Ernährungslügen

Heute habe ich wie immer rechtschaffen mein Tagewerk erledigt(wofür Gott mich loben möge), um dann ebenso rechtschaffen meiner Frau beim Einkauf zu assistieren. Schließlich kennt sie ja mein Bier, aber was ich sonst noch aktuell an Appetitsanfällen habe, muß ich zeitnah vermitteln. Da gehen wir also die Regale auf und ab und was sehe ich: reihenweise Lug und Trug!! Früher ging man zum Regal und las: „Schweineschnitzel“, „Kalbsragout“, „Salami“ oder aber auch „Panierter Blumenkohl“, „Brechbohnen“ und vieles andere mehr. Was aber muß man heute lesen!?
So was hier: „Vegetarische Schinkenwürfel“, Vegetarische Salami“, „Vegetarische Bratwurst“ und so weiter, und so weiter, und so weiter…

Ja sagt mal, seid ihr jetzt ganz bescheuert geworden?! Das Zeug ist vegetarisch, das heißt, daß es aus was auch immer besteht, aber es ist auf keinen Fall ein Schinken, eine Salami, eine Bratwurst oder was auch immer! Wenn denn Vegetarier oder Veganer das fleischliche hassen, dann muß man sie doch auch nicht mit fleischlichen Begriffen locken, denn das würde ihnen das Essen eher verekeln! Wenn ich heute „Veganes Essen“ lese, denke ich doch nicht spontan an eine grüne Landschaft, sondern eher an einen Chemiebetrieb, so wie vielleicht diesen oder auch diesen hier.
Warb man bisher damit, daß einheimische Schlachttiere besonders gesund waren, so wirbt man jetzt mit:

„Noch nie waren unsere Reaktoren und Retorten so sauber wie gerade heute!“

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Alterssturheit

Heute – an einem geschäftlich unterirdischen Tag – hatte ich doch tatsächlich wieder mal eine Entlassung an der „Frieda“: Name und Station bekommen –> oben abholen, alles paletti also. Nun ja – oben ist aber niemand. 2 Schwestern erzählen mir, der Herr wäre schon runtergegangen. Auf den Hinweis, lieber obenzubleiben meinte er, es gäbe ja nur einen Weg. Das beweist: Mit mir hat er nicht gerechnet, denn ich kannte noch einen anderen. Die Folge davon war logisch: Ich verfehlte ihn unten, denn er war schon wieder oben –> die Schwestern, welche ich traf, fuhren mit mir im Lift runter, also hatte mich keine andere gesehen –> also neues Taxi rufen, weil altes nicht gekommen!  Herrlich, langsam müßte auch die allerletzte Schwester wissen, daß bei uns in Dresden die Taxis IMMER kommen. Sei es, wie es sei: Ein Kollege wurde praktisch für nichts hereingerufen, denn inzwischen kreuzten sich mein Weg und der des Patienten. Dem Herrn kam es überhaupt nicht in den Sinn, daß er selbst der Auslöser des Tohuwabohus war, indem er nicht am Ort verblieb. Man ist ja schließlich älter und weiß besser, wie Dinge organisiert werden.
Auf dem Weg in seinen Wohnort passierten wir Dresden-Plauen, wo ich ihm von einer demenzkranken Frau erzählte, die von Bühlau aus bis hier zum Plauenschen Grund immer steif und fest behauptete, ich hätte keine Ahnung und würde völlig falsch fahren. Erst hier erkannte sie die Richtigkeit. Wir erörterten dann die verschiedenen Erscheinungsformen der Demenz und deren Begleiterscheinungen wie z.B. Alterssturheit.
Na sieh mal einer an…

quod erat demonstrandum!

