Mobbing

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Urschrei

Es gibt in meiner Arbeit immer wieder Situationen, wo ich nicht weiß, ob ich lachen oder heulen soll. So hatte ich heute ein älteres Ehepaar aus ländlicher Gegend(exakter gesagt aus einer Gegend, wo Fuchs und Hase zum Gutenachtsagen nicht einmal mehr zueinanderfinden). Die Frau war mehr unauffällig, halt so, wie Frauen mit diesem Hintergrund sind. Der Mann hingegen war recht übereifrig und beratungsresistent.
Ihr Wohnort war mir nämlich nicht so richtig geläufig, weshalb sich der Herr gemüßigt fühlte, mir jeden Stein am Wegesrand zu erklären. Wir waren zum Beispiel weit vor dem Ziel soweit, daß an einer Stelle rechts abzubiegen sei und nach einer weiteren Strecke vor der ehemaligen Kneipe wieder rechts. Wir haben uns dann noch über ebendiese kurz unterhalten, wobei klar wurde, daß wir wirklich dieselbe meinten.
Als wir nun zur ersten Rechtsabbiegestelle kamen, ertönte von hinte: „Hier rechts!“ Darauf war ich ein ganz kleines bißchen angefressen, weil er anscheinend glaubte, ich sei dement. Ich warnte ihn deshalb vor: „Wenn sie vor der ehemaligen Kneipe wieder sagen ´Hier rechts´, dann schreie ich. Das Ergebnis war, daß ich an besagter Stelle einen markerschütternden Schrei ausstieß, der den Herrn wahrscheinlich kurzzeitig versteinern ließ, seine Frau aber zu einem deftigen Lacher reizte.
Was soll ich noch sagen, von „Rechts ist frei“ über „Vorsicht, da kommt einer!“ oder auch „Passen sie auf, die Kurve ist eng“ konnte ich mir die gesammelten Werke unnützer Ratschläge anhören. Es fehlte nur noch, daß er sagt: „Vergessen sie nicht das Luftholen, sonst ersticken sie nämlich!“
Wenn das so weitergeht, verzichte ich auf jegliche Eigeninitiative und fahre nur noch auf Anweisung. Ich weiß zwar nicht, ob ich dann überhaupt noch ankomme oder ob ich das überlebe, aber…

..ich hätte sooo eine mentale Entspannung!

PS: Hauptsache, er vergißt nicht, die Sache mit dem Luftholen zu erwähnen!

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Ich als Psychologe

Es ist doch immer wieder schön, wenn man feststellt, daß die Welt noch in Ordnung ist. Das ist dann der Fall, wenn Dinge erahnbar sind und sogar die Klischees passen.
Ich hatte dieses Vergnügen heute, als ich ein älteres Paar chauffierte. Im Gespräch ging es um Bauen im Allgemeinen und Besonderen und ich erfuhr, daß deren Schwiegersohn Architekt ist. Ich warf dann ein, daß meine Tochter auf dem Weg zum Bauingenieur sei und somit eine der ersten, die die oft überspannten Wünsche der Architekten vom Kopf auf die Füße zu stellen gezwungen sei, denn Architekten seien nun mal nicht studierte Leute mit einem enormen Fachwissen, sondern „Künstler“. Die beiden bestätigten mir, daß sich auch ihr Schwiegersohn mehr so als einsamer Wolf fühle, der zwar keine Schafe reiße, diese aber ob ihres Schafseins bedauere und glücklich ist, daß sie ihn haben.
Nun aber schoß sofort meine hobbypsychologische Ader nach vorn und ich mutmaßte: Wenn das so ist, fährt er bestimmt einen Saab! „Jaa!“ Unisono fuhr dieses aus den überraschten Passagieren hervor. „Wie kommen sie darauf?“ Und so breitete ich meine Hypothese zum Autokauf vor ihnen aus:

