Partnerschaften

Wenn man einen Blog schreibt, wird man erfahrungsgemäß ab und zu oder auch öfter kontaktiert, um eine so oder so angelegte Zusammenarbeit herbeizuführen. Meist sind es geschäftliche Gründe, wegen denen ich angeschrieben werde, aber es gibt auch anderes. Heute zum Beispiel erhielt ich eine Kooperations anfrage des Blogs „So lebt Dresden„. Das ist ein optisch recht gut aufgemachter Blog, bei dem ich aber das Gefühl habe, daß hier der Kommerz sein Unwesen treibt. Das allerdings ist jeden Blogs eigene Angelegenheit.
Nur wenn Bezug auf Dresden und Dresdner genommen wird, muß man auch viel über Dresden wissen. Das kam mir in diesem Artikel nicht so vor. Deshalb schrieb ich dort den nachfolgenden Kommentar:

Erst beim Aufsuchen eurer Seite „Wir über uns“ bin ich dahintergekommen, warum ich bei diesem Artikel mit euch nicht mitgehen kann: Ich bin einfach älter! Denn was war das bekannteste, weil gutschmeckendste Softeis in Dresden? Haselbauer! Früher war deren Laden am Bahnhof „Fucikplatz“ der Pioniereisenbahn. Haselbauer-Eis gibt es auch heute noch, nur daß der eine (am Dr. Külz-Ring) den Namen gekauft hat und die andere (gegenüber Hotel Newa) das Rezept weiß und nutzt. Und nun dürft ihr… Nein, nicht dreimal, sondern nur einmal raten, wo es das beste Softeis in Dresden gibt!

Der „Ur“-Dresdner braucht natürlich auch dieses eine Mal nicht zu raten – Er weiß es!

 

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Luftlos

Ja, kein Schreibfehler: Es geht wirklich um Luft und nicht um Lust.

Nachdem ich vor 4 Wochen meinen VITO unglücklich abparken mußte, bekam ich zeitweise einen TOURAN als Arbeitsgerät, was natürlich Kollegenkommentare nach sich zog, die von „Na, degradiert?“ bis „Wohl zu heiß gewaschen?“ reichten. Am Dienstag nun bestieg ich wieder einen VITO. Jetzt ging es natürlich andersherum. Auf Anfragen sagte ich diesmal: „Ja, ich habe den Wagen wieder aufgeblasen.“
So brachte ich also am Nachmittag zwei junge Damen zum Flughafen, kassierte und stieg wieder ein. In dem Moment, als ich den Fuß auf das Trittbrett stellte, erklang ein Geräusch, als wenn man auf eine hohle Haselnuß tritt. Nun lagen dort zwar 2/3 Steinchen, aber das Geräusch paßte nicht dazu. Sei es wie es sei, ich fuhr auf die Platte, wo mich von den dort stehenden Kollegen einer besonders entgeistert anguckte. Als er den Mund öffnete kam ich seiner vermeintlichen Frage zuvor und brachte den Spruch mit dem Aufblasen. Normalerweise bringt das einen kurzen Lacher, hier aber konterte er mit dem Satz: „Wieso aufgeblasen, der ist doch ganz unten!“ Ich dachte mir: „Wovon redet der Kerl und folgte seinem Blick zu meinem… platten Vorderrad! Ja Kruzifix noch eins, wie geht das?! Gerade bin ich noch über die Autobahn gedüst, da hätte ich doch was merken müssen!
Aber wie so oft hieß es jetzt: „Alles Jammern nützt nichts, anpacken ist gefragt.“ Also stellte ich meinen Wagen zur Seite und wechselte in aller Seelenruhe das Rad. Den heutigen Tag hatte ich schon abgehakt. Sehr nett war dann natürlich die Geste der Kollegen, mich wieder an die alte Stelle in der Schlange zu lassen. Vielleicht war es auch ein Dank für das Entertainment, das sie von mir geboten bekamen. So eine Liveshow von einem Kollegen bekommt man ja schließlich nicht alle Tage.
Es stellte sich heraus, daß das Ventil defekt war. Es muß also das bewußte Geräusch verursacht haben. Wie, das wissen allerdings die Götter.

