Umsatz rückwärts

Jeder weiß ja inzwischen, daß Taxifahrer ohne Grundlohn rein prozentual am Umsatz beteiligt sind und daß aus diesem Grund der Lohn manchmal Sprünge macht, die kaum rational zu erklären sind, denn schließlich wird ein einzelner Mensch ja nicht von einem Tag auf den anderen um 50% fauler oder fleißiger. Daß es mit dem Umsatz im Taxigewerbe allgemein nicht so rosig aussieht, weiß auch fast jeder. Daß es aber – wenn das so weitergeht – bald dazu kommen wird, daß wir noch Geld mitbringen müssen, um unseren Chef zu bezahlen, weiß niemand! Laßt uns bloß mal den Gedanken spinnen, daß wir mehr Umsatzprozente erhielten, dafür aber für die “Miete” des Taxis einen bestimmten Betrag zahlen müßten.
Heute zum Beispiel wäre ich hart an der Grenze des ´pari pari´ gewesen. Ich hatte zwar nach planmäßiger und erster “ergatterter” Fahrt 50 € drin, aber dann ging es bergab: Nach 2,5h an der Uniklinik 7,50 € in die Neustadt; schnell zur “Frieda” und nach 1 h für 4,40 € weg(!!!!!!); nach 45 min vom Herzzentrum für 10,50 €…   Ja, – so war mein Tag!

Wenigstens kann auch ich eines Tages meinen Enkeln von dem Grauen erzählen, was mich umgab!

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Reiseplanung ´en detail´

Am gestrigen Ostermontag fuhr ich mit einer Familie aus New York zum Flughafen. Natürlich haben wir uns über Dinge unterhalten, die sie in und um Dresden veranstaltet haben. Das erstaunlichste war ein Ort, den sich die Mutter schon langfristig im Internet “herausrecherchiert” hat: das Langenhennersdorfer Labyrinth! Sie waren sehr verwundert, daß es touristisch so gut wie nicht erschlossen ist und haben sich an der relativen “Menschenfreiheit” erfreut. Und wirklich ist das eher ein Spaßtip für Familien aus dem Umland. Seit ich mir im Jahre 1968 endlich ein Fahrrad leisten konnte, war ich mit meinen Freunden 2-3mal pro Jahr dort. Ich habe der Frau große Komplimente ob ihres Forschungsdranges gemacht, denn sie konnte kein Wort deutsch und hat sich jede Website im Übersetzer ansehen müssen.

Respekt für die Urlaubsplanung!

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Ostern ´14 die Dritte



Aus der ´SZ´ vom 19.4.2014

Die Tatsache dieses Brandanschlages an sich ist sehr ernst und durch nichts zu entschuldigen. Daß er aber überhaupt möglich war, ist eine Lachnummer ersten Grades! Man stelle sich doch einmal vor: Da dringen fremde Personen nachts in ein Objekt der staatlichen Streitkräfte ein, zünden zig Fahrzeuge an und verschwinden dann unerkannt! Vielleicht hätte man dieses Gelände als militärisches Objekt auch so bewachen sollen wie ein solches, oder? Ich glaube kaum, daß das in einem NVA-Objekt möglich gewesen wäre. Das ist natürlich auch kein Wunder. Das waren doch sowieso alles schießwütige Bestien, die nur drauf gelauert haben, einen unbescholtenen Familienvater umzulegen.
Vielleicht aber ist es doch nicht ganz so vorteilhaft, die Objektwache in die Hände eines privaten Sicherheitsdienstes zu legen, anstatt Soldaten dafür einzusetzen, wofür sie ausgebildet wurden. Inzwischen hat man allerdings gelernt.
Hier greift wieder einmal der Witz, den ich jedesmal an den Mann bringe, wenn ich Fahrgäste aus dieser Offizierschule an Bord habe. Ich sage dann immer:
“Einen eventuellen Krieg mit Einsatz der NVA gegen die Bundeswehr hätten wir mit Sicherheit gewonnen, und zwar ohne einen einzigen Schuß!”

“Wir wären nämlich am Wochenende gekommen oder nach 16:00 Uhr, da wäre gar keiner da gewesen!”

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Ostern ´14 die Zweite

Womit beschäftigt man sich in der Osterzeit am meisten? – Na klar, mit dem Osterfest und dessen Sinn oder Unsinn. Auch folgender Artikel gehört dazu:

Aus der ´SZ´ vom 19.4.2014

Tja, Frau Käßmann, da haben sie vollkommen recht. Auch mir kommen die Ostereier an den Sträuchern inhaltsleer vor.

Die sind nämlich meistens ausgeblasen.

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Ostern ´14 die Erste

An den Feiertagen wird wohl wieder ein bescheuertes Geschäft laufen. Deshalb heute an dieser Stelle mal wieder etwas Unterhaltung:

Aus der ´SZ´ vom 19.4.2014

Die Frau mag ja betrunken sein wie auch immer, aber dumm ist sie nicht: Oder denkt irgendjemand ernsthaft, daß ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes tatsächlich bis zur Brust in´s  Wasser steigt, um den Strafzettel zu befestigen?!

