Wo man Mus kaut

Natürlich kaut man auch in Bad Muskau kein Mus! Aber ist das nicht ein schöner Einsteiger? 😉
Ich hätte nie gedacht, daß mich an einem grottenschlechten Tag wie heute doch noch das Taxiglück ereilen könnte. Immerhin sind es dorthin etwas mehr als 120 Kilometer. Ein bißchen albern komme ich mir allerdings vor, wenn ich an die Geschichten von Reinhold denke, bei dem man das Gefühl hat, er sähe seine Stadt nur ab und zu einmal, wenn er nicht gerade im Alpenvorland unterwegs ist. 😉
Als ich vor etwa einem halben Jahr schon einmal in dieser Gegend war, hatte ich es ja dermaßen eilig, daß ich eine regelrechte Rekordzeit gefahren habe. Heute allerdings hatte ich 2 Stunden mehr Zeit, weswegen ich mir auch eine gemütliche Vesper gegönnt habe. Das Ziel meiner Begierde war auch schnell gefunden. Es befand sich direkt am Weg zur Wohnung des Kunden und stach dermaßen aus der Umgebung heraus, daß ich einfach dorthin mußte. Außerdem gewinnt man bereits von der Straße aus den Eindruck von Gemütlichkeit. Und das ist es schließlich, was die meisten Sachsen glücklich macht: In ä gemiedlischn Logal ä Schälchen Heeßen schlürfn! Und weil ich in dieser Frage ein geschärftes Auge besitze, wurde ich auch nicht enttäuscht.
Was gäbe es noch zu vermelden? Mmhhh…
Vielleicht die Tatsache, daß Bad Muskau seit Wochen und Monaten auf meiner Planungsliste für Wochenendausflüge steht, weil jetzt das Schloß innen und außen fertig ist.

Typisch, daß ich ohne Familie mit dem Taxi dort lande!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Wo man Mus kaut

  1. Reinhold sagt:

    Ich komme mindestens zweimal im Monat in die Stadt. Zum Wäsche wechseln und Geld einzahlen. 😉

    • Bernd Bernd sagt:

      Das mit dem Wäschewechsel kannst du so beibehalten, aber über das Einzahlen müßten wir mal reden. Ich schicke dir mal meine Kontonummer. 😉

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