Alles neu macht der Mai

Ein wirklich schönes Sprichwort! Nur gilt das eben nicht, wenn man sein Computersystem komplett neu aufsetzen muß.

Da hatte ich mir doch erlaubt, wegen ständig unkorrekter Systemzeit die CMOS-Batterie zu wechseln. Die Zeit war dann auch wieder OK, aber wahrscheinlich habe ich beim Wiedereinrichten des BIOS eine geringfügige Änderung eingebaut, so daß die blöde Kiste annahm, ich hätte ein neues Gerät installiert.  – Kurz und gut schlecht: Die Kiste stürzte mehrmals ab und ließ sich auch durch eine Reparaturinstallation nicht wiederbeleben. Nach längeren Recherchen in einschlägigen Foren hatte ich dann des Rätsels Lösung, die durch den jetzigen Erfolg bestätigt wurde: Ich habe vor einiger Zeit meinen Rechner etwas beschleunigt, indem ich ein neues MB mit Dualcore-Athlon einbaute. Nun hatte meine Installations-CD nur ein integriertes SP2 und dessen Treiber kommen mit diesen Prozessoren nicht zurecht. So blieb mir nichts anderes übrig, als mir nochmals XP zu kaufen, diesmal aber mit SP3.
Es wäre allerdings ungerecht zu behaupten, die Sache hätte nicht auch ihre positiven Seiten, denn das Neuaufsetzen war eigentlich schon lange mal wieder fällig.

Leider ist man aber immer viel zu faul!

PS: Als nächstes setze ich meinen Körper neu auf, dann bin ich wieder 25!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Alles neu macht der Mai

  1. Zero the Hero sagt:

    Das Ganze wäre mit korrekten BIOS-Einstellungen problemlos wieder hochgefahren.
    Wenn XP beim Starten abstürzt, nachdem man die Batterie gewechselt hat, dann sollte man den Modus in dem die Festplatte betrieben wird prüfen.
    IDE-Modus (oder kompatibel) eingestellt und die Bude wurde installiert, als man den AHCI-Modus drinne hatte (und umgekehrt): geht nicht.
    Für solche Sachen holt man sich einen Frickler ran, der die Sache innerhalb von 10 Minuten für einen Kasten Radeberger wieder gradebiegt.
    ODER: man liest vorher mal die Betriebsanweisung (ok, mach ich auch nie). Heutige Mainboards erlauben es übrigens meistens, die BIOS-Einstellungen auf Diskette/USB-Stick zu speichern bzw von diesen Medien wieder zu laden.

    Für Pragmatiker: wenn das nicht geht, nimmt man eine Digiknipse und macht mit dieser vorher von jeder Seite der BIOS-Einstellungen ein Foto und vergleicht dann.

    Mit SP2 oder SP3 hat das relativ wenig zu tun;)

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