Wer den Dresdner Veranstaltungskalender gelesen hat weiß, daß am morgigen 3.9. Xavier Naidoo und Band bei den Filmnächten am Elbufer auftreten. Schon heute durfte ich überraschenderweise Kontakt mit der Band aufnehmen: Am frühen Nachmittag beförderte ich einen jüngeren Mann, der eindeutig der Musik zuzuordnen war. Es erwies sich, daß es Alex Auer war, der Gitarrist der Band, der auch noch andere Aktivitäten zu laufen hat, glaube ich. Dann am Abend war große Abfahrt vom Hotel mit der ganzen Band zu einem Dresdener Szene-Club, wo für die eigenen Roadies aufgespielt werden sollte. Das ist ein feiner Zug und ich weiß das zu schätzen, denn ich war vor 25 Jahren selbst mal einer.
Wie jeder feststellen kann, bin ich heute vom Gebot der Anonymität der Fahrgäste einmal abgewichen, aber ich denke, man kann Alex als Mensch der Zeitgeschichte betrachten und er muß das deshalb erdulden. Außerdem steht er bestimmt gern im Licht. Ich gebe auch gern zu, daß ich mir aus gegebenem Anlaß ein paar Youtube-Videos mit ihm reingezogen habe.
Also dann morgen viel Erfolg Alex und alle anderen. Ich werde darüber berichten.
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Verschlagwortet mit Party
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Der heutige Tag ließ sich recht gut an: Schnell einen Auftrag bekommen von der Peripherie der Stadt ziemlich ins Zentrum, weiter zum Flughafen, nach etwas Wartezeit versüßt durch Billard wieder ins Zentrum. Dann im Krankenhaus einmal ein Blick in die Abgründe menschlicher Gesundheit. Der ältere Herr wußte außer einigen anderen Sachen partout nicht, in welchem Seniorenheim er wohnt. Das nervt enorm, aber andererseits stimmt es auch traurig. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um Alzheimer oder Altersdemenz handelte, aber es sollte bald etwas dagegen erfunden werden.
Alles lief also wie am Schnürchen – bis gegen 16:30 Uhr, als ich zum allgemeinen Taxicheck einbestellt wurde. Bei dieser Veranstaltung werden alle bzw. der größte Teil aller Dresdner Taxen auf Fahrzeugzustand sowie Vollständigkeit und Richtigkeit der Dokumente und Unterlagen getestet. Das ist auch OK so, dumm war nur, daß ich anschließend einfach nicht mehr in Tritt kam. Immer wenn ich einen Taxistand anfuhr, an dem eine Vorbestellung anlag und laut Display kein Fahrzeug stand, belegte ich jedesmal nur den zweiten Platz! Nach einer Stunde Irrfahrt fuhr ich dann frustriert nach Hause und was passiert dort: Genau vor meiner Haustür bekomme ich die “Kralle” und es ging für 10,- € wieder retour!
Das hat der nur gemacht, um mich zu ärgern!
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Verschlagwortet mit Glücksabriß
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Endlich ist es soweit! Endlich ist der neue “Dresdner Pädophilenkatalog 2010″ auf dem Markt. Auf 55 Seiten sind alle Schulanfänger Dresdens mit Schule, Klasse und Bild veröffentlicht. Die nebenstehenden Namen sind allerdings nur alphabetisch geordnet, aber das dürfte ja nicht das Problem sein. Das heißt für den geneigten Liebhaber etwas jüngerer Mädchen und Jungen: Zu Hause in aller Ruhe aussuchen und dem Objekt seiner Wahl ganz entspannt vor der Schule auflauern. Man hat die Schule, die Klasse und braucht den Namen nur noch zuzuordnen, schon geht das vertrauensselige Kind freudig mit, wenn es der liebe Onkel Eduard zum Eisessen einlädt.
Na ja gut, “Pädophilenkatalog” heißt das offiziell gar nicht, sondern “Schulanfänger 2010 – Die große Beilage mit Dresdner ABC-Schützen” der ´Sächsischen Zeitung´ vom 21.8.2010, aber der Werbeeffekt ist der gleiche. Ich weiß nicht, ob die Macher dieser Beilage jemals die Justizspalte ihrer eigenen Zeitung gelesen haben, da müßte doch schon mal irgendwas mit Kindesmißbrauch gestanden haben, oder nicht?!
Lieber Herr Dr. Peter Ufer & Team, ich bin ein ein großer Fan und jahrzehntelanger Leser der ´SZ´, aber DAS geht gar nicht!!!
PS: Eins frage ich mich allerdings: Haben die Eltern der Kinder diesem Unfug zugestimmt? Wenn ja, dann brauchen sie auch Google Street View nicht zu widersprechen, ihr Wohnhaus abzubilden. Das Kind wird ja sowieso durch jedermannvon der Schule abgeholt!