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Müllvermeidung

Also ich persönlich bin ein ausgesprochener Freund der Müllvermeidung. Insofern hasse ich es, Dinge zu kaufen, bei denen man viel wegwerfen muß und Dinge (oder auch Lebensmittel) wegzuwerfen, die man noch verwenden kann. Es gibt aber auch Leute, die Freunde der Müllvermeidung sind, dies aber so auffassen, daß sie Müll in ihrer Einflußsphäre nicht mögen und dessen Entsorgung lieber „outsorcen“.
Heute hatte ich am Geflügelbahnhof einen Fahrgast, der erst zu meinem Vordermann ging und nach kurzer Frage zu mir kam. Der Grund dafür war die Zahlung mit Karte. Nun bieten ja manche Kollegen tatsächlich keine Kartenzahlung an, aber der Fahrgast meinte schon einmal mit betreffendem Kollegen UND Kartenzahlung gefahren zu sein.
Sei es, wie es sei, er kam jedenfalls zu mir. Von Hause aus eine positive Sache… nur die Frühstückstüten in seiner Hand erweckten meinen Argwohn…
Die Fahrt selbst verlief recht lustig und somit unterhaltsam und endete bei 28,50€. Ich bekam glatte 29 und begann mich zu fragen, welcher streng kalkulierten Tatsache ich diesen Betrag von 0,50€ (in Worten: 50 Cent) zu verdanken hätte. – Und weil ich kein Dooferle bin, habe ich es natürlich herausgefunden: Es war der Lohn für das Outsourcing! Ich durfte nämlich die Verpackungsreste seines Frühstücks fachmännisch entsorgen. Dafür war es natürlich mehr als genug, denn es waren ja bis zum Papierkorb nur 5m!
– Und nun überlege ich, ob der Kollege vor mir den Herrn wirklich schon mal gefahren hat und sich an dessen Gewohnheiten erinnerte. In diesem Falle könnte ich mir gut vorstellen, daß er plötzlich keine Kartenzahlung mehr anbot. Leider ist mein Langzeitgedächtnis nicht mehr das beste, weshalb ich wohl beim nächsten Mal ebenfalls wieder Kartenzahlung akzeptieren werde.
Wenn man aber nun einem Menschen Unrat in´s Auto legt, heißt denn das nicht per se: „Du bist Müll!“?

Und darf man dieses Kompliment zurückgeben?

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Unverständnis

Mein heutiger vorletzter Fahrgast war ein relativ junger Holländer, der zwar nicht durchgängig gut deutsch sprach, es aber gern wollte. Also haben wir uns auf Deutsch mit englischer Reserve geeinigt. Im Laufe unserer Unterhaltung, während der ich auch die Einwirkung von Dialekten beschrieb, erzählte er, daß er in einer Kleinstadt kurz hinterm Deich lebt, dessen Einwohner sich mehrheitlich von Landwirtschaft sowie anderen gebräuchlichen Branchen ernährt. Nur einen Kilometer entfernt sei ein weiterer Ort in ähnlicher Größe, dessen Ertragsschwerpunkt allerdings auf dem Fischfang liege. Das sei auch schon seit Jahrhunderten so gewesen, während denen die Fischer ihre Erfahrungen oft mit Fischern der umliegenden Nationen austauschten. Die Folge davon sei eine Art von Fischer-Esperanto geworden, welches allerdings nur in besagtem Fischerort gesprochen wird. Dieses Kauderwelsch nun können Menschen in seinem – einen Kilometer entfernten – Ort nicht verstehen. Ist das nicht verrückt?!

Abschließend gab ich ihm noch einen Rat für die wirtschaftliche Zukunft seines Ortes. Diese Lage hinter dem Deich muß ja nun nicht zwangsläufig eine Notlage darstellen, sondern kann auch die große Chance bergen:
Venedig ist doch seit jeher ein Touristenmagnet ohne Vergleich, aber – Venedig geht unter! Irgendwann ist es weg und kein Ersatz ist in Sicht. Da wäre es doch nicht schlecht, wenn man die Zeit nutzt, um auf noch trockenem Land eine Touristenstadt hochzuziehen und anschließend durch Fluten des Landes ein „Venedig 2.0“ in´s  Leben zu rufen.

Na, ist das Marketing?!

