Mindestlohn

Dieses Thema hatte ich hier schon mal angeschnitten, aber offensichtlich nicht zu Ende geführt. Mit dem Ende des o.g. Beitrages geht es also hier weiter:

Die im Beitrag beschriebene Berechnung muß natürlich jedes Jahr neu durchgeführt werden, denn dann schneidet sich der faule Kollege ins eigene Fleisch. Seine übers Jahr geringeren Umsätze führen folgerichtig zu einem weit niedrigeren Aufstockungsbetrag. Dieser wiederum müßte günstigerweise halb und halb vom Unternehmer und vom Staat zu leisten sein. Natürlich steuerfrei, damit es überschaubar bleibt. Die Kontrolle der Stunden ist gar nicht so schwierig, wie mancher denkt. Viele Firmen nutzen auch heute schon das Key-System, dort wird alles festgehalten. Falls immer noch Fragen offen sind, dann immer her mit Kommentaren.

Wir werden das Kind schon zur Welt bringen oder – wie schon der werdende Vater während einer schweren Geburt sagte: „Mutti, wenn´s gar nicht geht, läßt du´s eben sein!“

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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Eine Antwort auf Mindestlohn

  1. franzi sagt:

    Bereits vereinbarte Verbesserungen in einigen Niedriglohnbereichen:

    Im Friseurgewerbe steigt der allgemeinverbindliche Mindestlohn von zurzeit 7,50/6,50 Euro (West/Ost) bis August 2015 auf einheitliche 8,50 Euro.

    In der Leih-/Zeitarbeit wird der aktuelle Mindestlohn von 8,50/7,86 Euro (West/Ost) bis Juni 2016 in zwei Stufen auf 9,00/8,50 Euro angehoben.

    In der Fleischindustrie sieht der im Januar erstmals vereinbarte Mindestlohntarifvertrag einen Betrag von einheitlich 7,75 Euro ab Juli 2014 vor. Er wird dann in drei Stufen auf 8,00 Euro (Dezember 2014), 8,60 Euro (Oktober 2015) und schließlich auf 8,75 Euro (Dezember 2016) angehoben.

    In der Landwirtschaft sollen die in einigen Regionen noch bestehenden Tarifverträge für Saisonarbeitskräfte künftig entfallen, stattdessen erfolgt eine Eingruppierung in die regulären Tarifverträge. Bis Dezember 2017 sollen die untersten Stundenlöhne schrittweise auf 8,50 Euro je Stunde ab Dezember 2017 angehoben werden. Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/strategie-personal/tarifloehne-in-den-vergangenen-jahren-gestiegen/

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