Elektrisches Trauerspiel

Ich weiß gar nicht mehr, ob ich hier erwähnt hatte, daß ich mir im vorigen Frühjahr einen gebrauchten Astra H gekauft habe. Mit diesem hatte ich eigentlich viel Freude. Da fiel kaum ins Gewicht, daß kurz vor Ablauf der Gewährleistung die Lichtmaschine kaputtging. Diese wurde daraufhin generalüberholt und kam wieder rein. Ein paar Monate später war sie allerdings wieder im A… , na ja – kaputt. Wieder wurde sie überholt und kam wieder rein. Wir haben uns kulant in die Kosten geteilt, denn man muß ja auch mal Pech haben oder einen Fehler machen können.
Heute nun fing auf meinem Weg zuerst das Radio an zu „spinnen“, dann leuchteten mehrere Fehleranzeigen auf und die elektrische Servolenkung fiel aus. Im Endeffekt kam ich auf der letzten Rille vor meiner Werkstatt an. So kann wenigstens so schnell wie möglich daran gearbeitet werden. Daß heute zum Feiertag niemand anwesend ist, war mir schon klar. Komisch nur, daß doch jemand da war, mir aber die Tür vor der Nase zufallen ließ.
Ich verrate euch aber nicht, wo meine Werkstatt ist.

Sonst wollen nämlich alle dorthin!

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Elektrisches Trauerspiel

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