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Säufer-Lobby

Heute war es beim Einkaufen wieder mal soweit: Mein „Kompott“ war alle und ich kaufte mir eine neue Flasche „Ouzo“. Natürlich ist das keine Spirituose, mit der man sich mal eben so die Rübe zudröhnt, denn man muß sie schon mögen, um sie mit Genuß zu trinken. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir so meine Gedanken über die deutsche Gesetzgebung gemacht:
Warum eigentlich kriegt man es hierzulande nicht auf die Reihe, eine 0,0 Promille-Grenze einzuführen?! Das hat sogar die DDR geschafft, obwohl diese im Alkohol-ProKopfVerbrauch die Weltspitze mitbestimmte! Die Bundesrepublik also schwächer als die DDR? Ja klar! Ganz einfach deshalb, weil man hier und heute keine Mittel gegen Lobbyarbeit findet. Was also können Brauereien oder andere alkoholverkaufende Firmen ins Feld führen, um 0,0 zu verhindern???
1. Arbeitsplätze im Brauereiwesen
2. Hohe Steuereinnahmen
3. Ein besoffenes Volk, das sich nicht über bescheuerte Entscheidungen der Regierung erregt
4. ???
5: ???
6: ???
Das ist doch schon mal was: Wenn heute noch oder wenigstens morgen einer deiner nächsten Angehörigen wegen eines Alkoholfahrers über die Klinge springt, dann mach dir keine Gedanken, denn so wurden wenigstens Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und bescheuerte Regierungsentscheidungen gesichert, sowie ???, ??? und ??? bedient.
Also dann nichts wie ran, Leute:

Sauft was das Zeug hält und schert euch nicht um diesen oder jenen Fußgänger!

PS: Der für mich beste Ouzo ist übrigens der vom Hundenetto. Der ist sogar weitaus besser als derjenige „fier meine gutten Freinde“ mit der „12“ im Namen.

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Asylantenschreck

Jetzt endlich habe ich ihn enttarnt – den ultimativen Asylantenschreck! Und wo habe ich ihn gefunden?! Natürlich bei mir zu Hause. Bei irgendeiner Schubfach-Umstülp-Aktion fiel er mir in die Hände, der…

ddr-pfennigvo

gute alte DDR-Pfennig! Seine Schuld ist zwar umstritten, aber indizienfest. Dort wo er auftauchte, ließen sich so gut wie keine Asylanten sehen. Irgendwie müssen sie Angst vor ihm gehabt haben. Das ist kein Wunder, denn schließlich war er ein Held im Butzemannhaus des DDR-Kinderradios!
Und deshalb flehe ich dich an, lieber kleiner Pfennig, komm wieder nach Hause! Wenn du hier wärst kämen nämlich wieder weniger Asylanten und in der Abfolge gäbe es ja gar keine PEGIDA mehr! Das sind nämlich ganz, ganz böse Menschen und denen muß man ihr Futter wegnehmen…

und das macht der „Kleine Pfennig“.

PS: Nebenbei bemerkt war dieser Pfennig absolut fälschungssicher! Das Aluminium für ihn hatte auf dem Weltmarkt ein ganz kleines bißchen Wert, der Pfennig aber gar keinen. 😉

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Ich als bunter Vogel

Wenn man sich die Radfahrer in unserer Stadt so ansieht, dann ist jeder ein bunter Vogel und der eine ist jeweils bunter als der andere. Heute nun habe ich mir selbst das farbenfrohe Gefieder übergestülpt und samt meinem Weibchen unser Nest in Richtung „Großer Garten“ verlassen. Bis zur Zwinglistraße ging auch alles ganz gut, nur bei deren Überquerung kam es zur ersten und einzigen Verwirrung: Als nämlich die Fußgänger/Radfahrerampel grünte, bezog ich das irrtümlicherweise auf die gesamte Breite der Straße, sah und hörte aber sogleich, daß dem nicht so war. Gesehen habe ich es an der Ampel auf der Gegenseite, die noch Rot zeigte, gehört allerdings von einem etwas jüngeren Flatterviech mit schwarzem Gefieder. Es zwitscherte etwas in der Art: „Schönes Beispiel für die Kinder…“ …Schnelles, schuldbewußtes Umschauen von mir: Keine Kinder in Sicht! …? Ach so, na klar, er meint sich! Auch mein Weibchen folgte mir auf dem Fuße Rade, denn schließlich war der Leitvogel schon durch. 😉
Über den Jungspund leise schmunzelnd kurbelten wir weiter in Richtung Grüne Oase. Leise schmunzelnd deshalb, weil ich noch nicht ganz so weit bin, daß ich mir von Vögeln, die kaum halb so alt sind wie ich sagen lasse, was ich zu tun und zu lassen habe.
Na gut, ich machte einen Schusselfehler. Vielleicht war der sogar meinem Alter geschuldet?! Das macht es ja noch schlimmer: Dann hätte er dem hilflosen Alten doch helfen und ihn den Rest des Weges tragen müssen!
Etwa 10m vor der Karcherallee dann wurde es gerade grün und wir konnten nahtlos hinüberwechseln. – Siehe da, der Jungvogel fuhr auch gerade los und verschwand mit Schmackes im Grünen. Ich hatte schon Angst, daß aufgrund seiner Geschwindigkeit das Schild am Eingang zum großen Garten durch den Luftzug mitgerissen wird… Mal gucken, was issn das für´n Ding:

