Herdenviecher

Man glaubt gar nicht, worüber man doch so beim Stehen am THP lachen kann. So stand ich doch heute nach 13°° Uhr am THP Flensburger. Aus Umleitungsgründen ist dieser von einer Seite der Zufahrt zur Flensburger auf die andere, also in die Sackgasse verlegt worden. Der Verkehr auf der Meißner Landstraße wird jetzt komplett über die Flensburger umgewickelt. Baulich sieht das so aus, daß der Verkehr Richtung Stadt rechtwinklig von der Flensburger abbiegen muß, um nach 20m nach links auf der Meißner Landstr. fortgeführt zu werden. In Gegenrichtung dagegen geht das Ganze flüssiger vonstatten, denn man hat nur einen 120°-Winkel zu überwinden. Nun kam doch aus Meißner Richtung ein LKW mit angehängtem extrem langen 12-Achser Tieflader, dessen Fahrer sofort feststellte, daß er den doppelten rechten Winkel niemals schaffen wird und statt dessen unter Zuhilfenahme fehlenden Gegenverkehrs ein Stück weiter fuhr und im besagten Winkel ohne Probleme die Meißner erreichte. Und dann wurde es interessant: Das nächste Fahrzeug – ein ganz normaler Truck mit Sattelauflieger – folgte auf dem Fuße, obwohl gleichartige Fahrzeuge davor und danach die reguläre Option wählten. Aber auch alle weiteren Fahrzeuge fuhren hinterher. Einzig ein einzelner PKW (der letzte in der Schlange) fuhr ebenfalls korrekt. Ist das nicht wunderbar?! Da fährt einer falsch, weil es richtig nicht geht und alle folgen ohne nachzudenken. Oder überlegen die sich doch was? Wenn ja, dann nur:

Um Gottes Willen, wir werden doch wohl nicht das Gehirn einsetzen!! Wenn das nun weh tut!

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Reizverschluß

Für viele – vor allem Dresdner – Autofahrer scheinen Reißverschlüsse ein Reizthema zu sein. Gemeint sind jetzt nicht diejenigen, welche beispielsweise des Mannes bestes Stück beherbergen, sondern die Einfädelungstechnik an Engstellen des Straßennetzes.
In der guten alten DDR-Zeit war es einfach: Ein Schild – groß wie ein Fußballtor – zeigte auch dem dü… unaufmerksamsten Autofahrer, wie man sich an einer Engstelle sortiert. Seit gesamtdeutscher Regelung ist es nun aber so, daß das Reißverschlußverfahren genauso einen Grundsatz darstellt wie „Rechts vor Links“und deshalb nicht mehr extra ausgewiesen wird. Leider scheint heutzutage niemand mehr etwas davon zu wissen, vor allem davon, daß ein Reißverschluß immer einen Zahn von links und einen von rechts aufnimmt und so weiter.

Wenn man beobachtet, wie Autofahrer in Dresden den Reißverschluß interpretieren, müßte denen ständig der Schniedel aus der Hose hängen!

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Betriebsbremsen

Auch wenn man die ganze Woche auf der Straße ist, möchte man am Sonntag nicht unbedingt zu Hause hocken. Gestern wollten wir un mal wieder einen Zoo „reinziehen“, im besten Falle natürlich einen uns bisher unbekannten. Man sollte es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich einen gefunden: Limbach-Oberfrohna.
Im Südosten Dresdens wohnend sind wir natürlich gleich auf die A17 gefahren und dort auf die 4 gewechselt. Die Vorfreude auf den Nachmittag hielt aber nicht lange an, denn die Blinkorgie der Vorausfahrenden verhieß nichts Gutes. Es war das, was man im Radio immer als „Stau wegen hohen Verkehrsaufkommens“ angesagt bekommt. Ansonsten ar keine Ursache erkennbar. Linker Hand „schwammen“ auch zwei Ferraris und ein Lambo im zähen Strom mit. Alle drei waren Kabrios mit Leipziger Nummer. Hier bot sich mir die Gelegenheit, meiner Frau  über den Streß hinwegzuhelfen. Ich sagte: „Wir sind gleich an der Leipziger Strecke, da werden die drei abbiegen. Dann wird´s auch wieder rollen.

