Technologien

Wie schon berichtet, bin ich mit dem Vito im Allgemeinen besser bedient als mit dem T5. Daß die Start-Stop-Automatik unendlich nervig ist, hatte ich schon erwähnt, aber es gibt am Vito noch ein anderes Ärgernis: die Handbremse!
Warum heißt die eigentlich „Hand“bremse? – Weil sie mit dem linken Fuß bedient wird, ist doch logisch, oder? Nun ja, diese hat die Eigenart, dem Fahrer selbst bei vollstem Krafteinsatz nicht das Gefühl des absolut sicheren Stehenbleibens zu vermitteln. Will man sie lösen, geht das auf keinen Fall dosiert, sondern nur mit einem Ruck. Wenn man den Verriegelungshebel zieht, dann „schnipst“ sie förmlich nach vorn. Wer nun aber denkt: „Wenn sie so schon nicht hält, dann ist sie natürlich jetzt vollkommen frei!“, der wird bitter enttäuscht. Sie quietscht nämlich, d. h. sie liegt etwas an.
Nun kostet der VITO ja „fast nichts“. Da muß man schon mal solche Kleinigkeiten verschmerzen können. Leider aber hat ja der VIANO fast dieselbe Technik und dessen Eigentümer werden das Quietschen vielleicht nicht dulden wollen, weil er ja ein wenig mehr kostet.
Ich habe hin und her überlegt, wie Mercedes dieses Qualitätsproblem finanzschonend in den Griff bekommt und gestern kam ich drauf!! Folgendermaßen wird ein solches Fahrzeug „gesampelt“:
Man nehme eine für VITO und VIANO gleiche Rohkarosse, versehe sie mit Fahrwerk und Bremsen und teste auf Quietschen. Dann wird die Sache supereinfach: Quietscht es, wird´s ein VITO, wenn nicht, wird´s ein VIANO!

Tja Leute, so einfach ist Fahrzeugbau!

😀

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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