Essen, wo es nicht hingehört

Der heutige Tag begann wie alle in der letzten Zeit, nicht gut durchgekocht und deshalb zäh, um mal im Jargon des heutigen Themas zu sprechen. Wie immer entlädt sich die fliegende Kundschaft erst spät, woraufhin man flinke Füße machen muß, um Fahrten zu erhaschen.
Irgendwann nach 10:30 Uhr packte mich die Unternehmungslust und ich fuhr nach Bühlau, um dort um 11:30 Uhr eine Vorbestellung abzufassen, die stark nach Flieger roch. Und wie das immer so ist: Der Aktive ist erfolgreich! Ich bekam die Fahrt und durfte von „Downtown Weißig“ zum Kaufland Weißig fahren – eine Erfüllung!
Nun aber nichts wie zurück zum „Adler“! – Na bitte, Niederwartha. Normalerweise sage ich in Niederwartha: „Nächster Ständer Flieger“, aber heute hätten meine Aussichten auf 14:30 Uhr für die erste Fahrt gelautet. Also nichts wie umgeswitcht und an der Frieda angedockt. Die Hupe rief mich zum Haus C. Die ältere Dame, die mich dort begrüßte, fiel sofort mit der Tür in´s  Taxi: „Was denken sie, wieviel Km sie jetzt fahren werden?“ Wenn ich mir sie so anhöre, dann etwa 80!“ Tja, die Frau war einer der Äberlausitzer Ruller.
Auf der Autobahn dann in Höhe Leppersdorf dachte ich mir: „Wenn du zurückkommst, gehst du noch fix in den „Werksverkauf“, da gibt´s manchmal richtige Schnäppchen. Natürlich ist das nicht diese Form von Schnäppchen, wo man z.B. ein Kg Kaviar für 5 € bekommt, aber ein sehr guter Preis für etwas, was auf alle Fälle satt macht, ist immer drin. Der Sparsame rechnet halt in Nährwert pro Euro.
Und so schlug ich dann auf der Rückfahrt kauflustig ohne Ende in Leppersdorf auf… Was soll ich sagen: Die Schnäppchen haben sich wahrscheinlich selbst weggeschnappt! Das Einzige, was meine Aufmerksamkeit erregte, war eine Packung „Harzer Roller“, (kein Oberlausitzer). Es gab am heutigen Tag dort nicht wirklich günstige Waren, obwohl dieser Laden dafür eigentlich hätte prädestiniert sein müssen. Im Verein mit der Tatsache, daß mein Vito aufgrund der längeren Autobahnfahrt komplett gesalzen war und sich sogar besagter Käse dazu entschloß, unterwegs vom Sitz zu hüpfen und statt dessen ein wenig im Fußraum herumzurollen, halte ich die heutige Überschrift für mehr als angemessen!

Käse!!!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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