Das Lob Deutschlands

Heute wurde mir schlagartig bewußt, wie eng Deutschland mit dem Lob verbunden ist. Das zieht sich durch die ganze Geschichte. Bis zum Pleistozän wollen wir dabei nicht zurückgehen, denn wer weiß schon, ob sich dieser oder jener Saurier schon als Deutscher gefühlt hat. Aber fangen wir doch mal beim ollen Fritz an und dehnen das noch etwas bis zu seinen mißratenen Kindern: Damals war es fast das Größte, sich zu verloben. Später dann kam der kleine oberlippenbärtige Eigenlober, dem das alleine nicht reichte, weswegen er auch anfing, die Bäume anderer Länder zu entloben, was die ihm aber heimzahlten, indem sie das Lob unter seine Eichen und Linden fallen ließen. Diese Art der Entlobung haben ein paar Jahre später noch andere nachgemacht, aber das wiederum waren ja die Guten – sagt man.
Als das Lob in Deutschland wieder nachwuchs, wurde in beiden Hälften viel gelobt, was allerdings jeweils eine andere Bedeutung hatte. Links des ´Bollwerks für den Frieden´/ ´Schandmauer´ wurde der Entlobungskopierer gelobt und rechts wurde gelobt, diesen genauso nach Hause zu schicken wie nach dem ersten Versuch.
Heute nun ist die Trennlinie Geschichte und jeder Unbeteiligte lobt den anderen Unbeteiligten für dessen hohen Anteil daran. Auf jeden Fall scheint mir die ganze Loberei nur Lob und Trob zu sein…  äähhh, war das jetzt eigentlich korrekt?! Hieß das nicht irgendwie anders? Ich wollte doch immer alles richtig schreiben, sonst lobt mich doch keiner. Ich glaube, ich bin total überarbeitet, habe aber die Lösung!

Ich werde jetzt erst mal urloben!!

😉

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Über Bernd

Baujahr 1955, männlich, nicht mehr zu haben, Mechatroniker, Elektriker, Technikinformatiker und - natürlich - Taxifahrer
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