Terrorist

Falls es noch nicht jeder weiß: Ich bin ein Terrorist! Ich bin nicht nur einem Terrornetzwerk beigetreten, sondern habe sogar selbst eines eröffnet! Dabei mache ich eigentlich gar nichts terroristisches. Ich habe nur heute meinen Kabelrouter gegen einen WLAN-fähigen getauscht. Dies geschah, weil man sich eine gedruckte Zeitung heutzutage kaum noch jeden Tag leisten kann. Aus diesem Grund habe ich mein ABO gegen ein Online-ABO getauscht. Dumm ist nur, daß ich ab 18°C Außentemperatur meine Zeitung unbedingt auf dem Balkon lesen will und es leider von meinem Router im Wohnzimmer bis dorthin fast 20 m und 3 Türen sind. Ich bin zwar auch Elektriker, aber jeden Tag Kabel ziehen ist mir zu stressig.
Was nun den Terror betrifft, dann habe ich mein WLAN lediglich „Terrornetzwerk“ genannt.

Das dürfte eigentlich niemanden verwundern oder erschrecken, außer vielleicht ein paar Idioten und – die NSA. 😉

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Terrorist

  1. Huuh sagt:

    Du weißt ja, dass man als Terrorist gefährlich lebt, egal, ob man einer ist oder nicht. Na ja, solange du damit auf deinem Balkon bleibst, ist das Risiko ja begrenzt…

    Neulich holte ich ein paar Hemden aus der Reinigung und fand darunter einen weißen Kittel, der mir nicht gehört. Es war Faschingszeit; ich kaufte mir eine Kochmütze dazu, klebte einen gezwirbelten Bart aufs Kinn und zog damit auf die Prager Straße in der Hoffnung, dass man in mir einen der vielen Fernsehköche erkennt.

    „Eehj, Mullah, wo hast du dein Kamel?“ schrie da ein Jungspund aus einer Gruppe von Fans, die wohl selbst nicht so recht wussten, von wem oder was sie Fans waren. Jedenfalls konnte dieses Karnickel nicht mal ein Einhorn von einem Kamel unterscheiden.

    • Bernd Bernd sagt:

      Da hat dich also einer für einen Kameltreiber gehalten, nur weil du einen langen weißen Kittel und einen Bart hattest?! Tja, das passiert immer wieder. Allerdings denke ich doch, daß ein Mullah kein Kamel durch die Stadt treibt, denn das ist einer, der lesen kann. So wird er auch gelesen haben, daß ein Kamele treibender Mensch leicht für einen Kameltreiber gehalten werden kann.
      Übrigens bin ich ein echter Held! Du schreibst so leichtfedrig dahin, daß mir auf meinem Balkon keine Gefahr droht, aber weißt du denn, ob nicht schon eine Drohne zu mir unterwegs ist?! Die NSA könnte schließlich diese Gefahr im Osten (von Dresden) mit Stumpf und Stiel ausrotten wollen! Aber wenn sie sich schon an Komödianten vergreifen will, sollte sie das lieber mit Stumph und Stil erledigen! 😉

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