Und – Oh Wunder – so war es dann auch!

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Tropfenweise

Es gibt sehr viele Themen, die mich über das Jahr bewegen, manchmal regelmäßig, manchmal sporadisch. Letzteres tritt gemeinhin auf, wenn ich etwas entsprechendes erlebe. So war das auch heute: Mir wurde schlagartig bewußt, daß ich Bier nicht nur flaschen- oder faßweise liebe, sondern bereits tropfenweise! Ist es denn noch keinem aufgefallen, daß dieses sehr lebendige Gebräu geradezu prädestiniert ist, Familien und auch ganze Völker darzustellen. Vielfach wird in den Medien kolportiert, daß Bier und Wein eine Seele haben, aber keiner lebt danach! Das fängt doch schon bei den Verkehrsmeldungen an.
Ein Beispiel:

In den heutigen Morgenstunden gab es an einer Autobahnauffahrt der A4 Richtung Görlitz in der Nähe von Radeberg einen leichteren LKW-Unfall, nachdem ein soeben beladener Bierlaster durch einen solchen aus Dänemark touchiert wurde. Beide Laster kamen ins Schleudern und kippten um. Zigtausende Liter Bier ergossen sich über die Autobahn und in den naheliegenden Fluß. Nachfolgende Fahrzeuge konnten rechtzeitig stoppen und auch die beiden Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden bewegt sich im sechsstelligen Bereich. Die Ursache wahr wahrscheinlich Übermüdung des dänischen Fahrers.

Klingt eigentlich normal und sogar fast gut, oder? Ist es aber aus vielen Gründen nicht:

  1. Wenn Radeberger nach Görlitz unterwegs ist, was soll dann das andere dort?
  2. Kann Frage 1 nicht dadurch gelöst werden, daß nur der Verursacher kippt?
  3. Was soll das mit den vielen Litern? Die Lebenszelle, also sozusagen das Individuum des Bieres ist der Tropfen. Also zählt mal gefälligst die Tropfen oder gebt wenigstens eine Schätzung ab, wieviele Milliarden oder ebenTrilliarden Tropfen umgekommen sind. Es ist dabei völlig egal, daß es wahrscheinlich hälftig deutsche beziehungsweise ausländische Tropfen waren, denn wir lieben doch alle!
  4. Warum wird die Unverletztheit von Menschen noch extra erwähnt? Ist denn das nach so vielen verlorenen Biertropfenseelen noch relevant!?

Die Fragen gehen aber noch weiter. Wie haben sich denn z.B. die Bierseelen gefühlt, nachdem ihr Tropfen den Bach runter ging, wobei gerade dieses Beispiel eins der angenehmeren Schicksale darstelle. Der betreffende Tropfen muß zwar seine Geschwister aus der Brauerei verlassen, aber trifft stattdessen diejenigen aus seiner halbfertigen Phase wieder.
Was aber sollen z.B. die Seelen sagen, deren Tropfen auf der Autobahn landete und dann wie Abfall von der Feuerwehr mit Bindemittel entfernt wurde!? Mich schaudert bei diesem Gedanken!

 

Aber dies alles war nur hypothetische Einleitung des folgenden:
Was mich betrifft, so liebe ich besonders die Tropfen aus den Reihen der Weizenbiervölker. Deshalb habe ich heute 6 Behälter mit Großfamilien  mit nach Hause genommen. Um meinen Körper so schnell wie möglich mit denen des Bieres vereinigen zu können, habe ich eine Familie im Tiefkühlschrank etwas schneller frischgemacht. Leider hatte ich kurz darauf ein älteres technisches Gerät zu reparieren, weswegen ich diesen Akt vergaß. Irgendwann aber fiel es mir wieder ein und ich rannte um ihr Leben! Ich hatte das Glück, die Tropfen noch vor dem Tod durch Kristallisierung zu retten, allerdings konnte man sie so kalt auch nicht mehr trinken. Hier kam ich auf eine großartige Idee: Wenn ich das Glas jetzt halb und halb mit verschieden temperiertem Bier fülle, stimmt die Temperatur und außerdem sehen sich die Tropfen, die beim Zuordnen zu Großfamilien getrennt worden waren, nun doch noch einmal wieder.