Die Besucherordnung des Großen Gartens

Liebe Besucher, der Große Garten ist ein bedeutendes Ensemble im Sinne des Denkmalschutzgesetzes. Um die Anlage auch künftigen Besuchern zu bewahren, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise: Das Betreten der Anlagen und gegebenenfalls das Befahren der Wege geschieht auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Grundeigentümers für Schäden besteht nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Das Befahren der Wege mit Kraftfahrzeugen ist nur mit Sondergenehmigung, Radfahren, Fahren mit Rollschuhen, Skateboards oder Rollerskates nur auf asphaltierten Wegen und unter Rücksichtnahme gegenüber den Besuchern des Großen Gartens gestattet. Nicht geräumte oder nicht gestreute Wege sind für den Publikumsverkehr nicht freigegeben. Eltern haften für ihre Kinder.
Besuchern ist es grundsätzlich nicht gestattet:
a) Die Wege zu verlassen und die Grünflächen mit Ausnahme der Liegewiese in der Nähe der Freilichtbühne, Karcherallee/Tiergartenstraße zu betreten,
b) die Anlage, Bauwerke, andere Parkeinrichtungen und Pflanzen zu beschädigen, von ihren Standorten zu entfernen oder zu verunreinigen,
c) Hunde frei oder an der langen Leine laufen zu lassen,
d) in Gewässern oder Brunnen zu baden oder Tiere baden zu lassen
organisierten Sport zu treiben,
e) ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers zu reiten oder zu angeln,
f) ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers zu musizieren oder Tonwiedergabegeräte zu betreiben
g) ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers Handel, Werbung, Sammlungen oder Sondernutzungen jeglicher Art und Form zu betreiben,
h) offenes Feuer zu gebrauchen, insbesondere zu grillen, oder ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers Feuerwerk zu zünden,
i) zu zelten oder zu nächtigen sowie
h) ohne schriftliche Genehmigung des Eigentümers für kommerzielle Zwecke zu fotografieren oder zu filmen

Wer gegen die Besucherordnung verstößt, kann aus dem Großen Garten verwiesen oder mit einem Verbot belegt werden, diesen künftig zu betreten. Ein Missbrauch der Anlage wird rechtlich verfolgt. Straftaten werden zur Anzeige gebracht. Wir bitten Sie, im Interesse aller Besucher, den Anordnungen der Mitarbeiter der Schlösser und Gärten Dresden bzw. deren beauftragten Personen Folge zu leisten und wünschen einen angenehmen Aufenthalt. Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH Großer Garten Kavaliershaus G | Hauptallee 5 01219 Dresden

Na sieh mal einer an, was hier oben rot hervorgehoben ist, wußte ich schon vorher. Er wohl nicht?

