchen große Stromstärken. Große Stromstärken brauchen große Leiterquerschnitte. Deshalb kaufte ich mir auch ein „richtiges“ Kabel, mit 25qmm Litze und schönen großen Zangen.
Tja, was soll ich sagen: Die Kabel leben noch, die Zangen allerdings gingen bereits den Weg alles irdischen. Wenn ich sie mir im Nachhinein im defekten Zustand ansehe, glaube ich immer fester an geplante Obsoleszenz. Wer für sich den Anspruch erhebt, haltbare Waren herzustellen, würde für diese Zangen kein Material verwenden, das während des dauerhaften Ruhedrucks der Federn einfach reißt.
Zum Glück haben wir das Internet und wir haben ebay. Inzwischen kann man schon sagen: Was es bei ebay nicht gibt, gibt es auch nicht. Also nichts wie hin, verfügbare Zangen genau angesehen, ausgewählt, bestellt und… jetzt sind sie da…

StromzangenZu meinem „Leidwesen“ muß ich anfügen, daß die Dinger noch viel stabiler sind, als sie hier aussehen. Diese Zangen werden nicht im Ruhezustand von ihren eigenen Federn zerstört, obwohl diese so stark sind, daß ich sie nur mit großer Mühe öffnen konnte. Die Schrottzangen habe ich bei ebay übrigens auch gefunden, werde aber den Teufel tun sie zu enttarnen. Entscheidend negativ ist nur, daß sie komplett aus Plast bestehen und nur metallische Kontaktelemente haben. Ich möchte auch nicht verschweigen, daß ich als Auswahlkriterium ebenfalls herangezogen habe, ob man über PayPal zahlt oder nicht. Diese Gelddruckmaschine kommt mir auf keinen Fall in´s  Haus!

Aber wie das halt so ist, nichts Gutes geschieht, ohne daß irgendjemand irgendeinen Klops produziert: diesmal DHL. Der Transporteur gab das Paket bei meiner Frau ab, ließ unterschreiben und verschwand – so weit so gut. Kurz darauf erhielt ich eine e-mail mit der Nachricht, daß die Sendung bei meinem Nachbarn „Kahl“ abgegeben wurde. Als ich nach Hause komme, stelle ich mich also vor meine Frau, erkläre sie spontan zur Nachbarin und erbitte die Herausgabe der Sendung. Und hier zeigte sich wieder einmal, was ich doch für nette Nachbar(inne)n habe. Ohne sich zu erheben, zeigte sie nur auf den Küchenunterschrank, der mir am nächsten stand.

Solch herrliche Nachbarschaft pflegen wir!

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Essen, wo es nicht hingehört

Der heutige Tag begann wie alle in der letzten Zeit, nicht gut durchgekocht und deshalb zäh, um mal im Jargon des heutigen Themas zu sprechen. Wie immer entlädt sich die fliegende Kundschaft erst spät, woraufhin man flinke Füße machen muß, um Fahrten zu erhaschen.
Irgendwann nach 10:30 Uhr packte mich die Unternehmungslust und ich fuhr nach Bühlau, um dort um 11:30 Uhr eine Vorbestellung abzufassen, die stark nach Flieger roch. Und wie das immer so ist: Der Aktive ist erfolgreich! Ich bekam die Fahrt und durfte von „Downtown Weißig“ zum Kaufland Weißig fahren – eine Erfüllung!
Nun aber nichts wie zurück zum „Adler“! – Na bitte, Niederwartha. Normalerweise sage ich in Niederwartha: „Nächster Ständer Flieger“, aber heute hätten meine Aussichten auf 14:30 Uhr für die erste Fahrt gelautet. Also nichts wie umgeswitcht und an der Frieda angedockt. Die Hupe rief mich zum Haus C. Die ältere Dame, die mich dort begrüßte, fiel sofort mit der Tür in´s  Taxi: „Was denken sie, wieviel Km sie jetzt fahren werden?“ Wenn ich mir sie so anhöre, dann etwa 80!“ Tja, die Frau war einer der Äberlausitzer Ruller.
Auf der Autobahn dann in Höhe Leppersdorf dachte ich mir: „Wenn du zurückkommst, gehst du noch fix in den „Werksverkauf“, da gibt´s manchmal richtige Schnäppchen. Natürlich ist das nicht diese Form von Schnäppchen, wo man z.B. ein Kg Kaviar für 5 € bekommt, aber ein sehr guter Preis für etwas, was auf alle Fälle satt macht, ist immer drin. Der Sparsame rechnet halt in Nährwert pro Euro.
Und so schlug ich dann auf der Rückfahrt kauflustig ohne Ende in Leppersdorf auf… Was soll ich sagen: Die Schnäppchen haben sich wahrscheinlich selbst weggeschnappt! Das Einzige, was meine Aufmerksamkeit erregte, war eine Packung „Harzer Roller“, (kein Oberlausitzer). Es gab am heutigen Tag dort nicht wirklich günstige Waren, obwohl dieser Laden dafür eigentlich hätte prädestiniert sein müssen. Im Verein mit der Tatsache, daß mein Vito aufgrund der längeren Autobahnfahrt komplett gesalzen war und sich sogar besagter Käse dazu entschloß, unterwegs vom Sitz zu hüpfen und statt dessen ein wenig im Fußraum herumzurollen, halte ich die heutige Überschrift für mehr als angemessen!

