Cheat against heat

Wenn man vor lauter Hitze nachts nicht schlafen kann, dann muß man sich für die Arbeit des nächsten Tages halt etwas einfallen lassen. Man kann z.B. den Beginn ca. 2 h nach hinten schieben, um den Verlust an Schlafqualität auszugleichen. Fraglich ist allerdings, ob man nach 10h, die man nicht schlafen konnte besser drauf ist, als wenn man 8h nicht schlafen konnte. Sei es, wie es sei: Ich habe es jedenfalls praktiziert und bin statt 6 Uhr erst um8 Uhr aufgestanden und schließlich um 9 Uhr in´s Rennen gegangen. Normalerweise ist das noch eine gute Zeit, um bis max. 20 Uhr die 200er Marke zu brechen. Wenn man dann aber den Funk anschaltet und das Gerät zeigt einem nichts als die lange Nase, läuft die Sache aus dem Ruder!
Die Krux war, daß bei der Telekom gerade ein Problem anstand, welches wahrscheinlich durch Servicearbeiten hervorgerufen wurde. Ich kam also nicht rein in die Vermittlung, das heißt, daß ich als Taxifahrer blind wie ein Maulwurf bin! Erst um ca. 11:15 Uhr hatte ich endlich  eine Verbindung zur Vermittlung… Und schon ging´s los: Schnell zum Adler gefahren und eine Dialyse für 6,20 € abgefaßt…Ja! Dann runter zur Uni für eine Sahnetour von der Strahle zur Prellerstraße… Na ja gut, anschließend kam eine Fahrt für den dreifachen Preis, aber was blieb war die Gewißheit: Dieser Tag war für den A…!
Und so beschloß ich, den Arbeitstag zu betrügen! 😉 Er glaubte, er könne mich noch eine Weile nerven, aber ich habe ihm den Saft abgedreht!

Der Film dieser Woche endete frühzeitig mit Kurs Stephensonstraße und Klappe, die erste!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
Dieser Beitrag wurde unter Taxi abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Cheat against heat

  1. zum Beitrag die Augen …
    Hätte es nicht heißen müssen:
    „…da fällt es mir wie Schuppen aus dem Harem“!?

    Und Danke, wieder etwas gelernt!😏

  2. Bernd Bernd sagt:

    Nun ja, leider besteht mein Harem nur aus einer einzigen Frau, die allerdings aus nicht näher zu bezeichnenden Gründen das „Familienkrokodil“ genannt wird. Das wäre schon mal eine Quelle, aus der Schuppen fallen könnten. 😉
    Das mit den Haaren war also nur mal ein Wortwitz – ganz genau wie deiner auch! Gib es sofort zu… dann ist die Strafe milder! 😉

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.