Mancher wird jetzt vielleicht sagen: “Wieso Schwan, was soll das? Jetzt ist doch der Tiger dran!”. Das weiß ich, aber das ist mir egal! Wenn ich an meinem heutigen Geburtstag im Schwanenschlößchen in Freiberg Kaffee trinke, dann ist das das Jahr des Schwans PUNKT.
Das zeigt auch sofort, daß Meckern hilft, indem mein Wunsch nach Anpassung der Umsätze an die allgemeine Feierlaune aus dem Artikel “Feierwochenende” in Erfüllung gegangen ist. Schließlich war das eine Strecke von fast 60 Kilometern!
Ein besonderes Dankeschön geht auch an meinen weiblichen Fahrgast dorthin, der mir diese Kaffeepause komplett gesponsert hat.
PS: Kleiner Tip für alle Mineralienfreunde, die es noch nicht wissen: Die Mineraliensammlung der TU Freiberg ist nach der Erweiterung durch eine große private Sammlung zur größten dieser Art in der Welt geworden! Ein MUSS für Liebhaber.

gediegen Gold auf Quarz; Berg Botes bei Zlatna, Rumänien; Goldaggregat 4,5 cm lang; Inv.-Nr. MiSa 989; Foto: A. Massanek
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Gestern wurden durch den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich einige verdiente Persönlichkeiten für ihre Verdienste um Sachsen mit dem Sächsischen Verdienstorden ausgezeichnet. Unter ihnen war auch – man höre und staune – Ingrid Biedenkopf, die Frau des nach 1990 ersten sächsischen Ministerpräsidenten. Eigentlich ist dagegen nichts einzuwenden, denn sie hat sich ja tatsächlich weitreichend sozial engagiert. Allerdings kann man sich auch überengagieren und damit anderen ins Handwerk pfuschen. So gab es nämlich zu Regierungszeiten ihres Mannes ein “Büro Frau Biedenkopf”. Dieses war als so eine Art Kummerkasten gedacht, wo die Landesmami ihren Landeskindern aus Problemen helfen soll. Dieses Büro wurde mit Geld aus dem Landeshaushalt befeuert und bearbeitete eigentlich genau die Probleme, für die laut Verfassung der Petitionsausschuss des Landtages zuständig ist. Es war also sozusagen nicht ganz acker, um nicht zu sagen ungesetzlich. Merkwürdig nur, daß diese Aktivität nochmals als lobenswert hervorgehoben wurde und somit eben auch einen weiteren Grund für die Verleihung des Ordens darstellte. Hat ein bißchen den Touch von Bananenrepublik.

Quelle: dpa
Man darf sich doch wohl zumindest wundern!
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Verschlagwortet mit MP, Sachsen
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An diesem Wochenende habe ich Geburtstag. Das ist eigentlich nichts wahnwitzig Besonderes. Aber daß die Stadt Dresden ihr Stadtfest mir zu Ehren gerade auf dieses Wochenende verlegt hat, ist doch mal wirklich eine feine Geste. Sün die nüch nedd! Es ist doch sehr erhebend wenn man weiß, daß jeder Feiernde in Dresden auf meine Gesundheit trinkt. Und ihr glaubt gar nicht, wie die trinken! Schließlich lagen oder liegen wir Sachsen im Bierverbrauch noch vor den Bayern.
Eins aber finde ich eine absolute Frechheit: Können sich denn die Umsätze in dieser Woche nicht endlich der allgemeinen Feierlaune anschließen!
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Verschlagwortet mit Bayern, Party, Saufen
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Heute wollte ich eigentlich gar nicht fahren. Deshalb habe ich in aller Ruhe ausgeschlafen und mich beim Aufstehen auch nicht sonderlich beeilt. Irgendwie hatte ich aber dann dieses Kribbeln in den Fingern, das einem sagt, da gehört von rechts und links wegen ein Lenkrad rein. So bin ich dann doch auf die Piste gegangen, um am ersten, zweiten und auch dritten Taxistand permanent den Loser zu machen. Irgendwann landete ich dann nach 20 Leerkilometern an einem unserer Krankenhäuser. Hier hatte ich von der Herumsucherei dann die Nase voll und blieb stehen, zumal in absehbarer Zeit einige Vorbestellungen angezeigt wurden. Eine davon habe ich dann auch bekommen: ganze 6,30€ hat sie gebracht! Mit dem Vorsatz, nach der nächsten Fahrt in derselben Preislage den Rest des Sonnabends zu Hause zu genießen, habe ich mich nochmals dort hingestellt. Diesmal allerdings sah die Sache anders aus, denn ich bekam eine Entlassungsfahrt über Kasse. Es ging in das schöne Erzgebirgsstädtchen Seiffen. Der Volksmund sagt: “Ist die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten!” In die heutige Sprache übersetzt heißt das wohl “Klerikales Nothilfeprogramm”. Nicht nur, daß der Umsatz gerettet war und die Gegend auch bei nebligem Wetter wunderschön ist: Man glaubt gar nicht, wieviele Autos man im Gebirge mit einem nur 95 PS starken Vito überholen kann! Das kann einfach nur am Fahrer liegen! Ich Rindvieh, ich hätte zur DTM gehen sollen, als Seiteneinsteiger wie Hannawald. Der war gerade heute Interviewpartner in der `Dresdner Morgenpost´.
