Ich bin berühmt!

Nach den vielen Monaten, die mein Blog schon besteht, kann ich nun endlich sagen, daß ich langsam berühmt werde! Ich bemerke das eigentlich nicht am hohen Leseraufkommen oder an Einladungen in Talkshows oder dergleichen mehr… Nein, ich merke das vielmehr daran, daß mein Spamfilter und der Papierkorb in letzter Zeit ständig prall gefüllt sind. Heute zum Beispiel waren es 6 Punktlandungen im Papierkorb innerhalb eines Tages, zum Glück automatisch. Ich weiß nicht, wofür da alles geworben werden soll, denn es sind sehr oft nur kryptische Zeichen zu sehen. Zumindest sind die Versender alles nur stinkend faule Säcke! Robots programmieren zu lassen, die dann automatisch über Gästebücher und Blogs rauschen und dort ihren Müll hinterlassen, ist eine ausgesprochen linke Geschäftsidee. Die „Geschäftsmänner“ liegen bestimmt währenddessen am Pool und haben eine Hand im Schritt.

Hoch lebe die Marktwirtschaft!

Bernd

Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ethik, Finanzen, Handel, Politik, Privat abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten auf Ich bin berühmt!

  1. Y. Yvonn von Pfannen-Oehler sagt:

    Müll versenden ist keine linke Geschäftsidee! Es ist Marktwirtschaft pur. Mein Mann ist weltweit drin in dem Business. Müll ist das einzige, was wirklich Zukunft hat, meint er.

    Manchmal ist er ein bisschen ölig. Na ja, ein Ölscheich eben. Als ich ihm sagte, dass Dresden die schönste Stadt der Welt ist, strich er mir mit der Hand über den Kopf, wie man es mit einem Kind macht. Nimm die Ölpfote weg, dachte ich nur.

    Gut, er ist weit herumgekommen. Aber ich war nun in Fahrt und schrie ihn an. „Hier hat ein Taxifahrer ein Blog, und er schreibt, es ist ein Blog aus der schönsten Stadt der Welt!“

    „Das heißt ´EinEN Blog`“, sagte Haschisch ben Hafer ibn Stichmich und fügte versöhnlich hinzu: „Mag ja sein, dass Dresden eine schöne Stadt ist.“

    „Die schönste der Welt!“ brüllte ich ihn an. Und schrie: „Es heißt DAS Blog, du Ölbock!“

    Aber dann brachte er mich aus der Fassung. Er sagte: „Dresden ist eine schöne Stadt. Aber dieser Mann, der Taxifahrer, ist wohl noch nie bis Hoyerswerda gekommen. Wenn du willst, nehme ich dich einmal mit…“

  2. Yfette-Ywonne sagt:

    Natürlisch hast Du recht, wenn Du meinst, dass isch das auch sein lassen kann.

  3. Bernd K. sagt:

    Möge allen Massenmüllverursachern die Hand (wo auch immer) abfaulen!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.