Notfall-Equipment

Jeder, der schon mal mit einer Passagiermaschine geflogen ist, sollte zumindest aus den Sicherheitsbelehrungen das Notfall-Equipment kennen, das ihm während des Fluges zur Verfügung steht. Dazu gehört z.B. auch eine Atemmaske, die bei Druckabfall in der Kabine von der Decke herabfällt. Dieser Notfall ist in einem Taxi nun wohl eher nicht zu erwarten, dafür aber manch anderer. So gibt es z.B. Situationen im Straßenverkehr, die den Druck eher steigen lassen, und zwar den Leidensdruck von Fahrer oder Gästen im Hirn! Dieser kann nämlich mitunter derartig gravierend sein, daß auch er körperliche oder seelische Schäden hervorruft und ist deshalb nicht zu unterschätzen.
Nicht umsonst sagt der Volksmund bei horrenden Situation: „Das ist zum in´s … beißen!“, wobei die drei Punkte für alle in dieser Situation zur Verfügung stehenden Gegenstände stehen kann. Der Fahrer hat es einfach, denn er hat sein Lenkrad, welches meist recht zahnfreundlich ummantelt ist. Was aber tut der geneigte Fahrgast, wenn ihn die krankmachende Situation ebenso angreift… Nur mal eine kleine Auswahl von heute:
—> Radfahrer fährt wie immer bei Rot los – Autofahrer/in neben ihm denkt, es geht los und fährt einfach mit.
—>Transporter mit Anhänger will nach rechts in dieselbe Straße abbiegen wie entgegenkommendes Taxi nach links, läßt letzterem aber die Vorfahrt. 50 m weiter hält Taxi, Transporterfahrer hupt, steigt aus und kommt genervt fragen. Tja, Taxis halten ab und zu, um Fahrgäste rauszulassen. – Kleines Bonbon: Fahrgast und Transporterchef kennen sich. 🙂
—>Paketdienst schneidet in enger Rechtskurve nach Bhf Neustadt mal fix die halbe rechte Spur ab, Fahrzeugdistanz Mitte Transporter – Front Taxi ca. 10 cm

Hier nun greift meine aktuelle Erfindung: Statt einer Atemmaske fällt von der Decke an einem Band ein Beiß- oder Wurfring  herunter. Die Auswahl kann anhand der jeweiligen Fahrgäste auf den betreffenden Sitzen voreingestellt werden.

Diese Lösung ist einfach und zudem sehr preiswert, denn besagte Utensilien gibt es für wenig Geld in Spielgeschäften oder im Internet(z.B. bei Amazon gesehen).

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
Dieser Beitrag wurde unter Fahrkünste, Gesundheit, Handel, Radfahrer, Taxi abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.