Schuld sind die Juden und die Radfahrer!

Dies ist in etwa ein Zitat aus dem Film „Das Narrenschiff„. Was die Juden anbetrifft, so kann ich im Moment nichts Schuldhaftes finden, bei den Radfahrern schon!
Wenn sich ein Radfahrer bei dem derzeitigen Wetter in den fließenden Verkehr traut, dann ist er erst einmal mutig und zweitens – ist es dann kein fließender Verkehr mehr! Aufgrund der Schneesituation sind alle Straßen zwischen 15 und 25% schmaler als sonst. Wenn dann noch ein Radfahrer unterwegs ist, wird sie natürlich noch schmaler. Normalerweise haben die Straßen Radwege, die aber nicht geräumt werden. Deshalb fahren die Radler auf der Straße, die zwar meist auch nicht geräumt wird, aber von den vielen Fahrzeugen „aufbereitet“ wird. Wenn man nun am besagten Radfahrer endlich vorbei ist, dann ist man verständlicherweise glücklich. Schließlich hat man auch für Radfahrer Verständnis und findet sich damit ab, daß man etwas langsamer vorwärtskommt. Nicht aber der Radfahrer! Dieser findet sich nicht damit ab! Nachdem er viele Fahrzeuge aufgehalten hat und diese dann unglücklicherweise von einer roten Ampel aufgehalten werden, radelt er wie selbstverständlich an allen vorbei nach vorn, um dann alle ab dem 2. Fahrzeug wiederum aufzuhalten. Die Krönung war dann, daß er beim Abbiegen in eine Seitenstraße nicht deren rechte, sondern die linke Fahrbahnseite anvisierte, was einen entgegenkommenden PKW zu einem waghalsigen Manöver zwang. Als ich ihn endlich überholen konnte, habe ich ihn durch das geöffnete Fenster gefragt, ob er meint, daß sein Fahrstil in Ordnung sei. Daraufhin erntete ich nur unverständliches Gebrabbel, was bei mir 3 Fragen aufwarf:

Ist er Ausländer, ist er besoffen oder ist er einfach nur doof?

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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