Grabenkämpfe an der Schwitz-Front

Wenn man im Laufe der Jahr(-zehnte?)e von 67 Kilo auf 100 kommt, dann sinkt leider auch die Wärmeverträglichkeit im selben Verhältnis oder schneller. Deshalb wird diese im Gange befindliche Woche für mich ein Alptraum!
Es fing heute früh eigentlich alles ganz normal an. „Alle Systeme arbeiten normal“, hätte man wohl bei ´Apollo´ und CO. gesagt. Also ab an den Taxistand, Vorbestellung abwarten und dann ran an den Feind… äähhh – Kunden. Beim Einrangieren in die Parklücke dann Verwunderung: Eigentlich bin ich doch nah dran am Hintermann, also warum in Gottes Namen piept es nicht?! Kurze Kontrolle – Ja, bei 10cm Abstand sollte es schon piepen! Sei´s drum, Kunde rein, Fahrt zur Uniklinik, dort an der Schranke Chip ziehen… Wie denn, wenn das Fenster nicht runtergeht?! Na gut: Security-Mann hilft. 🙂
Nun nochmaliger Check des Fensters: Ist wirklich so! Also dann eben gleich zum Hof, da kann ich gleich noch andere Sachen erledigen. Dort übergebe ich das Auto, um 5 Minuten später zu erfahren: „Geht doch alles!“ Recht hat er! Na dann eben wieder ab ins Getümmel.  – Mmhhh – reichlich warm hier drin! Klima ist aber an. Sollte die etwa… Zurück zur Werkstatt und prüfen lassen.
Tja, dem Klimakompressor war´s wohl auch zu heiß und er wollte in Rente gehen und wahrscheinlich noch ein paar seiner Kumpels mitnehmen—> Reparatur nächste Woche! Klasse, eine ganze Woche ohne Klima! Bei Temperaturen knapp unter 30° war dann heute schon mal um 15:30 Uhr Finale statt 21:00 Uhr.  😉 Es ist schon Mist, wenn man seine Körpertempratur mithilfe von Weißbier herunterkühlen muß,

aber es schmeckt herrlich…weißbier

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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4 Antworten auf Grabenkämpfe an der Schwitz-Front

  1. Evi M. sagt:

    Da grüße ich doch mal ganz freundlich den Dresdner Taxifahrer, der mich an Pfingsten vom Hauptbahnhof zum Hotel chauffiert hat und seiner Klimaanlage das letzte abverlangt hat, um mich nach einem Tag Sightseeing wiederzubeleben. Kein Wunder, dass da das eine oder andere Ersatzteil mal in vorzeitigen Ruhestand geht. Ich hab Dein Bild genau studiert, aber es war wohl doch eher einer deiner Kollegen….. Schade 🙂

    Liebe Grüße aus dem Schwabenland

    Evi

    • Bernd Bernd sagt:

      Eigentlich ist es unmöglich, daß man mich verwechselt, denn schließlich bin ich einmalig! 😉
      Ob nun einmalig blöd oder einmalig genial, ist mir im Prinzip Wurst, denn wichtig ist nur die Außenwirkung. 😀
      Leider bist du mir in die Falle getappt – in die Falle des Tugendwächters der deutschen Sprache! Ich beziehe mich hierbei auf deinen Satzteil: „…an Pfingsten…“. In diesem Artikel erfährst du, was ich meine. 😉

  2. Evi M. sagt:

    Und ich hab mich wundern getut, warum hier so wenige Kommentare geschreibt werden. Aber jetzt habt ich alles klar!

    • Bernd Bernd sagt:

      Ich glaube, du verstehst mich miss, Evi!

      Kommentiert wird ja so wenig, weil nach meinen Einlassungen und Analysen gar nichts mehr zum Diskutieren übrigbleibt. 😉
      Ich will ja auch niemanden schulmeistern. Ich möchte nur, daß alle meine Freunde, zu denen ja auch die Kommentatoren zählen, dereinst den angestrebten Test bestehen, mit dem man die Deutschlandtauglichkeit testen will. Bis jetzt ist ja nur die Rede vom Sprachtest für Ausländer, aber schon die Bayern halten sich ja für selbige! 🙂
      Wer weiß, vielleicht hegt auch schon die BW-Regierung Separationsgedanken…

      Ich glaube, du verstehst mich, Miss Evi.

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