Weizenglas

Das war der Plan!

Gesagt, getan: zuerst das kalte, dann das fast noch warme ins Glas. Meine eigene Freude, es gleich trinken zu können war noch nichts gegen die Freude der Biertropfen, ihre Geschwister wiederzusehen…

Ich habe noch nie eine solch grenzenlose, überschäumende Wiedersehensfreude erlebt!

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Partnerschaften

Wenn man einen Blog schreibt, wird man erfahrungsgemäß ab und zu oder auch öfter kontaktiert, um eine so oder so angelegte Zusammenarbeit herbeizuführen. Meist sind es geschäftliche Gründe, wegen denen ich angeschrieben werde, aber es gibt auch anderes. Heute zum Beispiel erhielt ich eine Kooperations anfrage des Blogs „So lebt Dresden„. Das ist ein optisch recht gut aufgemachter Blog, bei dem ich aber das Gefühl habe, daß hier der Kommerz sein Unwesen treibt. Das allerdings ist jeden Blogs eigene Angelegenheit.
Nur wenn Bezug auf Dresden und Dresdner genommen wird, muß man auch viel über Dresden wissen. Das kam mir in diesem Artikel nicht so vor. Deshalb schrieb ich dort den nachfolgenden Kommentar:

Erst beim Aufsuchen eurer Seite „Wir über uns“ bin ich dahintergekommen, warum ich bei diesem Artikel mit euch nicht mitgehen kann: Ich bin einfach älter! Denn was war das bekannteste, weil gutschmeckendste Softeis in Dresden? Haselbauer! Früher war deren Laden am Bahnhof „Fucikplatz“ der Pioniereisenbahn. Haselbauer-Eis gibt es auch heute noch, nur daß der eine (am Dr. Külz-Ring) den Namen gekauft hat und die andere (gegenüber Hotel Newa) das Rezept weiß und nutzt. Und nun dürft ihr… Nein, nicht dreimal, sondern nur einmal raten, wo es das beste Softeis in Dresden gibt!

Der „Ur“-Dresdner braucht natürlich auch dieses eine Mal nicht zu raten – Er weiß es!

 

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Luftlos

Ja, kein Schreibfehler: Es geht wirklich um Luft und nicht um Lust.

Nachdem ich vor 4 Wochen meinen VITO unglücklich abparken mußte, bekam ich zeitweise einen TOURAN als Arbeitsgerät, was natürlich Kollegenkommentare nach sich zog, die von „Na, degradiert?“ bis „Wohl zu heiß gewaschen?“ reichten. Am Dienstag nun bestieg ich wieder einen VITO. Jetzt ging es natürlich andersherum. Auf Anfragen sagte ich diesmal: „Ja, ich habe den Wagen wieder aufgeblasen.“
So brachte ich also am Nachmittag zwei junge Damen zum Flughafen, kassierte und stieg wieder ein. In dem Moment, als ich den Fuß auf das Trittbrett stellte, erklang ein Geräusch, als wenn man auf eine hohle Haselnuß tritt. Nun lagen dort zwar 2/3 Steinchen, aber das Geräusch paßte nicht dazu. Sei es wie es sei, ich fuhr auf die Platte, wo mich von den dort stehenden Kollegen einer besonders entgeistert anguckte. Als er den Mund öffnete kam ich seiner vermeintlichen Frage zuvor und brachte den Spruch mit dem Aufblasen. Normalerweise bringt das einen kurzen Lacher, hier aber konterte er mit dem Satz: „Wieso aufgeblasen, der ist doch ganz unten!“ Ich dachte mir: „Wovon redet der Kerl und folgte seinem Blick zu meinem… platten Vorderrad! Ja Kruzifix noch eins, wie geht das?! Gerade bin ich noch über die Autobahn gedüst, da hätte ich doch was merken müssen!
Aber wie so oft hieß es jetzt: „Alles Jammern nützt nichts, anpacken ist gefragt.“ Also stellte ich meinen Wagen zur Seite und wechselte in aller Seelenruhe das Rad. Den heutigen Tag hatte ich schon abgehakt. Sehr nett war dann natürlich die Geste der Kollegen, mich wieder an die alte Stelle in der Schlange zu lassen. Vielleicht war es auch ein Dank für das Entertainment, das sie von mir geboten bekamen. So eine Liveshow von einem Kollegen bekommt man ja schließlich nicht alle Tage.
Es stellte sich heraus, daß das Ventil defekt war. Es muß also das bewußte Geräusch verursacht haben. Wie, das wissen allerdings die Götter.

