Wilhelms Busch-Konferenz

Nach dem Verfassen des vorhergehenden Artikels fiel mir auf, daß selbst Wilhelm Busch schon irgendetwas geahnt haben muß. Hier seine Variante:

Konferenz1Die Provider, welche gierig,
verlegen Flatrate-Fallen tierisch.

Konferenz2Der Ober-Taxihahn der kräht:
“Nehmt Handy und gackert früh bis spät!”

Konferenz3

Schnell das Handy in die Taschen,
sonst könnt´s ein and´rer noch erhaschen

Konferenz4Wenn nach oben steh´n die Schwänz,
dann ist das eine Konferenz.

Konferenz5Huch! Ich komme nicht mehr los
und ich geh´ hoch – Was tu´ ich bloß?!

Konferenz7Was bleibt übrig von den Witzen,
wenn die Stränge sich verfitzen?!

Konferenz8Wird die Flatrate teurer aber,
ist´s  bald aus mit dem Gelaber.

Recht hat er, der Wilhelm!

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Psycho-Konferenz

Heute mittag stand ich wie so oft mit einigen anderen Kollegen am ´Weißen Adler´ in Erwartung der Dialysefahrten. Als dann ein weiterer Kollege um die Ecke bog und ich zu ihm ins Auto sah, hätte ich mir spontan vor die Stirn schlagen mögen. Der Grund war, daß er in einem fort quasselte, obwohl er allein im Wagen saß. Fast könnte man denken: “Hat er psychische Probleme?”, aber nein, ich erlebe diesen Schwachsinn ja nun schon einige Jahre und kenne das Dilemma: Er hängt wie der Junkie an seiner Nadel an seinem Ohrstecker der Freisprecheinrichtung! Bei Dienstbeginn geht das Ding an… und ob es bei Schichtschluß wieder ausgeht, sei mal dahingestellt. Möglich wird das natürlich nur durch mobile Flatrates, sonst würde sein Geld im Laufe der Schicht statt mehr immer weniger werden. Man schaltet sich zur Konferenz zusammen und dann labert man und labert und labert und…
Mehrheitlich sind es wie bei den Partydrogen die “jungen Genossen”, die der Telefonitis anheimfallen. Nun habe ich ja selbst erwachsene Kinder, aber mir fällt nichts ein, was diese zu stundenlangen Labereien verleiten könnte. …na ja gut – die Liebe! Das wäre solch ein Grund. Das würde ich auch verstehen, schließlich war ich ja nicht immer ein alter Sack! :-)
Allerdings läuft es mir bei dem Gedanken, 4 oder 5 oder gar 6 junge Männer könnten sich allesamt lieben, eiskalt den Rücken runter!
Wenn diese nun wenigstens eine “echte” Freisprecheinrichtung verwenden würden, wäre es wenigstens ehrlich und es könnte nicht passieren, wovon ich ansonsten ausgehe: Daß die Konferenz auch bestehenbleibt, wenn der Fahrer einen Passagier hat! Er spricht zwar dann nicht mehr mit den anderen, aber diese hören alles mit, was er mit seinem Fahrgast spricht. Dies ist in meinen Augen hochgradig “neben der Spur”. Deshalb wäre es in meinen Augen anständig, die Konferenz bei Fahrgastbeförderung “richtig” zu verlassen und nicht nur auf Tauchstation zu gehen. Ansonsten bitte in Ruhe weiterlabern,

da habe ich doch wenigstens ab und zu etwas zu lachen. ;-)

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The Riddlerin

Heute vormittag erlebte ich eine Situation, die mich völlig ratlos zurückließ. Was war geschehen?
Die Rätselfrau hatte zugeschlagen! Und so kam das:

