Schuldabbau

Heutzutage ist ja „Schuldenabbau“ ein wichtiges Schlagwort. Normalerweise wäre es das auch für mich, mir fehlen halt nur die Abbau-Werkzeuge. Für den Schuld-Abbau allerdings hatte ich welche. Als ich im Dezember 2014 Moni und Klaus besuchte, habe ich mich nicht getraut, anschließend Monis Eltern zu besuchen, ich habe es ihnen aber anschließend versprochen. Fast 4 Jahre hat es schließlich gedauert, bis ich es wahrmachen konnte. Wesentlichen Anteil daran hatte meine „Senile Bettflucht“ von heute morgen. Wenn man um 8 schon auf den Beinen ist, wird der Tag natürlich lang und deshalb ergriff ich die Gelegenheit, erneut die Stätten meines sinnlosen militärischen Wirkens zu besuchen und den Tag abschließend für den fälligen Besuch zu nutzen. Ich begann also mit dem Flugplatzmuseum Cottbus und fuhr dann über Drewitz nach Taubendorf. Nachdem das dortige Objekt bei meinem letzten Besuch als Asylantenheim genutzt wurde, hatte ich jetzt richtig Gelegenheit zur Erforschung.  Man überlege sich: Ich finde jetzt nach geschlagenen 40 Jahren Gelegenheit, ein Geländeobjekt zu erkunden, in welchem ich ein ganzes Jahr ein- und ausging! Ist das nicht verrückt?! Ich befürchte, weitere 40 Jahre wird es nicht existieren, denn ihm rückt ein Tagebau auf die Pelle. Die Grundwasserabsenkung hat schon ihren vollen Betrieb aufgenommen.

Das Schöne an Heute war, daß ich Bildmaterial für mein Buch sammeln konnte

Hier z.B. sehen wir einen Unterstand für Funk-Lkw oder aber auch Stationsdienst-Wohnung(siehe auch Thema „Rundumverteidigung“ im Buch

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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