Treffer!

Meine heutige morgendliche Einstiegsfahrt war ein Volltreffer! Leider aber nur mit Hilfe des Treffers der Kollegin einer anderen Firma: Mitten in´s Knie!
Da hatte nämlich ein kleines Hotel an der Peripherie zwei Großraumfahrzeuge für 15 Personen von hier zur Messe geordert. 15 Minuten vor Abfahrt waren allerdings aus den 15 Leuten – 5(!) geworden. Deshalb bestellte das Hotel einen Wagen ab. Und nun kommt der Treffer in´s Spiel: Die Kollegin blieb nämlich im Wagen sitzen, während ich in´s Hotel ging und den ganzen Zores live miterlebte. Als nun eine der beiden Rezeptionistinnen bei unserer Zentrale einen Wagen abbestellte, sagte ich zur anderen fast wörtlich: “ Na gut, wenn ihr bloß noch einen braucht, dann mache ich eben die Pfeife, weil ich am Stand der Zweite war.“ Anschließend ging ich schleunigst raus, denn am Stand war noch mehr zu holen. …und noch bevor ich in meinen Bus einstieg, – fuhr die Kollegin davon! —> 2 Rügen: Die erste für die Zentrale, die nicht das zweit-, sondern das erstvermittelte Taxi storniert und die zweite für die Kollegin, die in dieser Situation ihren gewiß nicht unhübschen Popo in Richtung Hotel-Lobby bewegt hätte, um Up to date zu sein. Selbst wenn ich sie beim Herauskommen noch erwischt hätte, wäre die Tour die ihrige gewesen! Denn auch wenn das irritiert: Es gibt noch Taxifahrer mit ausgeprägtem Rechtsempfinden.

Und schon sind wir beim zweiten Thema des Tages: Wenn ich doch den Popo der Kollegin erwähne, so bin ich doch bestimmt kein geringerer Sexist als Reiner Brüderle von der FDP! Hat doch dieser schleimige alte Sack schon vor geraumer Zeit im Vollrausch der Selbstüberschätzung einer jungen Journalistin ebenso schleimige Avancen gemacht, worauf diese spontan in Tränen ein Jahr später in eine Kolumne ausbrach und sich bitterböse darüber beschwerte. Ich überlege die ganze Zeit: Was wäre wohl gewesen, wenn die besagte Journalistin Avancen von… – nun sagen wir mal: George Clooney oder einem anderen als „Sexiest Man Alive“ beschimpften Herrn bekommen hätte?

Hätte sie sich beklagt oder wäre sie vor Ekel in eine Ohnmacht gefallen?

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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