Zumindest kann ich behaupten, daß ich nach ca. 30 Jahren das erste Mal wieder einen Defektwechsel vornehmen mußte.

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Herumsteher

Da gibt es doch ein großes Haus in Dresden, in dem viele, viele Leute wohnen. Und diese Leute nutzen alle Errungenschaften der Zivilisation, wie das halt so üblich ist. Dazu gehört natürlich auch fließend warmes und kaltes Wasser. Für den Betreiber des Hauses wäre es ein Horror, wenn es ein klempnerisches Desaster gäbe, was den Leuten die Nutzung des Wassers verkümmelte. Deshalb ruft sie ängstlich bei der Klempnerinnung an, ob nicht mal ein Meister mit vielleicht einem, besser aber noch mit zwei oder drei Autos vorbeikommen könne und sich vor das Haus stellt. Es könnte ja was passieren, wo er gebraucht wird. Und so stehen halt täglich Klempnerautos vor dem Haus in der Hoffnung, das Wasser möge wenigstens einmal einen anderen Weg nehmen als aus dem Hahn in den Abfluß. Falls da nun jemand denkt: „Na das ist ja prima, mit dieser Art von Prävention kann doch der Klempner prima Geld verdienen!“, dann muß man ihm sagen: Der Klempner verdient gar nichts, denn von Geld war nie die Rede! Aber er ist ja auch bescheiden, denn ein inniger Händedruck als Dank für die Beseitigung tatsächlich auftauchender Probleme reicht ihm vollkommen aus. Ab und zu muß der Kollege Handwerker mal kurz weg, um Kunden zu bedienen, die ein wirkliches Problem haben und für dessen Beseitigung auch ordentlich bezahlen. Dann aber ruft sofort wieder der Hausherr an und der Meister stellt sich wieder 3 Stunden für lau vor die Tür.
So vergeht Jahr für Jahr und der Klempnermeister lernt einfach nichts dazu und steht deshalb tagaus tagein vor dem Haus und wartet auf Kundschaft…

…irgendwie kommt es mir jetzt aber so vor, als hätte ich was durcheinandergebracht. Mal überlegen: Also Klempner – nein – Klempner waren es nicht… Mein Gott, sind das nicht etwa doch Taxen, die da vor einem Dresdner Hotel stehen, nur um dessen Personal eine Freude zu bereiten?! Es ist doch wohl nicht möglich, daß hier jemand eine Bereitstellungsleistung bestellt, sie aber nicht bezahlen will. Wir sind doch hier nicht bei „Wünsch Dir Was“!

Von mir aus kann die Funke den ganzen Tag „Hotel XY uv“ brüllen! Das interessiert mich einen Sch…dreck!!!

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Schon wieder mal: Nachtrag!