Sei´s drum, es muß auch in anderen Branchen hervorragende Leute geben.
Bei uns in Dresden läuft derzeit eine heiße Diskussion über verkaufsoffene Sonntage. Derzeit geht es offiziell nur um Sonntage im Vorfeld von Weihnachten, aber glaubt mir, die Messer sind gewetzt und sobald die Öffnungsbefürworter auch nur die geringste Schwäche zeigen brechen alle Dämme! Bezeichnend für diese Art von Wahlkampf ist, daß in den Zeitungen täglich Anzeigen von Befürwortern des verkaufsoffenen Sonntages geschaltet werden. Die Frage, wer diese wohl sind, erübrigt sich eigentlich: Firmeninhaber bzw. deren Manager! Das ist ja auch klar, denn welcher Angestellte hat schon das Geld für Gegenanzeigen. Wenn die Entscheidung über diese Sonntage vom Volke getroffen würde, bräuchte man diese Anzeigen wegen Nutzlosigkeit gar nicht, denn schließlich sind Angestellte des Handels mit ihren Angehörigen extrem in der Überzahl gegenüber Eigentümern und Managern. Leider aber wird im Stadtrat darüber entschieden und in diesen hat man nicht immer Einblick. Zum Glück gibt es auch dort Gegner, aber die brauchen Unterstützung!
Deshalb bitte ich an dieser Stelle alle, die immer oder zeitweise bei mir mitlesen um ihre Meinung: Sonntagsöffnung JA oder NEIN? Schon morgen könnte es nämlich euer Problem sein, dann wenn erstmal ein Präzedenzfall geschaffen ist.
PS: Wer unbedingt sonntags shoppen gehen will verrät mir bitte, wo er das Geld dafür hernimmt. Vielleicht lerne ich noch was!
Wenn man am Morgen aus dem Haus geht, ins Taxi steigt, im Taxifunk die Verteilung der Wagen an den Halteplätzen abcheckt, in 10 km Entfernung die Vorbestellung für einen 6-Sitzer mit Gepäck entdeckt, 1 Minute vor der Zeit dort ankommt und in exakt diesem Moment der letzte verfügbare 6-Sitzer dort abfährt, woraufhin sich das eigene Funkgerät nur Sekunden später mit wohltuendem Auftrags-Piepen bemerkbar macht, dann kann man das getrost eine Punktlandung nennen. Angesichts dieses fulminanten Beginns decken wir über den Rest des Tages lieber den Mantel des Schweigens.
Wieder ein Tag geschafft!
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Verschlagwortet mit Glück
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Am gestrigen Sonntag war ich auf Verwandtschaftspfaden in der Oberlausitz, natürlich geht so etwas ´absolut Außergewöhnliches´ nicht ohne Einlagen. Auf dem Hinweg stach mir auf der Gegenfahrbahn der A4 gelbes Lichtgeblinker ins Auge. Dort wurde gerade ein auf dem Dach liegender PKW geborgen. Im Anschluß daran allerdings war kein Stau zu sehen, nicht ein einziges Auto! Der Wahnsinn wurde erst an der nächsten Abfahrt sichtbar: Stillstand auf beiden Spuren sowie auf der zur Ableitung genutzten Landstraße. Hier hatte wahrscheinlich bereits dieselbe Idee wie in meinem Artikel “Geisterfahrer” gegriffen.
Heute dann erschien in der Zeitung die Auflösung des Mysteriums. Ein 79jähriger hatte nach einiger Zeit Fahrt in Richtung Dresden plötzlich gewendet (?!) und war als Geist zurückgefahren. Folge dieser Herumgeisterei waren 2 Schwerverletzte und 1 Toter. Merkwürdig, warum fällt mir gerade jetzt das Thema: “Fahreignungsprüfung für Senioren” ein?
Im Gegensatz dazu war mein heutiger Arbeitstag regelrecht entspannt, sogar mit Körperkontakt. Als eine Dame im etwas erfahreneren Alter Probleme beim Hochklettern in meinen Vito hatte und nachfragte, ob ich etwas ´nachschieben´ könne, habe ich mich nicht lumpen lassen. Ich sagte, wenn sie es explizit wünsche, daß ich ihr ans Hinterteil greife, dann mache ich das prompt. Auch ihren nachfolgenden Wunsch, “das Ding mal reinzustecken”, habe ich erfüllt! Ruckzuck war sie angegurtet.
Da kenn ich nix!
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Verschlagwortet mit Geisterfahrer, Senioren, Stau
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