Angelehnt an einen Radiobeitrag vor vielen Jahren, in dem es um Vorlieben bestimmter Charaktere für bestimmte Autotypen ging, habe ich diesen Gedanken immer bei mir behalten und auch versucht anzuwenden. So war damals davon die Rede, daß Mercedesfahrer häufig Leute sind, die ihren inneren Machtanspruch häufig im Beruf nicht ausleben können und deshalb im „Bonzenauto“ Kompensation suchen. Eine besondere Spezies in dieser Kategorie ist der „Stellvertretertyp“. Er ist der Meinung, daß er viel besser sei als sein Chef, aber trotzdem immer in der zweiten Reihe stehe.
BMW hingegen steht tatsächlich wie in seiner Werbung für Freude am Fahren und selbstverständlich für Geschwindigkeit.
Tatsächlich sagte eine Statistik, die die Prozentualität der Unfallursachen auf die Fahrzeugtypen umlegt:
50% der Unfälle wegen erzwungener Vorfahrt gehen zu Mercedes und etwa 40-50% wegen überhöhter Geschwindigkeit zu BMW.

Aber nun zu Saab. Wofür steht Saab? Wenn wir ehrlich sind, ist er weder besonders schön, noch repräsentativ, noch sportlich, noch… was weiß ich alles noch.
Eines aber ist er ohne Diskussion: anders! Dieses Auto signalisiert jedem: „Du kannst dich strecken, wie du willst, aber ich bin anders!“
Die Sache mit BMW und Mercedes belegte die Statistik, die mit Saab belege ich, … und zwar mit meinem Volltreffer!

Und nun sagt mal bitte ganz unparteiisch: Bin ich gut?!

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Gipfelstürmer

Ich habe während der Jahre im Taxi oder sonstigen Fahrzeugen schon viel erlebt, aber es gibt immer Gipfelstürmer, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.
Dieser Tage stand ich auf der Bautzner Straße in Richtung Bühlau etwa 30m vor der Rothenburger. Es war rot. Links neben mir kommt plötzlich, aber sehr gemütlich der Motorroller eines Pizzadienstes auf der Sperrfläche dahergeschwebt und biegt dann, ohne sich um irgendetwas einschließlich des Blinkens zu kümmern nach links in die Rothenburger ab. Auch mein Fahrgast war entsetzt.
Und nun laßt uns mal zusammenzählen:

Verstoß

Euro

Punkte

Fahrverbot

Beim Linksabbiegen verbotswidrig über die Fahrstreifenbegrenzung gefahren 30
Ampel bei schon länger als 1 Sekunde leuchtendem „Rot“ überfahren 200 2 1 Monat & je nach Tatbegehung Geldstrafe, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe bis 5 Jahre gemäß § 315c StGB möglich
vorgeschriebene Fahrtrichtung nicht befolgt 10
Straße verbotswidrig befahren (Sonderfahrstreifen für Taxen und Busse des Linienverkehrs oder andere Verkehrsverbote) 15

Summa Summarum 255 € plus das obligatorische zu Fuß-Gehen!

Kann sich das ein Pizza-Bote leisten?

