Partnerschaften

Wenn man einen Blog schreibt, wird man erfahrungsgemäß ab und zu oder auch öfter kontaktiert, um eine so oder so angelegte Zusammenarbeit herbeizuführen. Meist sind es geschäftliche Gründe, wegen denen ich angeschrieben werde, aber es gibt auch anderes. Heute zum Beispiel erhielt ich eine Kooperations anfrage des Blogs „So lebt Dresden„. Das ist ein optisch recht gut aufgemachter Blog, bei dem ich aber das Gefühl habe, daß hier der Kommerz sein Unwesen treibt. Das allerdings ist jeden Blogs eigene Angelegenheit.
Nur wenn Bezug auf Dresden und Dresdner genommen wird, muß man auch viel über Dresden wissen. Das kam mir in diesem Artikel nicht so vor. Deshalb schrieb ich dort den nachfolgenden Kommentar:

Erst beim Aufsuchen eurer Seite „Wir über uns“ bin ich dahintergekommen, warum ich bei diesem Artikel mit euch nicht mitgehen kann: Ich bin einfach älter! Denn was war das bekannteste, weil gutschmeckendste Softeis in Dresden? Haselbauer! Früher war deren Laden am Bahnhof „Fucikplatz“ der Pioniereisenbahn. Haselbauer-Eis gibt es auch heute noch, nur daß der eine (am Dr. Külz-Ring) den Namen gekauft hat und die andere (gegenüber Hotel Newa) das Rezept weiß und nutzt. Und nun dürft ihr… Nein, nicht dreimal, sondern nur einmal raten, wo es das beste Softeis in Dresden gibt!

Der „Ur“-Dresdner braucht natürlich auch dieses eine Mal nicht zu raten – Er weiß es!

 

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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2 Antworten auf Partnerschaften

  1. Willi sagt:

    Hallo Bernd,

    „vielen Dank für deinen Kommentar.

    Wir freuen uns immer wieder, wenn sich eingefleischte Dresdner aus älteren Semestern an unserem Blog beteiligen. Natürlich können wir das Wissen und die Erfahrung nicht vorweisen, aber dafür machen wir ja solche Interviews und unsere eigenen Erfahrungen 🙂
    Es ist uns nicht bewusst in unserem Beitrag eine direkte Wertung abgegeben zu haben. Wir haben lediglich ein bisschen Nostalgie versprühen und Lust auf ein Eis machen wollen. Gegen Haselbauer gibt es natürlich nichts einzuwenden – das steht außer Frage! Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache!“

    Da ich gerade diesen Beitrag auf deinem Blog lese, möchte ich gern noch einen Punkt klarstellen. Wir haben dich nicht erst am 21.05., sondern schon am 03.04. kontaktiert, worauf wir bisher noch keine Antwort bekommen haben. Sie auf diese Weise (mit einer Kritik an unserem jungen Team und unserem Interview-Partner) zu erhalten, ist schon ein bisschen schade.

    Freundliche Grüße

    • Bernd Bernd sagt:

      Asche auf mein Haupt! Ich habe wirklich lange nicht hingesehen, wie gerade die letzten Tage auch, denn ich hatte einfach zu viel um die Ohren.

      Wenn man einen Geschäftsmann öffentlich „verbreitet“, ist das immer Kommerz. Und außerdem bin ich mir sicher, daß eure Seite rasend schnell kommerziell werden wird… es sei denn, ihr habt den knallharten „Nicht-Kommerz-Plan“. Denn – und jetzt kommt ein dickes Lob – eure Seite ist darstellerisch wesentlich abwechslungreicher als meine eigene. Ich sage das vollständig neidlos, denn ich habe eine komplett andere Philosophie. Mit diesem Outfit wird es nicht lange dauern, bis ihr Angebote bekommt, die euch ins Grübeln bringen.
      Der Eismann „durfte“ nicht unwidersprochen bleiben, denn der Uneingeweihte liest aus dem Text, daß dieser junge Mann der einzige ist, der „DDR-Softeis“ herstellt, weil er die alten Maschinen hat. Diese nämlich hat Frau Haselbauer auch, aber vor allem das erfolgreiche (Eis-)Rezept!
      Sachlich gebe ich euch gern weitere Tips aus der „Ecke der alten Säcke“. Immerhin bin ich Lokalpatriot, was man aus meiner Unterüberschrift unschwer herauslesen kann.
      Wenn ihr einen ersten wichtigen Tip wollt, gebe ich euch diesen diesmal „im Dunkeln“.

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