Die Stadt bezahlt doch nur Uniformen und keine Neopren-Anzüge! ;-)

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Wilhelms Busch-Konferenz

Nach dem Verfassen des vorhergehenden Artikels fiel mir auf, daß selbst Wilhelm Busch schon irgendetwas geahnt haben muß. Hier seine Variante:

Konferenz1Die Provider, welche gierig,
verlegen Flatrate-Fallen tierisch.

Konferenz2Der Ober-Taxihahn der kräht:
“Nehmt Handy und gackert früh bis spät!”

Konferenz3

Schnell das Handy in die Taschen,
sonst könnt´s ein and´rer noch erhaschen

Konferenz4Wenn nach oben steh´n die Schwänz,
dann ist das eine Konferenz.

Konferenz5Huch! Ich komme nicht mehr los
und ich geh´ hoch – Was tu´ ich bloß?!

Konferenz7Was bleibt übrig von den Witzen,
wenn die Stränge sich verfitzen?!

Konferenz8Wird die Flatrate teurer aber,
ist´s  bald aus mit dem Gelaber.

Recht hat er, der Wilhelm!

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Psycho-Konferenz

Heute mittag stand ich wie so oft mit einigen anderen Kollegen am ´Weißen Adler´ in Erwartung der Dialysefahrten. Als dann ein weiterer Kollege um die Ecke bog und ich zu ihm ins Auto sah, hätte ich mir spontan vor die Stirn schlagen mögen. Der Grund war, daß er in einem fort quasselte, obwohl er allein im Wagen saß. Fast könnte man denken: “Hat er psychische Probleme?”, aber nein, ich erlebe diesen Schwachsinn ja nun schon einige Jahre und kenne das Dilemma: Er hängt wie der Junkie an seiner Nadel an seinem Ohrstecker der Freisprecheinrichtung! Bei Dienstbeginn geht das Ding an… und ob es bei Schichtschluß wieder ausgeht, sei mal dahingestellt. Möglich wird das natürlich nur durch mobile Flatrates, sonst würde sein Geld im Laufe der Schicht statt mehr immer weniger werden. Man schaltet sich zur Konferenz zusammen und dann labert man und labert und labert und…
Mehrheitlich sind es wie bei den Partydrogen die “jungen Genossen”, die der Telefonitis anheimfallen. Nun habe ich ja selbst erwachsene Kinder, aber mir fällt nichts ein, was diese zu stundenlangen Labereien verleiten könnte. …na ja gut – die Liebe! Das wäre solch ein Grund. Das würde ich auch verstehen, schließlich war ich ja nicht immer ein alter Sack! :-)
Allerdings läuft es mir bei dem Gedanken, 4 oder 5 oder gar 6 junge Männer könnten sich allesamt lieben, eiskalt den Rücken runter!
Wenn diese nun wenigstens eine “echte” Freisprecheinrichtung verwenden würden, wäre es wenigstens ehrlich und es könnte nicht passieren, wovon ich ansonsten ausgehe: Daß die Konferenz auch bestehenbleibt, wenn der Fahrer einen Passagier hat! Er spricht zwar dann nicht mehr mit den anderen, aber diese hören alles mit, was er mit seinem Fahrgast spricht. Dies ist in meinen Augen hochgradig “neben der Spur”. Deshalb wäre es anständig, die Konferenz bei Fahrgastbeförderung “richtig” zu verlassen und nicht nur auf Tauchstation zu gehen. Ansonsten bitte in Ruhe weiterlabern,

da habe ich doch wenigstens ab und zu etwas zu lachen. ;-)

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The Riddlerin

Heute vormittag erlebte ich eine Situation, die mich völlig ratlos zurückließ. Was war geschehen?
Die Rätselfrau hatte zugeschlagen! Und so kam das:

Die senkrecht verlaufende Straße ist die Selliner und rechts geht der Putbuser Weg ab. Die Pfeile zeigen die Richtungswünsche der Beteiligten an. Die dargestellte Situation ist der Moment des Rätsels.
Frau A war scheinbar von der Vielzahl der vorhandenen Fahrzeuge überwältigt und ließ es deshalb beim Abbiegen etwas langsamer angehen. So war genug Zeit, daß sich Fahrer B und C einigten, daß B sofort fährt, weil es ja noch dauert. So etwas passiert eigentlich jeden Tag und niemanden tangiert das… außer Frau A! Im besagten Moment schaute ich in ihr wutrotes Gesicht, das dem Fahrzeug B zugewandt war und in welchem sie diesem mit dem Finger zeigte, an welcher Stelle sich ihre Stirn befindet.
Ich habe nun hin und her überlegt, was das sollte und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Die größte Wahrscheinlichkeit bietet aber meine Vermutung, sie könne einfach falsch abgebogen sein und hätte eigentlich in das dem Putbuser Weg exakt gegenüberliegende Krankenhaus gewollt.

Das könnte manches erklären.

 

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Dresdner Neueste Nachrichten

Mit dem Titel des Beitrages erhebe ich nicht den Anspruch, ebendiese parat zu halten. Es ist dies nämlich eine bekannte Dresdner Tageszeitung, die das Thema ´Blog´ aufgriff und es am gestrigen Dienstag darbrachte. Und hier frage ich den Leser ernsthaft: “Darf ich da fehlen?!”
Nein! Das darf ich natürlich nicht und deshalb hier der betreffende Artikel als “Auskopplung” aus der ´DNN´.