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Weißer Müll

Wenn ich so Tag für Tag durch die Stadt fahre, frage ich mich manchmal: „Werden wir alle bald auf einem Friedhof leben?“, denn ganz Dresden ist voll von Gedenkstätten aller Coleur. Dabei seien Denkmale und Gedenkstätten von offiziellem Charakter einmal ausgenommen. Übrig bleiben im öffentlichen Raum zum Beispiel Grablampen und/oder Kerzen, auch brennende bei Waldbrandwarnstufe 3 (Fischhausstraße) und weitere Kostbarkeiten wie z.B. weiße Fahrräder. Natürlich sind das Erinnerungsstätten für Menschen, die unschuldig starben. Aber weiß denn irgendjemand, wie viele Menschen jährlich in Dresden unschuldig um´s Leben kommen?! Es gibt nämlich weiß Gott nicht nur tote Radfahrer. Jeder andere unschuldig Getötete hat das gleiche Recht auf Gedenken. Das würde man sofort merken, wenn unsere Stadt voll ist von weißen Schrottfahrzeugen bis hin zum LKW. Auch sollte verhindert werden, daß derRichtigen gedacht wird, denn gerade an der Fischhausstraße müßte man sich fragen: Wenn der erste Wagen einer 100 Meter langen Schlange ein Fahrzeug aus einer Behindertenschule ausfahren läßt, in den dann ein Motorradfahrer mit mehr als 100 km/h hineinfährt, ist dann der ausfahrende Kraftfahrer schuld? – Na gut ich will nicht lügen. Es könnte ja sein, daß sich Angehörige des Motorradfahrers beschweren oder sich der junge Mann posthum beleidigt fühlt durch die Aussage, er sei nur 100 gefahren. In Wirklichkeit sollen es mehr als 150 gewesen sein. Ich lasse mich natürlich gern von einer anderen Version überzeugen: durch die Kopie des Unfallprotokolls.
Und dann gehen wir doch mal weg vom Straßenverkehr und stürzen uns in die Kriminalität: Wieviele Ermordete gibt es denn eigentlich in Dresden jährlich?! Hier gilt für Schuld oder Unschuld genau das Gleiche. Wenn ein Drogendealer bei einem Schußwechsel mit seinem Konkurrenten den Kürzeren zieht, fehlt mir per se das Gefühl der Unschuld. Wenn aber bei diesem Schußwechsel ein Unbeteiligter zu Tode kommt, dann ist doch wohl mindestens so traurig wie ein tödlicher Verkehrsunfall. Wie nun sollten wir dessen Gedenken feiern. Kerzen und ein Bild sind doch viel zu profan, schließlich sind wir doch Menschen mit Intelligenz, oder? Ich schlage also hier auch etwas Weißes vor, damit jeder sofort den Sinn erkennt: Wir hängen eine Pistole aus weißer Schokolade an die nächste Laterne.
Zurück zum Urthema: Wie also wollen wir es halten? Stellt jetzt jeder seinen individuellen Grabstein auf für rein subjektiv zu sehende Vorgänge oder organisieren wir solche Dinge gesellschaftlich?

Bisher dachte ich eigentlich nicht, daß wir in einer Bananenrepublik leben.

PS: Normalerweise ist ja das Ordnungsamt für die Verhinderung von Müll auf städtischer Flur zuständig, aber weiße Fahrräder bringen kein Geld und zählen auch nicht für die 70 „Pflichtknöllchen pro Tag“ der Mitarbeiter

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Idealzustände

Heute sah ich beim Einkauf in kürzester Zeit vier junge Mütter von Säuglingen, die ihren Nachwuchs in einem Tragetuch auf dem Bauch trugen. Das bedeutete, daß der Kopf genau zwischen den Brüsten lag. – Und an dieser Stelle sehe ich mich automatisch selbst an dieser Stelle des Idealzustands: Fast wie in Trance sehe ich mich auf einem LKW, angebunden an dessen Ladung und mit der Schnauze direkt in einem Kasten Bier…

Ein Traum!