Zumindest kann ich behaupten, daß ich nach ca. 30 Jahren das erste Mal wieder einen Defektwechsel vornehmen mußte.

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Herumsteher

Da gibt es doch ein großes Haus in Dresden, in dem viele, viele Leute wohnen. Und diese Leute nutzen alle Errungenschaften der Zivilisation, wie das halt so üblich ist. Dazu gehört natürlich auch fließend warmes und kaltes Wasser. Für den Betreiber des Hauses wäre es ein Horror, wenn es ein klempnerisches Desaster gäbe, was den Leuten die Nutzung des Wassers verkümmelte. Deshalb ruft sie ängstlich bei der Klempnerinnung an, ob nicht mal ein Meister mit vielleicht einem, besser aber noch mit zwei oder drei Autos vorbeikommen könne und sich vor das Haus stellt. Es könnte ja was passieren, wo er gebraucht wird. Und so stehen halt täglich Klempnerautos vor dem Haus in der Hoffnung, das Wasser möge wenigstens einmal einen anderen Weg nehmen als aus dem Hahn in den Abfluß. Falls da nun jemand denkt: „Na das ist ja prima, mit dieser Art von Prävention kann doch der Klempner prima Geld verdienen!“, dann muß man ihm sagen: Der Klempner verdient gar nichts, denn von Geld war nie die Rede! Aber er ist ja auch bescheiden, denn ein inniger Händedruck als Dank für die Beseitigung tatsächlich auftauchender Probleme reicht ihm vollkommen aus. Ab und zu muß der Kollege Handwerker mal kurz weg, um Kunden zu bedienen, die ein wirkliches Problem haben und für dessen Beseitigung auch ordentlich bezahlen. Dann aber ruft sofort wieder der Hausherr an und der Meister stellt sich wieder 3 Stunden für lau vor die Tür.
So vergeht Jahr für Jahr und der Klempnermeister lernt einfach nichts dazu und steht deshalb tagaus tagein vor dem Haus und wartet auf Kundschaft…

…irgendwie kommt es mir jetzt aber so vor, als hätte ich was durcheinandergebracht. Mal überlegen: Also Klempner – nein – Klempner waren es nicht… Mein Gott, sind das nicht etwa doch Taxen, die da vor einem Dresdner Hotel stehen, nur um dessen Personal eine Freude zu bereiten?! Es ist doch wohl nicht möglich, daß hier jemand eine Bereitstellungsleistung bestellt, sie aber nicht bezahlen will. Wir sind doch hier nicht bei „Wünsch Dir Was“!

Von mir aus kann die Funke den ganzen Tag „Hotel XY uv“ brüllen! Das interessiert mich einen Sch…dreck!!!

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Schon wieder mal: Nachtrag!

