Ideenwettbewerb

Ich bin heute mal so richtig happy! Das kommt nicht etwa daher, daß ich in dieser Woche so überragend verdient hätte, sondern ergibt sich aus einem ebay-Kauf. Fakt ist, daß ich wegen Rückenproblemen überhaupt erst im Taxi gelandet bin, wobei mir das Tragen von Dingen zunehmend Probleme bereitet. Das betrifft allerdings nur die Wirbelsäule. Wenn ich einen Weg fände, Lasten bereits meinem „Fahrgestell“ zu übergeben, wäre ich schmerzlos. Und – Solch eine Lösung gibt es und jeder Bergsteiger oder gar Alpinist kennt sie: die Kraxe! Diese ist ein Rucksack oder Tragegestell, welches seine Last mittels eines Bauchgurtes auf die Hüftknochen absetzt. Auf diese Weise werden die Schultern nicht mehr zum Tragen, sondern nur noch zum Geradehalten der Last benutzt. Eine solche habe ich mir gekauft und siehe da, 20kg auf dem Rücken sind kein Problem mehr!
Da werben diverse Firmen mit dem Spruch: „Ihr Problem lösen unsere Ideen“ oder ähnlichen Schwachsinn. Das soll suggerieren, daß es heutzutage noch Ideen für bessere Produktion (quasi Erfindungen) gäbe, auf die bisher noch keiner gekommen ist. In Wirklichkeit geht es eigentlich nur um neue Ideen, wie man dem Kunden das Geld aus der Tasche zieht.

Die Kraxe ist schon älter, aber ´ne „echte“ Idee!

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Böser guter Wille

Heute endlich fand ich in meiner Lieblingszeitung (Hinweis für Gutmenschen: Es ist nicht der „Stürmer“, sondern die „Sächsische Zeitung“ vom 6.1.2017) einen Artikel, der exakt beschreibt, was mich selbst beim Thema Migranten umtreibt. Ihr seht ihn unten:

Wille.pdf

Ich würde es gern sehen, wenn die Vertreter der Multi-Kulti-Fraktion ihre unflätigen, fäkalienartigen Beschimpfungen mal beiseite lassen und sich ernsthaft mit diesem Artikel beschäftigen.

Es gibt Erkenntnispotential!

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Schnüffeleien

Willkommen im neuen Jahr, liebe Leser!

Ob aber altes Jahr, neues Jahr, mittleres Jahr oder welches auch immer: Es ist immer dasselbe im Taxigeschäft. Mal guter Umsatz, mal schlechter Umsatz, mal freundlicher Umgang, mal Sittenverfall. Und, wie habe ich das wieder gemacht, schon sind wir beim Thema.
Tatort THP Kempinski: Um 16:30 Uhr erhalte ich einen Auftrag für ein nicht weit entferntes Hotel mit Zimmernummer. Ich fahre hin und gehe rein, ein Hotelangestellter kommt an seinen Tresen, begrüßt mich mit „Guten Abend“ und einem fragenden Blick. Ich sage mein Sprüchlein auf: „Taxi für [Zimmernummer] um 16:45 Uhr… und er taucht ab. (?) Er hatte etwas in seinem Pult verstaut. Nach dem Wiederauftauchen ein fragender Blick auf mich und das Wort: „Danke“. Gute Ohren wie die meinigen hörten gleichzeitig auch das schneidende Pfeifen eines Schwertes in der Luft. Ich bin nun leider schon 61 und nicht mehr 16, weshalb ich die gesamte Message auch verstanden habe. Sie hieß nicht anders als: „Ja, ist ja gut. Was willst du also noch hier? Verpiß dich!“ Wenn das nun jemand sagt, der von den besagten 16 Jahren nicht sehr weit entfernt ist, dann sollte das doch schon verwundern. Ich frage mich nun: Ist er noch grün oder schon gereift. Das soll meinen, ob er das nun aus Dummheit sagt oder ob der Sittenverfall im öffentlichen Kommunizieren schon diese Stufe erreicht hat.
Sei es, wie es sei, ich ging raus und wartete auf die Gäste. Sicherheitshalber rangierte ich mich noch so ein, daß ich herauskommende Personen sofort sehen konnte. Nach etwa 10 Minuten kamen auch 3 Personen, drehten aber nach rechts ab. Plötzlich hatte ich das Gefühl, daß irgendwo eine Tür offen ist. Ein Blick nach hinten bestätigte mir das. Als ich nach hinten ging, sah ich ein Paar im mittleren Alter und ebendiesen Schnösel von vorhin, der einfach die Hecktür geöffnet und die Koffer hineingestellt hatte, natürlich völlig blödsinnig. Als ich das Desaster bereinigt hatte, war er aber leider schon verschwunden. Ich hätte ihm ansonsten noch sagen können, daß solche grünen Jungs wie er erst einmal alle Stellen beschnüffeln sollten, die ich schon markiert habe, bevor sie den Mann von Welt mimen. Wahrscheinlich wollte er sich durch diese Extra-Dienstleistung an meinem Auto noch ein Extra-Bakschisch sichern.
Mein lieber grüner Junge: Ich brauche in meinem Umfeld keine Laienschauspieler!