Na ja, Vögel halt…

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Käse-Variationen

Heute ließ ich mich mal dank viel Zeit und Vorfinanzierung in ein weiteres Bad entführen. Es war dies kein Spaß-, sondern ein gesalzenes Erholungsbad: Die Körse-Therme in Kirschau. In Anbetracht des Namens „erfand“ ich gleich mal den Namen „Käse-Therme“, woraufhin ich von meiner Familie den Sammelton „Hhmmm…!“ entgegennahm. – Dieses Wort kenne ich genau. Es heißt übersetzt: „Mensch Alter, deine Witze werden auch immer platter!“ Erst viel später, als wir schon dort waren und ich mich meiner Schuhe und Socken entledigte, wurde ihnen bewußt, daß das gar kein Witz war! Tja, mancher lernt spät, aber exklusiv!
Gegen das Bad an sich gibt es nichts einzuwenden. Es ist halt, was es ist: Ein Ort zum Erholen und nicht zum Auspowern. Schönes Bad und auch die Gastronomie kann mithalten. Es ist zwar wie überall auch Imbißkost, hier ist sie aber etwas weiter gefächert und mit Handarbeit unterlegt…

und das schmeckt man auch!

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Kont|rär

Unser Leben beinhaltet vielfältigen Kontent. Es verläuft weder Kontinuierlich noch Kontstant gut oder schlecht. Manch einer Konte ein viel besseres Leben führen, wenn man ihn nicht immer nach einem Konto fragen würde.
Das fing schon mal bei der Bestellung eines Hardwarekatalogs mit der Frage nach der Kontonummer an, um die Bonität zu checken – 50 Jahre vor der ersten Bestellung! Klasse!!! Das sind Unternehmer, wie wir sie brauchen: Typ Gürtel und Hosenträger. Wäre doch schade, wenn sie ein Risiko tragen müßten. Sind doch schließlich keine Arbeitssklaven!
Warum sage ich all das? – Das sind halt Erkenntnisse, die sich im Laufe meines Lebens in dieser so wunderbaren BRD (Bananenrepublik Deutschland) angesammelt haben.
Und warum sage ich das gerade heute? – Weil ich heute sowie die letzten Tage wieder einen Schub in diese Richtung bekam. Dabei habe ich schlicht und ergreifend mein Computersystem auf Windows 10 umgestellt. Und dort ging es Schlag auf Schlag: Du willst deine Bilder bearbeiten, sortieren und archivieren? OK, dann melde dich mit deinem X-Konto, Y-Konto oder Z-Konto an und genieße die Freiheit des Webs! (???…) Die genießt doch eher Microsoft, zumal das nur der Einstieg war: Alles was Menschen am Computer tun, sollen sie gefälligst online tun, weil das ja viiieel effektiver ist.

Gegen Firmen, die wie Microsoft arbeiten, war die Stasi ein Gartenfreundeverein!

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Problemzonen

Für Taxifahrer sind Problemzonen Gebiete, in denen weniger mit einer halbwegs einträglichen Fahrt zu rechnen ist… Quatsch!!! Das habe ich gerade erfunden. Nein! – Problemzonen sind die, die es schon immer waren. Männer kennen das eher weniger. 😛 Nachdem ich mir heute GRT Körnerplatz „hackte“ bekam ich eine feucht(?)fröhliche Damengesellschaft ins Auto, die aber nicht gleichzeitig „aufschlugen“. Als erste kamen zwei recht aufgeweckte Exemplare (um sich die besten Plätze zu sichern?) und entschieden sich spontan für die letzte Sitzreihe, da sie ja schlank seien. Ich sagte ihnen, das sei OK, aber ich müsse das ganz schnell verifizieren durch ein Kurzprüfung der Problemzonen. Sie aber bestritten deren Vorhandensein und entwischten in besagte Gefilde (in sächsischen Landen als „Käsenäppel“ bezeichnet). Bald darauf trudelte dann der Rest der Gesellschaft ein und die Post ging ab… Nun ja, es war eher eine Kurzzustellung, aber immerhin frohen und fröhlichen Gemütes. Man fragte mich daraufhin, ob ich wohl dächte, daß ich an diesem Tag noch eine fröhlichere Fuhre bekäme – Jetzt weiß ich´s  sogar: Fröhlichere wohl nicht, aber ebensolch fröhliche… Mit einem Unterschied: Ich hatte beispielgebend bei 2 Herren vom Flughafen ins Hotel oder einer 90jährigen von zu Hause zum Arzt so keine rechten Ambitionen zur Problemzonenprüfung!

Bei der nächsten Fahrt darf ich aber, Mädels! Oder?

PS: Bitte klärt mich mal auf: War das Klassentreffen oder Sportverein oder was? (Kommentarfunktion)

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