Nachtrag scheint wirklich ein wunderbares Wort zu sein, denn es paßt oft zur Geschichte. Heute z.B. ist es wörtlich gemeint. Laßt uns also abtauchen in die kleinen Geschehnisse des heutigen Tages: Es war irgendwann gegen Mittag, als ich eine Abholung an einem Dresdner Hotel hatte. Ein Herr „X“ wollte transportiert werden. Als ich am Hotel ankam, stand dort eine Frau mit Plastebeutel und Koffer, die mir freudig entgegenschaute. Animiert von ihrem Blick öffnete ich das rechte Fenster, um die Frage entgegenzunehmen, ob ich ihr Taxi sei. Ich antwortete sofort: „Wenn sie Frau „X“ sind und noch auf die Schnelle zu einer Geschlechtsumwandlung bereit sind, dann paßt es“. Als sie aber zu letzterem nicht bereit war und außerdem erklärte, sie habe der Rezeptionistin persönlich den Auftrag erteilt und das gänge schon in Ordnung, habe ich akzeptiert. Ihre Erklärung nämlich, daß ihr Mann das Zimmer gebucht habe, zeigte mir wieder einmal: Du kannst sein, was oder wer du willst, wichtig ist in der heutigen Welt immer nur der, der bezahlt(oder eben bestellt und bezahlen läßt). – Langer Rede kurzer Weg: Die Dame wollte zum HBf. Alles ging schnell: Die Bezahlung sowieso dank 2km Anfahrt sowie auch die Verabschiedung. Als sie im Bahnhof verschwand, dachte ich nur noch kurz: „War denn das Bild von ´Reisender mit Beutel und Koffer´ vorhin nicht irgendwie anders?“… Nun ja, fruchtlose Überlegung. Der nächste Fahrgast war schnell gefunden: ´Ecke Raum Nürnberger´. Einladen —> Bernhardstraße und gut! Nein, nicht ganz, ein Beutel zuviel! Der Gedanke mit dem Bild kam wieder.
Ein kurzer Check des Beutels ergab: Wasserflasche, Apfel und dickes Buch, also deutliches Reisezubehör für Leute, die gern lesen. Also dann schnell mal den inneren Gehirnticker durchlaufen lassen. Was haben wir?: Eine Dame namens „X“, deren Zug bald geht, die aber noch schnell eine Karte kaufen muß und beim Bezahlen des Taxis zuerst fälschlicherweise einen „Zwanzig-Franken“-Schein in der Hand hatte. Das ist ja nicht wenig. Also schnell zur Bahnsteiginfo gesaust und eine Frau „X“ aus der Schweiz ausrufen lassen. Es dauerte auch nur etwa 3 Minuten, bis sie erschien. Sie war absolut happy und fragte mich verwundert, woher ich den Namen habe. Auf meine Antwort, der habe doch bei meinem Auftrag auf dem Display gestanden, meinte sie: „Ach na klar, die Sache mit der Geschlechtsumwandlung!“ Sie nahm mich beim Kopf und drückte meinen „Mister Taxi“-verdächtigen 3-Tage-Bart an ihre Wange. Darauf verabschiedeten wir uns herzlich und ich entschwand.

Und da glauben doch tatsächlich einige Leute, ich sei ausländerfeindlich! Also nein!!

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Notausgang

Ich glaube, gestern habe ich die ultimative Lösung für mein Umsatzproblem gefunden. Da aufgrund der noch laufenden Osterferien nicht damit zu rechnen war, daß sich in dieser Woche noch irgendwas am Umsatz ändert und ich im familiären Bereich sowieso einen Arsch voll Arbeit habe, habe ich ganz schnell 2Tage Urlaub eingereicht!

Ich kriege dadurch zwar keinen Pfennig mehr als sonstl, aber jede Menge weniger Frust!

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Ostergeschenke live

Heute mache ich mir mal den Spaß, direkt aus dem Wagen zu bloggen. Ich bin heute vormittag am Flughafen gelandet, aber weil es hier…

Huch! Schreck laß nach! Da kkommt doch tatsächlich ein Auftrag außer der Reihe!… So, bin wieder da. Es ging nur schnell von Weixdorf zum Flieger.

…nichts zu tun gab, habe ich mir eine Vorbestellung „gehackt“. Schnell Langebrück -> Flieger gefahren und dann ab nach Weixdorf wegen Dialysefahrt. Nach der beschriebenen Überraschungsfahrt bin ich natürlich wieder zurück und habe diese doch noch bekommen. Jetzt muß ich erst mal abzwitschern.
Dialyse ging zur CDF. Inzwischen bin ich am Hbf. Ich bin gespannt, ob mir das Glück hier auch so hold ist.

Eckig bin ich schon mal. – Na gut, auch das hat nicht lange gedauert. Klingt gut – das alles – stimmts? Leider ergab das alles in allem nur 5 Fahrten, so daß der Umsatz immer noch grottig ist. Aber was zeichnet das Osterfest aus?!

Richtig, die Hoffnung!

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