Das kann ich selbst viel besser.

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Annahmen

Nehmen wir mal an: Ein bestimmter Supermarkt hat zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Saisonware im Angebot, der Lieferant aber nimmt den Termin aus irgendwelchen Gründen nicht wahr. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: läßt es der Markt auf sich beruhen, läßt er sich den Faux-Pas bezahlen oder besteht er auf Lieferung zum Termin, zumindest was den Tag betrifft? Nun nehmen wir mal an, letzteres träfe zu. Wie soll das logistisch vor sich gehen? Betroffen ist ein Bundesland, welches nicht mit dieser äußerst wertvollen, lebenserhaltenden Ware beliefert werden konnte. Man müßte also vom Erzeuger aus den Gesamttransport in dieses Bundesland arrangieren und dort die Verteilung im Land sicherstellen. Das erfordert logischerweise eine große Fahrzeugverfügbarkeit. Wo nun findet man diese? Na am ehesten doch wohl in der jeweiligen landeshauptstadt und wenn es sich um Sachsen handelt, dann ist das ja wohl Dresden, zumal die Lieferzentrale der Supermarktkette nahe Dresdens liegt. Zwölf Dresdner Taxis machen sich also auf den Weg, um sachsenweit alle Firmenfilialen mit… – einer Saisonfrucht (!) zu beliefern! Oh du heilige Vielfalt, wie abgefahren ist das denn?! Natürlich verursacht die Aktion Kosten ohne Ende. Und für alle muß der Verursacher, also der Lieferant, geradestehen.

Marktwirtschaft ist grausam!

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Ich hab´ dich!

Nichts ist so deprimierend wie die Gewißheit, daß man sich wider besseres Wissen doch verarschen lassen hat! Der letzte Sonnabend lief so herrlich, daß ich glaubte, das unbedingt noch einmal wiederholen zu müssen. Und wenn der richtige Umsatz erst am Nachmittag stattfindet, reicht natürlich ein Einstieg um 12:30 Uhr. Wie ich allerdings bald feststellen sollte, bestand das heutige für mich vorbereitete Gourmet-Essen aus Grütze mit Eierpampe.
Bis zu dem Moment, an dem ich endgültig die Schnauze voll hatte, standen mir genau 2 (in Worten: zwei) Fahrten zu Buche. Und jetzt kommt´s: 2 weitere wurden mir dadurch verhindert, daß 2 „Künstler“ nach Erhalt eines Auftrages noch am THP stehenblieben. Da das Funksystem sehr träge ist, nimmt man dann meistens an, daß die VB bereits in sicheren Händen ist. So halt auch bei der ersten. Ich habe mich bei der Vorbeifahrt quasi aus Spaß angemeldet und mußte feststellen, daß ich der einzige Angemeldete war! Nun aber schaltete die Ampel auf Grün, ich mußte den THP-Bereich verlassen und die Fahrt bekam der Kollege, der 10 Autos hinter mir auftauchte. Also macht ich kurzentschlossen ein paar Leerkilometer um dann tatsächlich eine Fahrt abzubekommen. Das Abholhaus und das Ziel deuteten auf eine ältere Dame hin, die sich aber auf Klingeln nicht blicken ließ. Kurz vor Abfahrtszeit sprach mich dann die Nachbarin an, von wegen zu wem und so. Nach der Mitteilung, die Frau sei nicht da im Zusammenhang mit einer geplatzten Taxibestellung und überquellendem Briefkasten kamen mir dann merkwürdige Gedanken, woraufhin ich sie nötigte, unbedingt nachschauen zu gehen. – Tja, die Dame hatte verschlafen – um die Mittagszeit! Wahrscheinlich war es wie immer: RentnerInnen stehen immer mit den Hühnern auf, brauchen aber doppelt so viel Schlaf wie diese. Jedenfalls fand die Fahrt statt und das war das einig Zählende in dieser Frage. Nachdem die nächste Fahrt genauso sinnlos war, habe ich den Tag beendet, nicht ohne Umweg über LIDL allerdings, um noch etwas Brennol zu kaufen.