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Herdenviecher

Man glaubt gar nicht, worüber man doch so beim Stehen am THP lachen kann. So stand ich doch heute nach 13°° Uhr am THP Flensburger. Aus Umleitungsgründen ist dieser von einer Seite der Zufahrt zur Flensburger auf die andere, also in die Sackgasse verlegt worden. Der Verkehr auf der Meißner Landstraße wird jetzt komplett über die Flensburger umgewickelt. Baulich sieht das so aus, daß der Verkehr Richtung Stadt rechtwinklig von der Flensburger abbiegen muß, um nach 20m nach links auf der Meißner Landstr. fortgeführt zu werden. In Gegenrichtung dagegen geht das Ganze flüssiger vonstatten, denn man hat nur einen 120°-Winkel zu überwinden. Nun kam doch aus Meißner Richtung ein LKW mit angehängtem extrem langen 12-Achser Tieflader, dessen Fahrer sofort feststellte, daß er den doppelten rechten Winkel niemals schaffen wird und statt dessen unter Zuhilfenahme fehlenden Gegenverkehrs ein Stück weiter fuhr und im besagten Winkel ohne Probleme die Meißner erreichte. Und dann wurde es interessant: Das nächste Fahrzeug – ein ganz normaler Truck mit Sattelauflieger – folgte auf dem Fuße, obwohl gleichartige Fahrzeuge davor und danach die reguläre Option wählten. Aber auch alle weiteren Fahrzeuge fuhren hinterher. Einzig ein einzelner PKW (der letzte in der Schlange) fuhr ebenfalls korrekt. Ist das nicht wunderbar?! Da fährt einer falsch, weil es richtig nicht geht und alle folgen ohne nachzudenken. Oder überlegen die sich doch was? Wenn ja, dann nur:

Um Gottes Willen, wir werden doch wohl nicht das Gehirn einsetzen!! Wenn das nun weh tut!

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Reizverschluß

Für viele – vor allem Dresdner – Autofahrer scheinen Reißverschlüsse ein Reizthema zu sein. Gemeint sind jetzt nicht diejenigen, welche beispielsweise des Mannes bestes Stück beherbergen, sondern die Einfädelungstechnik an Engstellen des Straßennetzes.
In der guten alten DDR-Zeit war es einfach: Ein Schild – groß wie ein Fußballtor – zeigte auch dem dü… unaufmerksamsten Autofahrer, wie man sich an einer Engstelle sortiert. Seit gesamtdeutscher Regelung ist es nun aber so, daß das Reißverschlußverfahren genauso einen Grundsatz darstellt wie „Rechts vor Links“und deshalb nicht mehr extra ausgewiesen wird. Leider scheint heutzutage niemand mehr etwas davon zu wissen, vor allem davon, daß ein Reißverschluß immer einen Zahn von links und einen von rechts aufnimmt und so weiter.

Wenn man beobachtet, wie Autofahrer in Dresden den Reißverschluß interpretieren, müßte denen ständig der Schniedel aus der Hose hängen!

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Betriebsbremsen

Auch wenn man die ganze Woche auf der Straße ist, möchte man am Sonntag nicht unbedingt zu Hause hocken. Gestern wollten wir un mal wieder einen Zoo „reinziehen“, im besten Falle natürlich einen uns bisher unbekannten. Man sollte es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich einen gefunden: Limbach-Oberfrohna.
Im Südosten Dresdens wohnend sind wir natürlich gleich auf die A17 gefahren und dort auf die 4 gewechselt. Die Vorfreude auf den Nachmittag hielt aber nicht lange an, denn die Blinkorgie der Vorausfahrenden verhieß nichts Gutes. Es war das, was man im Radio immer als „Stau wegen hohen Verkehrsaufkommens“ angesagt bekommt. Ansonsten ar keine Ursache erkennbar. Linker Hand „schwammen“ auch zwei Ferraris und ein Lambo im zähen Strom mit. Alle drei waren Kabrios mit Leipziger Nummer. Hier bot sich mir die Gelegenheit, meiner Frau  über den Streß hinwegzuhelfen. Ich sagte: „Wir sind gleich an der Leipziger Strecke, da werden die drei abbiegen. Dann wird´s auch wieder rollen.

Und – Oh Wunder – so war es dann auch!