Nachtrag scheint wirklich ein wunderbares Wort zu sein, denn es paßt oft zur Geschichte. Heute z.B. ist es wörtlich gemeint. Laßt uns also abtauchen in die kleinen Geschehnisse des heutigen Tages: Es war irgendwann gegen Mittag, als ich eine Abholung an einem Dresdner Hotel hatte. Ein Herr „X“ wollte transportiert werden. Als ich am Hotel ankam, stand dort eine Frau mit Plastebeutel und Koffer, die mir freudig entgegenschaute. Animiert von ihrem Blick öffnete ich das rechte Fenster, um die Frage entgegenzunehmen, ob ich ihr Taxi sei. Ich antwortete sofort: „Wenn sie Frau „X“ sind und noch auf die Schnelle zu einer Geschlechtsumwandlung bereit sind, dann paßt es“. Als sie aber zu letzterem nicht bereit war und außerdem erklärte, sie habe der Rezeptionistin persönlich den Auftrag erteilt und das gänge schon in Ordnung, habe ich akzeptiert. Ihre Erklärung nämlich, daß ihr Mann das Zimmer gebucht habe, zeigte mir wieder einmal: Du kannst sein, was oder wer du willst, wichtig ist in der heutigen Welt immer nur der, der bezahlt(oder eben bestellt und bezahlen läßt). – Langer Rede kurzer Weg: Die Dame wollte zum HBf. Alles ging schnell: Die Bezahlung sowieso dank 2km Anfahrt sowie auch die Verabschiedung. Als sie im Bahnhof verschwand, dachte ich nur noch kurz: „War denn das Bild von ´Reisender mit Beutel und Koffer´ vorhin nicht irgendwie anders?“… Nun ja, fruchtlose Überlegung. Der nächste Fahrgast war schnell gefunden: ´Ecke Raum Nürnberger´. Einladen —> Bernhardstraße und gut! Nein, nicht ganz, ein Beutel zuviel! Der Gedanke mit dem Bild kam wieder.
Ein kurzer Check des Beutels ergab: Wasserflasche, Apfel und dickes Buch, also deutliches Reisezubehör für Leute, die gern lesen. Also dann schnell mal den inneren Gehirnticker durchlaufen lassen. Was haben wir?: Eine Dame namens „X“, deren Zug bald geht, die aber noch schnell eine Karte kaufen muß und beim Bezahlen des Taxis zuerst fälschlicherweise einen „Zwanzig-Franken“-Schein in der Hand hatte. Das ist ja nicht wenig. Also schnell zur Bahnsteiginfo gesaust und eine Frau „X“ aus der Schweiz ausrufen lassen. Es dauerte auch nur etwa 3 Minuten, bis sie erschien. Sie war absolut happy und fragte mich verwundert, woher ich den Namen habe. Auf meine Antwort, der habe doch bei meinem Auftrag auf dem Display gestanden, meinte sie: „Ach na klar, die Sache mit der Geschlechtsumwandlung!“ Sie nahm mich beim Kopf und drückte meinen „Mister Taxi“-verdächtigen 3-Tage-Bart an ihre Wange. Darauf verabschiedeten wir uns herzlich und ich entschwand.

Und da glauben doch tatsächlich einige Leute, ich sei ausländerfeindlich! Also nein!!

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Notausgang

Ich glaube, gestern habe ich die ultimative Lösung für mein Umsatzproblem gefunden. Da aufgrund der noch laufenden Osterferien nicht damit zu rechnen war, daß sich in dieser Woche noch irgendwas am Umsatz ändert und ich im familiären Bereich sowieso einen Arsch voll Arbeit habe, habe ich ganz schnell 2Tage Urlaub eingereicht!

Ich kriege dadurch zwar keinen Pfennig mehr als sonstl, aber jede Menge weniger Frust!

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Ostergeschenke live

Heute mache ich mir mal den Spaß, direkt aus dem Wagen zu bloggen. Ich bin heute vormittag am Flughafen gelandet, aber weil es hier…

Huch! Schreck laß nach! Da kkommt doch tatsächlich ein Auftrag außer der Reihe!… So, bin wieder da. Es ging nur schnell von Weixdorf zum Flieger.

…nichts zu tun gab, habe ich mir eine Vorbestellung „gehackt“. Schnell Langebrück -> Flieger gefahren und dann ab nach Weixdorf wegen Dialysefahrt. Nach der beschriebenen Überraschungsfahrt bin ich natürlich wieder zurück und habe diese doch noch bekommen. Jetzt muß ich erst mal abzwitschern.
Dialyse ging zur CDF. Inzwischen bin ich am Hbf. Ich bin gespannt, ob mir das Glück hier auch so hold ist.

Eckig bin ich schon mal. – Na gut, auch das hat nicht lange gedauert. Klingt gut – das alles – stimmts? Leider ergab das alles in allem nur 5 Fahrten, so daß der Umsatz immer noch grottig ist. Aber was zeichnet das Osterfest aus?!

Richtig, die Hoffnung!

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Plappertasche

Bisher habe ich den Begriff „Plappertasche“ immer als sprachliche Erfindung betrachtet, aber heute mußte ich mich eines besseren belehren lassen. Was paßt nämlich exakt zu diesem Begriff?: Ganz klar, eine Tasche, die plappert! Ich erlebte sie heute morgen, als ich ein Ehepaar mittleren Alters zum Flughafen bringen sollte. Unter ihren Gepäckstücken befand sich auch eine Tasche, die ich sorgfältig in den Kofferraum einrangierte.
Als Abschluß schob ich sie noch ganz nach hinten, was ihr wohl mißfallen hat, denn sie fing an, ohne Unterlaß zu plappern. Des Rätsels Lösung ahnt der geneigte Leser sicherlich: Ich hatte beim Schieben der Tasche den an der Stirnseite verstauten Radiowecker in Gang gesetzt.