Irgendwie muß man solche Geschehnisse doch verarbeiten, Himmel, Arsch und Zwirn!!!

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Die Olsenbande läßt grüßen

Am frühen Morgen durfte ich heute erleben, wie weit die Intelligenz von Firmen in ihrem Geschäftsbereich von jener im Bezug auf Dinge des täglichen Lebens entfernt ist. So spielte man mir bei der Vorbeifahrt an einem Dresdner Hotel mit besonders schönem Blick einen Auftrag ein, der mein Herz tanzen ließ: Von Dresden nach Kamenz, das ist doch schon mal ein Anfang! Also nichts wie im Hotel anmelden und warten… und warten… und warten… und – Ja wie lange denn noch?! Na jedenfalls lange, der Herr kam einfach nicht. Nach einer mittelprächtigen Recherche fanden wir heraus, daß die Vorbestellung, die ich erhielt, von der Firma in Kamenz ausgelöst wurde, ohne allerdings den Herrn im Hotel davon in Kenntnis zu setzen. Logischerweise bestellt er sich ebenfalls ein Taxi, nachdem er ausgecheckt hat, erhält es und fährt ab. Die Firma muß Intelligenz besitzen, denn sonst würde sich kein Gast für sie interesieren. Die Taxibestellung – eigentlich eine der einfachsten Dinge an sich – ging aber schief, also eher unintelligent!
Und was hat nun die Olsenbande mit dem Ganzen zu tun?
Zitat Kjeld: „Immer geht es um Millionen! Und was bleibt uns am Ende davon:

Nichts als ein nackter Arsch im Mondenschein!“

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Unzufriedenheit

Jeder Mensch möchte in möglichst jeder Lebenslage so zufrieden sein, wie es nur immer geht. So bucht man halt das Hotel mit dem maximalsten Service für das kleinste Geld. Beim Einkauf wählt man die preiswerteste Ware mit dem maximalen Funktionswert und so zieht sich das durch alle Facetten des Lebens… NEIN, nicht durch alle! Beim Taxi sieht das anders aus. Obwohl der Taxameter unbestechlich ist und der Fahrpreis deshalb so fest steht wie Ayers Rock, wollen sehr viele Fahrgäste so viel wie möglich selbst machen. Ganz abgesehen davon, daß es also vollkommen unnötig ist, das zu tun, ist es oftmals auch noch falsch. Es wird ja noch nicht einmal nachgefragt, ob der Fahrer helfen könne. sondern einfach losgelegt. In Anbetracht dessen, daß der Taxifahrer auf seinem Fahrzeug Kapitän ist, wage ich doch gleich einmal den Vergleich mit einem Schiff: Die Fußpassagiere laufen die Gangway hinauf, die ihr erster Mann kurz zuvor heruntergelassen hat. In der Zwischenzeit hat auch der erste Autofahrer das Kommandodeck erklommen, den Schalter für die Bugklappe gefunden und sie heruntergelassen. Die Wagen fahren ein und lassen die Bugklappe ein frommes Relikt sein, denn sie sind ja drin. Glaubt irgendeiner, daß sie alles richtig machen?!“ Bei dieser Gelegenheit fällt ihnen auch ein, daß die Schließung Kapitänssache ist. Dasselbe gilt natürlich für das Einziehen der Gangway. …oh sorry, ich glaube, das heißt hier Fallreep! Jetzt kommen die Schlaumeier: „Natürlich können die nicht alles richtig machen, denn so ein Schiff ist doch unendlich kompliziert! Ein Auto beherrscht doch jeder! – Oh ihr Ahnungslosen: Der Klappsitz für das Durchsteigen zu den hinteren Sitzen wird nur halbherzig bedient, sodaß die Leute Turner sein müssen, das Gepäck landet im Kofferraum wie eine Fuhre Mist und am Zielpunkt fallen die Leute beim Aussteigen fast auf die Straße und das Gepäck dito. Besonders schwachsinnig ist die Idee, dem Fahrer zum Einladen das Gepäck vor die Nase zu halten! Was soll der nun machen? Soll er den Fahrgast mit dem Koffer in der Hand in den Kofferraum werfen, soll er ihm den Koffer aus der Hand winden, soll er ihn bitten, den Koffer einfach abzustellen, damit man ihn ordentlich zu fassen kriegt? Merkt euch einfach nur eines:

DER PROFI BIN ICH!!!  …Ach so: PUNKT

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Überraschung!

Ich bin regelrecht ratlos! Wie um Himmels Willen formuliert man einen Text, in dem man ein bisher ungekannt gutes Geschäft beschreibt? Tatsache ist, daß im Moment in Dresden derartig viele Veranstaltungen zusammenfallen, daß erstens die Vermittlung kaum noch nachkommt und man selbst zweitens aus Konditionsgründen die Segel streichen muß. Diejenigen frühabendlichen Momente am Freitag, in denen noch einiges zu reißen gewesen wäre, konnte ich einfach nicht mehr bedienen, weil ich kräftemäßig am Ende war. Tja, man ist halt keine 30 mehr. Was bleibt mir nun als Erkenntnis?

Wenn´s läuft, dann läuft´s.

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Umkehrschluß

Wie jeder inzwischen wissen sollte, bin ich ein Verfechter korrekter deutscher Sprache. Deutsch ist eine Schriftsprache, das heißt, daß man so spricht, wie man schreibt. Im Umkehrschluß ist Deutsch aber auch eine Sprachschrift, das heißt, daß man so schreibt, wie man spricht. Das ist übrigens der Grund, warum ich die letzte Rechtschreibreform permanent ignoriere. Diese Reform ist ein Kunstprodukt und gehört auf den Müllhaufen der Geschichte, weil sie diese Tatsache außer Acht läßt.
Nun stelle ich die Theorie auf, daß ein Schwein nur aus Zufall entsteht, denn im Umkehrschluß ist der Zufall ein Schwein! Natürlich ist es Zufall, zu welcher Zeit an welchem Tag an welchem Taxistand ein Auftrag vermittelt wird, aber wenn ich mich fast eine ganze Stunde lang an einen Stand stelle, wo eine erkennbar lukrative Fahrt anliegt und ich dann bei weniger als 5min zur Vorbestellung einen anderen Auftrag bekomme, dann behaupte ich: „Der Zufall ist ein richtiges Schwein!“ Kann ich denn den Sofortauftrag nicht so bekommen, wie er gegeben wird, nämlich sofort?! Muß ich erst bis zum Abkotzen warten? Und wenn das dann noch bis zu 4mal an einem Tag passiert, wie soll man da noch an Gerechtigkeit glauben?

Der Zufall ist also… – na ihr wißt schon!

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Tätliche Angriffe

Eigentlich ist es unnötig zu erwähnen, daß ich gestern eine ältere Dame an Bord begrüßen durfte. denn normalerweise vergeht kein Tag ohne diese. Das erste ist dann immer eine wahre Sturzflut von Statements: „Da ham die mir aber ein großes geschickt!“, „Das is ja viel zu groß für mich!“, „Ist das nicht teurer?“, „Da komme ich ja gar nicht rein!“, „Wer´n se bloß nich´ alt!“ und ähnliches. Jeder einzelne Spruch hätte Widerspruch in Buchform herausgefordert, aber diese Dame wollte mehr… Sie fragte: „Können sie mir nicht ´nen Tritt geben?“ Generell habe ich damit kein Problem, aber ich bin – Gruß an meine Eltern – relativ gut erzogen und solche Dinge macht man auch in Notlagen nicht! Ich erklärte ihr, daß mein geschultes Auge sofort erkannt hat, daß sie es mit der richtigen Art und Weise des Einsteigens sofort schaffen würde, aber sie insistierte und ich hatte keine andere Wahl. Ich gab ihr den Tritt und sie saß augenblicklich im Wagen. Ich betone nochmals, daß sie es ausdrücklich wünschte – und es war ja auch erfolgreich!

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie nachdrückliche Motivation über Erkenntnisse siegt!

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