Die senkrecht verlaufende Straße ist die Selliner und rechts geht der Putbuser Weg ab. Die Pfeile zeigen die Richtungswünsche der Beteiligten an. Die dargestellte Situation ist der Moment des Rätsels.
Frau A war scheinbar von der Vielzahl der vorhandenen Fahrzeuge überwältigt und ließ es deshalb beim Abbiegen etwas langsamer angehen. So war genug Zeit, daß sich Fahrer B und C einigten, daß B sofort fährt, weil es ja noch dauert. So etwas passiert eigentlich jeden Tag und niemanden tangiert das… außer Frau A! Im besagten Moment schaute ich in ihr wutrotes Gesicht, das dem Fahrzeug B zugewandt war und in welchem sie diesem mit dem Finger zeigte, an welcher Stelle sich ihre Stirn befindet.
Ich habe nun hin und her überlegt, was das sollte und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Die größte Wahrscheinlichkeit bietet aber meine Vermutung, sie könne einfach falsch abgebogen sein und hätte eigentlich in das dem Putbuser Weg exakt gegenüberliegende Krankenhaus gewollt.

Das könnte manches erklären.

 

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Dresdner Neueste Nachrichten

Mit dem Titel des Beitrages erhebe ich nicht den Anspruch, ebendiese parat zu halten. Es ist dies nämlich eine bekannte Dresdner Tageszeitung, die das Thema ´Blog´ aufgriff und es am gestrigen Dienstag darbrachte. Und hier frage ich den Leser ernsthaft: “Darf ich da fehlen?!”
Nein! Das darf ich natürlich nicht und deshalb hier der betreffende Artikel als “Auskopplung” aus der ´DNN´.

Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich ein paar neue Freunde gefunden hätte.

Übersetzung für Teenager:
Wär´ echt geil, ehh, wenn ich´n paar neue coole Follower hätte!

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Öffentlicher Arbeitsstau

Wie das oftmals ist, so gab es auch heute kein Taxiereignis, das es wert gewesen wäre, hier Erwähnung zu finden. Wie gut ist es dann doch, wenn man abends fernsehen kann und die wirklichen “Gags” des Lebens brühwarm serviert bekommt.
So bekam man heute zu hören, daß junge, gut ausgebildete Menschen im öffentlichen Dienst fast ausschließlich befristete Stellen bekommen. Wenn man bedenkt, daß ebendiese Personengruppe die neuesten Erkenntnisse gelehrt bekommen hat, ist das kaum zu verstehen. Wenn man sich aber vor Augen führt, wie öffentlicher Dienst funktioniert: dann schon!
Öffentlicher Dienst ist – wie soll ich sagen? – ganz einfach so wie DDR im Westen! Die beschriebenen jungen Leute machen im Prinzip die Arbeit, haben aber keine Chance aufzusteigen. Das liegt daran, daß sie den bereits vorhandenen, etablierten KollegInnen Bericht erstatten müssen, woraufhin diese ebenfalls die Kennung des Neuen, aber zusätzlich die Erfahrung haben. Sollte einer  dieser jungen Menschen besser erscheinen als ein Altgedienter, läßt man einfach den befristeten Vertrag auslaufen. So erreicht man, daß die altgedienten KollegInnen mit ihrem fe… etwas breiteren Hintern nicht vom Stuhl gestoßen werden können. Das funktioniert selbst auf die Gefahr hin, daß die Arbeit nicht mehr so richtig geschafft wird. Wenn nämlich das Amt mal richtig arbeiten muß, dann läßt es sich das auch extra bezahlen! Das merkt man zum Beispiel daran, daß man bei verspätetem Eingang eines Ordnungsgeldes für das folgende Bußgeldverfahren noch einmal extra zahlt, und zwar ganz egal, ob das schuldhaft geschah oder nicht.
Man kann also für die Arbeitsweise der öffentlichen Verwaltung konstatieren:

Erich, wir haben dich nicht vergessen!

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Ehre, wem Ehre gebührt

Endlich durfte ich erleben, daß der aufopferungsvolle Beruf des Taxifahrers einmal so richtig gewürdigt wird! Wie das geschah, hätte nicht besser als gerade so wie geschehen beschlossen werden können. Als ich nämlich zu meiner alltäglichen “Heimbringer”-tour aufbrach, standen an jeder Kreuzung Polizeifahrzeuge, die jedesmal bei meinem Auftauchen die Zubringerstraßen absperrten und ich dadurch ständig freie Fahrt bekam. Diese Variante der Ehrung war so nett – gleichzeitig aber auch so angebracht – daß ich mich nicht lumpen ließ und alle teilnehmenden Beamten mit huldvoller Geste grüßte. Ihrem verblüfften Gesichtsausdruck zufolge waren sie selbst überrascht von soviel Großmut meinerseits.
Die galante Hilfestellung endete bei der Einfahrt in die Bürgerwiese, von wo aus sie auch nicht mehr notwendig war. Das hatte man sehr richtig gesehen.