Käse!!!

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Jaaaaaa!

…genauso muß das laufen! Heute war endlich wieder ein Tag, den man zum Normalgeschäft erklären könnte. Es gab zwar keine größeren Highlights, aber: ´Bröckchen für Bröckchen ernährt sich das Böckchen“! :-)
Ich hatte sogar kaum Zeit für Ruheeinlagen a´la Vorbeitrag. Das wirkt sich natürlich auch auf die Stimmung aus. So verspürte ich halt am Ende einer Tour mit 5 Amerikanern(nein, nicht die runden, gebackenen!) das dringende Bedürfnis, die Herren mit einem Witz zu verabschieden, natürlich passenderweise einem nur für Herren: Wie klingt es, wenn eine Inuitfrau….  Jetzt reicht es aber! Mein eigener Anstand wehrt sich dagegen, diesen Witz weiterzuerzählen. Die Herren hatten jedenfalls einen Heidenspaß.

Ich auch!

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Frustschlaf

Seit einiger Zeit probiere ich erfolgreich eine Möglichkeit aus, dem Frust des schlechten Geschäfts zu entkommen. Ankurbeln kann ich es nicht, aber dem Frust keine Angriffsfläche bieten kann man durchaus. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei dem Mann, der unter Darminkontinenz leidet und keinen Arzt und kein Medikament findet, das ihm hilft, welcherart Hilflosigkeit ihn fast in den Selbstmord treibt. In seiner Not folgt er dem Rat eines Freundes und kontaktiert einen Psychiater. Als sich beide wieder einmal treffen, fragt der Freund nach dem Erfolg des Psychiaters, woraufhin der Patient hellauf begeistert ist. „Es ist wirklich unglaublich, was seine Medizin vermag! Ich scheiß mir zwar nach wie vor in die Hosen, aber ich mach´ mir nichts mehr draus!“
So also bin ich dazu übergegangen, bei schlechtem Geschäft einfach irgendwo an einem THP stehenzubleiben, den Sitz nach hinten zu rücken und eine Mütze voll Schlaf zu nehmen.
Erstens vergeht dann die Zeit schneller, zweitens ärgert man sich im Schlaf weniger und drittens bin ich dann wirklich putzmunter, falls ich doch mal eine Fahrt erhasche. So habe ich heute den ganzen Tag verbracht! Schon früh konnte ich am Flieger über 1 Stunde abruhen und erhielt dann eine ansprechende Tour in die Stadt. Gegen Mittag dasselbe Spielchen an der Frieda, wo ich allerdings den Zonk erhasche, eine Dialysefahrt von 7,10 €. Wenn hier nicht die Häme der Kollegen zugeschlagen hätte, wäre aber auch das relativ easy gelaufen. Stattdessen anschließend eine Fliegerfahrt – Na bitte! Dort oben wieder Schläfchen und Fahrt bis nach Tolkewitz, gefolgt von Schläfchen am Herzzentrum und… Reise in die Oberlausitz! Von nun an werde ich mich zum Erfolg schlafen.

Das machen schließlich viele so. 😉

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Falsche Erwartungen

irgendwann heute am Nachmittag hatte ich eine Fahrt vom Hilton zur Oper. Diese Wahnsinnstour brachte 5,90 € Umsatz ein. Kurz vor dem Ziel wurde ich gefragt, ob ich meine Karte geben würde, um die Rückfahrt zu sichern. Nun bin ich mir nicht ganz sicher, ob es frech war zu sagen, daß ich einen Teufel tun würde um mir einen solchen Umsatzbrecher auch noch im Vorhinein zu planen.
Also gut, es war etwas frech, aber…

Lieb sein war gestern!

PS: Glauben die Leute allen Ernstes, daß sie mir einen Gefallen tun?

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