Zuverlässigkeit, die Zweite

Erst einmal muß ich bemerken, daß der Spruch: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ entgegen meiner eigenen Meinung scheinbar doch seine Berechtigung hat. Immer wenn ich schon 6:30 Uhr auf der Piste bin, geht die erste Tour zum Flughafen. So geschah es auch heute. Das Schöne daran ist, daß ich im Südosten Dresdens wohne und der Flughafen im Norden liegt. Die Stunde Wartezeit dort oben kann man dann leicht verschmerzen, vor allem, wenn die nächste Tour auch recht gut aussieht. Der Fahrgast hatte ein Ziel der „sacht gehobenen“ Preisklasse, wobei ich natürlich an dieser Stelle einmal bemerken muß, daß der Dresdner Flughafen nicht der Münchner ist und also auch keine Fahrpreise ins Stadtzentrum erzeugt wie dieser. Nachdem wir uns sehr angenehm unterhalten hatten, bestellte er mich um 15:15 Uhr zur Rücktour. Also zusammengefaßt: Versprochen, geplant, geschehen! Ich hatte mir auf der Rückfahrt von einer etwas weiteren Krankenfahrt etwas Zeit gelassen, bin noch „kondittern“ gegangen und kam genau 15:00 Uhr am vereinbarten Ort an. Keine Minute später ging die Post bereits ab! In solchen Momenten hebt sich die Stimmung weit mehr als der Fahrpreis eigentlich ausmacht. Auch diese Tour war recht unterhaltsam und ich würde mich freuen, wenn mich der nette Herr hier besuchen würde. Alles in Allem war heute ein Tag, der sich gelohnt hat, und das nicht nur finanziell.

Und nun die Frage an Nichtsachsen: Was heißt „kondittern“?
Tip: Es ist gar nicht so schwierig.

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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