Tja, heute hat halt jeder etwas zu sagen.

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Einmaligkeiten

Manchmal ist das Herumzappen im TV-Dschungel eine lohnende Angelegenheit, denn irgendein Spaß oder Schwachsinn findet sich immer. So geriet ich heute in die Sendung „Maintower“ beim HR. Hier wurde unter anderem über ein gesamtstädtisches Skater-Event in Frankfurt/M. berichtet. Alles war natürlich Spitze und Friede und Freude und Eierkuchen und „Bestimmt einmalig in Deutschland!“ Also ich weiß ja nicht, welchen Eindruck man in Frankfurt von der Größe Deutschlands hat, aber Dresden scheint in diesem Weltbild definitiv nicht vorzukommen. Sonst wüßte man wohl etwas mehr als nichts über das Dresdner Nachtskaten seit 2004.
Aber ich will nicht weiter meckern, denn ich habe ja Verständnis für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Ich finde, man sollte ihnen den Glauben lassen, Deutschland ende in der Entfernung von 100km von Frankfurt.

Und deshalb: Nicht beirren lassen! Immer weiter skaten! 😉

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Mißverständnisse

Heute hatte ich endlich mal wieder das seltene Glück einer Fahrt ins grüne Umland, diesmal das von Gröditz. Teilweise sind die Straßen dort recht schmal, so daß sich  zwei LKW nur unter größter Vorsicht begegnen können. Das Überholen dagegen funktioniert überhaupt nicht. Selbst ein kleineres Fahrzeug muß sich beim Überholversuch eines großen mit dessen Fahrer verständigen.
Ich hatte nun das Pech, daß in einer kleineren Ortschaft gerade kurz vor meiner Nase ein Linienbus die Haltestelle verließ und dann einige Zeit vor mir herfuhr. Ich habe mich natürlich immer schön in seinem Spiegel gezeigt und hoffte, daß er den Wink versteht. Irgendwann flehte ich dann innerlich: „Mein Gott, kann der mir nicht mal ein Zeichen zum Überholen geben?!“ Und siehe! Es geschehen noch Wunder: Er blinkte auf freiem Felde nach rechts. Ich nahm die Einladung sofort an und zog flink an ihm vorbei. Als ich auf Fahrerhöhe war, grüßte er freundlich dreimal kurz mit der Hupe und ich im Anschluß mit der Warnblinke zurück. So liebe ich das! Wenn man Hand in Hand arbeitet, ist es nur noch halb so kompliziert. Ich schaute noch mal dankbar in den Rückspiegel und sah, … – wie er nach rechts abbog! Da war doch tatsächlich eine Abzweigung und wenn er nicht auf den Acker gefahren sein sollte, mußte diese so schmal gewesen sein, daß ich sie weder vorher noch nachher gesehen habe.
Bis jetzt sah die Kommunikation der Instrumente ja folgendermaßen aus:

Er: „Ich bleibe jetzt rechts, du kannst vorbei.“
Ich: Glänze durch sofortiges Handeln.
Er: „Spitze, da dauert´s nicht so lange.“
Ich: „Ich danke dir auch.“

Jetzt aber klingt das ganz anders:

Er: „Ich biege jetzt gleich ab. Bleib hinten, du hast sowieso gleich freie Bahn!“
Ich: „Das könnte dir so passen, dich aus dem Rennen zu stehlen!“
Er: „Ich habe doch gesagt, Bleib hinten, du Arschloch!“
Ich: „Du kannst mich mal an selbigem lecken, ich komme sowieso vorbei!“

So sehen halt Mißverständnisse aus.

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Abgepritscht!

