Ostern ´14 die Dritte



Aus der ´SZ´ vom 19.4.2014

Die Tatsache dieses Brandanschlages an sich ist sehr ernst und durch nichts zu entschuldigen. Daß er aber überhaupt möglich war, ist eine Lachnummer ersten Grades! Man stelle sich doch einmal vor: Da dringen fremde Personen nachts in ein Objekt der staatlichen Streitkräfte ein, zünden zig Fahrzeuge an und verschwinden dann unerkannt! Vielleicht hätte man dieses Gelände als militärisches Objekt auch so bewachen sollen wie ein solches, oder? Ich glaube kaum, daß das in einem NVA-Objekt möglich gewesen wäre. Das ist natürlich auch kein Wunder. Das waren doch sowieso alles schießwütige Bestien, die nur drauf gelauert haben, einen unbescholtenen Familienvater umzulegen.
Vielleicht aber ist es doch nicht ganz so vorteilhaft, die Objektwache in die Hände eines privaten Sicherheitsdienstes zu legen, anstatt Soldaten dafür einzusetzen, wofür sie ausgebildet wurden. Inzwischen hat man allerdings gelernt.
Hier greift wieder einmal der Witz, den ich jedesmal an den Mann bringe, wenn ich Fahrgäste aus dieser Offizierschule an Bord habe. Ich sage dann immer:
„Einen eventuellen Krieg mit Einsatz der NVA gegen die Bundeswehr hätten wir mit Sicherheit gewonnen, und zwar ohne einen einzigen Schuß!“

„Wir wären nämlich am Wochenende gekommen oder nach 16:00 Uhr, da wäre gar keiner da gewesen!“

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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