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Tropfenweise

Es gibt sehr viele Themen, die mich über das Jahr bewegen, manchmal regelmäßig, manchmal sporadisch. Letzteres tritt gemeinhin auf, wenn ich etwas entsprechendes erlebe. So war das auch heute: Mir wurde schlagartig bewußt, daß ich Bier nicht nur flaschen- oder faßweise liebe, sondern bereits tropfenweise! Ist es denn noch keinem aufgefallen, daß dieses sehr lebendige Gebräu geradezu prädestiniert ist, Familien und auch ganze Völker darzustellen. Vielfach wird in den Medien kolportiert, daß Bier und Wein eine Seele haben, aber keiner lebt danach! Das fängt doch schon bei den Verkehrsmeldungen an.
Ein Beispiel:

In den heutigen Morgenstunden gab es an einer Autobahnauffahrt der A4 Richtung Görlitz in der Nähe von Radeberg einen leichteren LKW-Unfall, nachdem ein soeben beladener Bierlaster durch einen solchen aus Dänemark touchiert wurde. Beide Laster kamen ins Schleudern und kippten um. Zigtausende Liter Bier ergossen sich über die Autobahn und in den naheliegenden Fluß. Nachfolgende Fahrzeuge konnten rechtzeitig stoppen und auch die beiden Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden bewegt sich im sechsstelligen Bereich. Die Ursache wahr wahrscheinlich Übermüdung des dänischen Fahrers.

Klingt eigentlich normal und sogar fast gut, oder? Ist es aber aus vielen Gründen nicht:

  1. Wenn Radeberger nach Görlitz unterwegs ist, was soll dann das andere dort?
  2. Kann Frage 1 nicht dadurch gelöst werden, daß nur der Verursacher kippt?
  3. Was soll das mit den vielen Litern? Die Lebenszelle, also sozusagen das Individuum des Bieres ist der Tropfen. Also zählt mal gefälligst die Tropfen oder gebt wenigstens eine Schätzung ab, wieviele Milliarden oder ebenTrilliarden Tropfen umgekommen sind. Es ist dabei völlig egal, daß es wahrscheinlich hälftig deutsche beziehungsweise ausländische Tropfen waren, denn wir lieben doch alle!
  4. Warum wird die Unverletztheit von Menschen noch extra erwähnt? Ist denn das nach so vielen verlorenen Biertropfenseelen noch relevant!?

Die Fragen gehen aber noch weiter. Wie haben sich denn z.B. die Bierseelen gefühlt, nachdem ihr Tropfen den Bach runter ging, wobei gerade dieses Beispiel eins der angenehmeren Schicksale darstelle. Der betreffende Tropfen muß zwar seine Geschwister aus der Brauerei verlassen, aber trifft stattdessen diejenigen aus seiner halbfertigen Phase wieder.
Was aber sollen z.B. die Seelen sagen, deren Tropfen auf der Autobahn landete und dann wie Abfall von der Feuerwehr mit Bindemittel entfernt wurde!? Mich schaudert bei diesem Gedanken!

 

Aber dies alles war nur hypothetische Einleitung des folgenden:
Was mich betrifft, so liebe ich besonders die Tropfen aus den Reihen der Weizenbiervölker. Deshalb habe ich heute 6 Behälter mit Großfamilien  mit nach Hause genommen. Um meinen Körper so schnell wie möglich mit denen des Bieres vereinigen zu können, habe ich eine Familie im Tiefkühlschrank etwas schneller frischgemacht. Leider hatte ich kurz darauf ein älteres technisches Gerät zu reparieren, weswegen ich diesen Akt vergaß. Irgendwann aber fiel es mir wieder ein und ich rannte um ihr Leben! Ich hatte das Glück, die Tropfen noch vor dem Tod durch Kristallisierung zu retten, allerdings konnte man sie so kalt auch nicht mehr trinken. Hier kam ich auf eine großartige Idee: Wenn ich das Glas jetzt halb und halb mit verschieden temperiertem Bier fülle, stimmt die Temperatur und außerdem sehen sich die Tropfen, die beim Zuordnen zu Großfamilien getrennt worden waren, nun doch noch einmal wieder.

Weizenglas

Das war der Plan!

Gesagt, getan: zuerst das kalte, dann das fast noch warme ins Glas. Meine eigene Freude, es gleich trinken zu können war noch nichts gegen die Freude der Biertropfen, ihre Geschwister wiederzusehen…

Ich habe noch nie eine solch grenzenlose, überschäumende Wiedersehensfreude erlebt!

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