Im Moment herrscht ja relative Ruhe an der Taxifront. Die 8×8 ist kaum noch zu bemerken in Dresden, MyTaxi kann man vergessen und auch UBER kriegt hier kein Bein auf die Erde. Warum wohl?! Das muß doch irgendwelche Gründe haben, wenn „neue Ideen“ der Taxivermittlung nicht zünden. Auch wenn noch mehr „Erfinder“ kommen, die insbesondere die Taxi-Bestellungen revolutionieren wollen, werden sie genauso durch´s Eis brechen wie alle anderen vorher. Warum das so ist, sollte selbst dem Dümmsten klar werden: Es gibt kein besseres System in Großstädten als das Vorhandensein einer einzigen Zentrale für eine ganze Stadt. Mit besserem System meine ich auch nicht: „Besseres System für Taxifirmen“, sondern für den Kunden. Dieser hat bei uns alle etwa 530 Wagen der Stadt unter einer Nummer zur Verfügung. Das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland. Fast alle Großstädte haben drei oder mehr Vermittlungen. Schon diese Tatsache allein umgeht die deutschlandweite Beförderungspflicht für Taxis. Das funktioniert ganz einfach: Ist dem Disponenten eine Fahrt zu unlukrativ, sagt er einfach, man habe im Moment keinen Wagen verfügbar. Wenn sie aber einträglich erscheint, sagt man sofort zu! Dabei ist es egal, ob gerade ein Wagen frei ist oder nicht. Es dauert dann halt etwas länger. Wenn der Kunde dann insistiert, wird er mit blumigen Worten vertröstet, daß der Wagen im Stau steckte, aber dieser jetzt aufgelöst ist und es gleich losgehen kann. Solche Faxen können ihnen in Dresden nicht passieren. Wenn Anruf, dann auch Taxi, fast immer innerhalb von 5 Minuten.
Auch die sogenannten „Chauffeurdienste“ sind mir äußerst suspekt. Es wird immer kolportiert, Fahrer im Anzug wären die besseren Fahrer. Das ist natürlich Unsinn! Hier kann ich wunderbarerweise wieder einmal meinen diesbezüglichen Standpunktspruch ablassen: „Ein Schwein im Frack bleibt ein Schwein!“.
Da in deutschen Großstädten die Taxis mehrheitlich in den Händen nichtdeutsch geborener Menschen liegt, vermute ich viel eher, daß die Liebhaber der Chauffeurdienste sichergehen wollen, daß sie einen deutschen Fahrer bekommen. Aber auch hier können sie „auf die Nase fallen“, denn zum Beispiel gibt es gerade bei der 8×8 einen „richtig“ schwarzen Fahrer, also einen, dessen Haut nicht nur dunkel, sondern schwarz wie die Nacht ist. Und wenn sich dann ein Kunde über ihn „schwarz“ ärgert, dann ist er schon wieder gearscht! 😀
Ich kenne diesen Fahrer nämlich persönlich und weiß, daß er mit sich selbst und seinem Wagen penibler umgeht als ich oder die meisten seiner eigenen Kollegen. Tja Leute: „Angeschissen rechts raus!“, kann ich da nur sagen. Wer ein Taxi will, sollte halt das Original wählen.
Ohne nun als rassistisch zu gelten frage ich doch auch mal, was dagegen spricht, daß im Taxibetrieb mehrheitlich regionale Fahrer tätig sind. Diese sind schließlich in der Regel die ersten, auf die ein Reisender trifft. Sollte er da nicht einen typischen Vertreter der angesteuerten Region vor sich haben?!

Was mich aber besonders ärgert, kommt zum Schluß: Da die meisten Ankömmlinge am Flughafen Vielreisende sind, kennen sie die Gepflogenheiten, Sitten, Unsitten oder auch Betrügereien aller vor allem deutschen Regionen. Ständig müssen wir uns hier Fragen und Anwürfe anhören, warum dies so und das andere anders ist, ob ein Großraumtaxi nicht per se teurer ist und vielleicht sowieso nur auf Gruppen wartet, „weil es ja sonst nicht rentabel ist“.

Leute! Vertraut uns und unserem Können und laßt euch körperlich in die Polster und mental in unsere Hände fallen. Wir machen das schon.

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