Da hatte die Limousinenkolonne, die kurz vor dem Abbiegen etwa 200 Meter hinter mir sichtbar wurde, aber mal so richtig Glück gehabt, daß sie in meinem Schatten so schnell vorwärtskam.

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Lustige Zahlen

Wenn ich mir die Umsätze dieser Woche anschaue, kann ich gut und gerne behaupten, daß das eher lustige Zahlen sind. Aber heute kam noch eine weitere lustige hinzu, auf die ich regelrecht gelauert habe.
Kuckst du hier:
123456Das ist ein fotografischer Abguß meines Fahrzeugdisplays. Die Zahl der Gesamtkilometer dort ist zwar geschäftsbezogen fast vollkommen bedeutungslos, aber…

Sie ist so lustig!

 

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Spritzige Traditionen

Es ist nun mal so im Sport: Sportler oder Vereine mancher Regionen sind oftmals traditionell ganz vorn dabei. Andere brauchen dafür Spritzen. Dabei kommt es nun wieder darauf an, welche Art Spritze dies ist. Befinden sich in ihr chemische Ingredenzien, kann man davon ausgehen, daß sie zumeist illegal sind. Eine Sorte Spritzen wird aber – nicht oft, aber – gern angewandt: die Geldspritze! Interessant ist es zu beobachten, wer am Ende der Saison innerhalb einer Region die Nase vorn hat: Tradition oder Spritze.

Zu sehen in der nächsten Saison in der 3. Fußball-Liga.

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Alle Achtung!

Ich möchte heute mal ganz entschieden der These widersprechen, ich hätte was gegen Frauen am Steuer. Es gibt Situationen im Leben und im Straßenverkehr, da ist man regelrecht positiv ´geplättet´.
So mußte ich heute nachmittag auf der Maxim Gorki Straße plötzlich bremsen, weil das Fahrzeug vor mir scheinbar unmotiviert anhielt. Ich konnte erkennen, daß eine Frau am Steuer saß und schaltete mein Hirn um auf stoisches Aussitzen des zu erwartenden Rückwärts-Einpark-Krimis. Umso erstaunter war ich dann, daß die Dame nicht langsam rückwärts einparkte, sondern mit einer affenartigen Geschwindigkeit und in einem Zug rückwärts in eine Einfahrt hineinrauschte, die auf beiden Seiten gerade mal noch etwa 20 cm Platz ließ!
Hier kann ich nur noch sagen:

Chapeau, meine Dame! Das war eine reife Leistung. Und diesmal meine ich das wirklich bewundernd und nicht ironisch!

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Terrorist

Falls es noch nicht jeder weiß: Ich bin ein Terrorist! Ich bin nicht nur einem Terrornetzwerk beigetreten, sondern habe sogar selbst eines eröffnet! Dabei mache ich eigentlich gar nichts terroristisches. Ich habe nur heute meinen Kabelrouter gegen einen WLAN-fähigen getauscht. Dies geschah, weil man sich eine gedruckte Zeitung heutzutage kaum noch jeden Tag leisten kann. Aus diesem Grund habe ich mein ABO gegen ein Online-ABO getauscht. Dumm ist nur, daß ich ab 18°C Außentemperatur meine Zeitung unbedingt auf dem Balkon lesen will und es leider von meinem Router im Wohnzimmer bis dorthin fast 20 m und 3 Türen sind. Ich bin zwar auch Elektriker, aber jeden Tag Kabel ziehen ist mir zu stressig.
Was nun den Terror betrifft, dann habe ich mein WLAN lediglich “Terrornetzwerk” genannt.

Das dürfte eigentlich niemanden verwundern oder erschrecken, außer vielleicht ein paar Idioten und – die NSA. ;-)

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