Logik der Weltpolitik

Am vergangenen Sonnabend fand ich wieder einmal in meiner Lieblingszeitung ein besonderes Schmäckerchen:

Schaller

Aus der ´Sächsischen Zeitung´ vom 27.9.2014

Besser kann man Kindern die aktuelle Weltpolitik nicht erklären! Nur einer hat das alles schon vorausgesehen: Stanislaw Lem. In seiner Sammlung „Sterntagebücher“ behandelt eine Episode den kalten Krieg, wie er wirklich war! 😉
Hier ein Auszug aus WIKIPEDIA speziell zu dieser Episode:
Sechsundzwanzigste und letzte Reise: Tichy hört von den Mucken auf dem Planeten Meopsera, die eine außerordentliche Ähnlichkeit mit den Menschen haben sollen, und macht sich auf die Reise dorthin, ohne den genauen Kurs zu kennen. Als er versehentlich auf einer unbekannten Welt landet, findet er die Mucken doch seltsamer als gedacht. Sie behaupten, Merikaner zu sein, verehren eine Gottheit namens Ejbom und fürchten sich vor einem Feind namens Rascha. Natürlich stellt sich heraus, dass Tichy in den USA gelandet ist, mitten in der Atombombenhysterie, und er beendet seine Aufzeichnungen im Untersuchungsgefängnis. – Diese Persiflage auf den Kalten Krieg war lediglich in der ersten polnischen Ausgabe (1957) und der 1961 in der DDR erschienenen Übersetzung dieser Ausgabe enthalten. Lem ließ in den Vorworten späterer Ausgaben erklären, die 26. Reise habe sich als apokryph herausgestellt.

Die beschriebene DDR-Ausgabe von 1961 habe ich vor geraumer Zeit gelesen und mich gerade auch über diesen Teil scheckig gelacht. Ich wäre glücklich, wenn jemand dieses Buch noch besäße und es mir leihweise überlassen könnte. Die besagte Episode würde ich dann an dieser Stelle einfügen.
Auf jeden Fall kann man zum heutigen Thema „Waffen- und Kriegskunde“ nur fragen:

„Noch Fragen, liebe Kinder?“

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Logik der Weltpolitik

  1. ednong sagt:

    Uh,
    ich glaube, der untere TEil deines Posts ist doppelt.

    Und ja, schon schön satirisch, das Ganze. Traurig, dass es wahr ist.

    • Bernd Bernd sagt:

      Ach du Sch… , ich werde alt! Ich habe zwar keine Nagezähne, aber schlafe wie ein Karnickel: mit offenen Augen!
      …und weißt du, wie satirisch das Ganze erst wäre, wenn ich die 26. Reise von Ijon Tichy hinterhergeschickt hätte! Aber keine Sorge, ich bleibe dran. Wenn ich die Reise ergattert habe, melde ich es!

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