Wie man Stellenangebote richtig interpretiert

Es ist doch immer wieder interessant, wenn man schaut, was die Konkurrenz so treibt. Das ist so eine Art zwanghaftes Hobby von mir. Ein weiteres Hobby meinerseits ist das richtige Lesen von Stellenanzeigen, welche ja meistens mehr mit Werbung zu tun haben als man glaubt.
Wie passend ist es dann doch, wenn sich beide Hobbies in einem Punkt treffen, wie z. B. in diesem hier:

8x8

Aus der ´Dresdner Morgenpost´vom 14.6.2014

Das klingt schon mal nicht schlecht… , wenn man nur liest und nicht nachdenkt!
Ich lese Folgendes:
„Liebe(r) junge(r) Bewerber(in), dies hier ist der Traumjob für dich, wenn dir deine Rente egal ist, du mit wenig Geld zufrieden bist, mit Dienst auf Abruf einverstanden bist und dich nicht unterstehst, irgendwann einmal mehr Geld oder vielleicht sogar einen „ordentlichen “ Arbeitsvertrag zu fordern. Weiterhin solltest du aber Kenntnisse haben, die normalerweise ein Taxifahrer in 5 Jahren Tätigkeit erwirbt, zusätzlich aber die 5 jährige Erfahrung einer Sekretärin oder mindestens eines Call-Center-Agents. Die Nicht-Kenntnis der ´Hans-Böheim-Straße´ geht z. B. gar nicht!
Da hoffe ich doch, daß die Anzeige von Erfolg gekrönt wird, denn immerhin kostet die ja auch Einiges.

Ein Insolvenz- oder Stundungsantrag käme aber wahrscheinlich wesentlich teurer! 😉

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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4 Antworten auf Wie man Stellenangebote richtig interpretiert

  1. BB sagt:

    Hände hoch,
    wer jetzt alles erstmal die „Hans-Böheim-Str“ gegooglemapst hat!!!
    😉

  2. Stefan sagt:

    Du weißt aber schon, zu welchem Unternehmen 8×8 jetzt gehört? Es ist das selbe, das auch die „SZ“ herausgibt.

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